PLM-Anbieter PTC schließt Geschäftsjahr 2009 ab: Boom im Windchill-Geschäft

49% Lizenzplus für Windchill-Plattform - Umsatzerwartungen übertroffen - antizyklische F&E-Investitionen machen sich bezahlt

(PresseBox) ( Needham/München, )
PTC gibt seine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2009 bekannt (per 30. September 2009). Mit einem Umsatz von 938,2 Millionen US Dollar (alle Angaben in non-GAAP*) und einem Gewinn je Aktie von 0,80 US Dollar übertrifft PTC die Erwartungen, die bei 931 Millionen US Dollar Umsatz bzw. 0,77 US Dollar Gewinn je Aktie gelegen hatten. Die Umsatzrendite beläuft sich auf 12,9 Prozent; das operative Ergebnis beträgt 121 Millionen US Dollar.
Für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2009 konnte PTC einen Umsatz in Höhe von 246,3 Millionen US Dollar verbuchen bei 0,30 US Dollar Gewinn je Aktie. Die Umsatzrendite lag hier bei 18,4 Prozent.

Erwartungen/Ziele für das Geschäftsjahr 2010 und das erste Geschäftsquartal 2010:

Für das Geschäftsjahr 2010 gibt PTC ein Umsatzziel von etwa 980 Millionen US Dollar aus. Für den Gewinn je Aktie strebt PTC circa 0,96 US Dollar an, die Umsatzrendite wird mit etwa 15 Prozent avisiert. Für das erste Quartal im Geschäftsjahr 2010 gibt PTC ein Umsatzziel im Korridor zwischen 230 und 240 Millionen US Dollar aus. Der entsprechende Gewinn je Aktie soll sich zwischen und 0,12 und 0,18 US Dollar bewegen. Als Wechselkurs liegt diesen Zielen die Annahme von 1,46 US Dollar je Euro zu Grunde.

C. Richard Harrison, CEO und Chairman of the Board of Directors bei PTC, kommentiert: "Wir schließen das Geschäftsjahr 2009 auf einer soliden finanziellen Basis ab. Zugleich hat unser Produktportfolio einen noch nie dagewesenen Reifegrad erreicht. Unsere Entscheidung, auch im wirtschaftlichen Abschwung in unsere Forschung und Entwicklung zu investieren, macht sich bezahlt. Wir sehen sehr positive Anzeichen, dass sich unsere Lösungen sehr gut auf dem Markt durchsetzen, allen voran unsere Windchill-Plattform. Auf der Basis von konstanten Wechselkursen ist unser Umsatz im Geschäftsjahr 2009 im Vorjahresvergleich lediglich um 9 Prozent rückläufig", führt Harrison weiter aus. "Während der Lizenzumsatz um 34 Prozent zurückging, stiegen die Wartungsumsätze um drei Prozent, die Serviceumsätze um ein Prozent. Das unterstreicht die Stabilität unseres Geschäftsmodels und die Verankerung in einer soliden Kundenbasis."

Im Vorquartalsvergleich sticht im vierten Quartal mit 43 Prozent Plus erneut ein signifikanter Anstieg im Lizenzgeschäft in allen zentralen Regionen hervor (Ausnahme: Japan). Die erfolgreichste Produktlinie ist dabei das Windchill-Lizenzgeschäft mit einem Lizenzanstieg um 49 Prozent. Zugleich stieg der Wartungsumsatz um zwei Prozent an, was die Stabilität der Kundenbasis von PTC widerspiegelt. Darüber hinaus konnte PTC allein im vierten Quartal 19 Großaufträge im Gesamtwert von 50 Millionen US Dollar akquirieren. Im gesamten Geschäftsjahr erhielt PTC 46 Großaufträge, die zusammen 14 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen.

PTC hat zwei weitere, strategisch wichtige "Domino"-Kunden gewonnen und damit die Zahl der Dominos auf insgesamt sieben erhöht. Bei Domino-Kunden handelt es sich um Großkonzerne, die in ihrer Branche führend sind und mit ihren Technologieentscheidungen Maßstäbe für die Mitbewerber und die Zulieferbranche setzen. Vor ihrer Entscheidung zu Gunsten der Windchill-Plattform hatten Domino-Kunden keine PTC-Lösungen im Einsatz und führten ausführliche Benchmarks zu den gängigen PLM-Technologien durch. PTC konnte im vierten Quartal 2009 außerdem eine ganze Reihe weiterer großer Windchill-Aufträge gegen den Wettbewerb gewinnen.

Kommentare und Prognosen:

"Unsere Pipeline für potentielle neue Geschäftsabschlüsse ist nach wie vor groß. Zudem scheinen die Vertriebszyklen im Geschäft mit Großkonzernen wieder etwas kürzer zu werden", so CEO C Richard Harrison. "Wir haben Großaufträge von Konzernen wie AVIC, Carrier, Deere & Company, General Atomics, Ingersoll Rand, ITT Corporation und Stryker erhalten."

James E. Heppelmann, President und Chief Operating Officer bei PTC, fügt hinzu: "Wir konzentrieren uns weiterhin auf den Ausbau unserer technologischen Vorreiterrolle. Wir haben weitere signifikante Verbesserungen für Windchill, Pro/ENGINEER, Arbortext, Windchill ProductPoint und der anderen Kernprodukte in Entwicklung. Daneben erweitern wir unser Portfolio durch unsere neuen Initiativen wie das "Social Product Development", also die Einführung der Web 2.0-Technologien in die Produktentwicklung, und die Plattform für erweiterte Produktanalytik, die wir 2009 auf den Markt gebracht haben. Zudem werden wir im Geschäftsjahr 2010 unsere Plattform für Embedded Software 'ALM in PLM' sowie unsere Plattform für Program Portfolio Management launchen. Wir sehen ein großes und langfristig angelegtes Geschäftspotential für PTC. Deshalb werden wir auch weiterhin strategische Investitionen tätigen. Das halten wir für essentiell, um unseren Kunden einen Wertschöpfungsbeitrag zu leisten. Zugleich wollen wir sowohl unseren Marktanteil ausbauen, als auch unser Ziel im Auge behalten, für 2010 und die Folgejahre ein 20prozentiges Wachstum des Gewinns je Aktie (non GAAP) zu erwirtschaften."

Neil Moses, Chief Financial Officer bei PTC: "Die Umsatzrendite und der Gewinn je Aktie fielen im vierten Quartal 2009 höher aus als ursprünglich erwartet. Dies verdanken wir dem erhöhten Lizenzumsatz. PTC verfügt nach wie vor über eine starke Bilanz mit 235 Millionen US Dollar an Barbestand, der im Vorquartalsvergleich dank des erhöhten Lizenzumsatzes noch einmal um 4 Millionen US Dollar gestiegen ist. Darüber hinaus können wir über unseren Kreditrahmen über weitere 172 Millionen US Dollar verfügen."

"Für das Geschäftsjahr 2010 geben wir ein Umsatzziel von 980 Millionen US Dollar aus sowie 0,96 US Dollar für den Gewinn je Aktie", so CFO Moses. "Die Umsatzrendite wollen wir auf 15 Prozent steigern. Wir gehen davon aus, dass wir im vergangenen Geschäftsjahr die richtigen Maßnahmen ergriffen haben, um unser Geschäft an die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen, ohne dabei auf zusätzlichen Investitionen für unsere strategischen Wachstumsziele zu verzichten."

"Für das erste Quartal im Geschäftsjahr 2010 liegen unsere Erwartungen bei einem Umsatz im Korridor zwischen 230 und 240 Millionen US Dollar mit einem Gewinn je Aktie zwischen 0,12 und 0,18 US Dollar", fügt Moses hinzu.

Strategische Initiativen von PTC:

Um Kundenunternehmen weiterhin einen nachhaltigen Beitrag zur Wertschöpfung zu leisten, konzentriert sich PTC auf die folgenden strategischen Initiativen:

- Investition in Forschung und Entwicklung (F&E) durch den weiteren Ausbau der zentralen Produktfamilien Windchill, Pro/ENGINEER, CoCreate, Arbortext, Mathcad und Windchill ProductPoint. Dabei stockt PTC seine F&E-Ausgaben antizyklisch auf 19 Prozent des Umsatzes auf.

- Ausbau der technologischen Führungsposition

- weiterer Ausbau des Vertriebsmodells durch zusätzliche Investitionen in das Vertriebspartnernetz für das Mittelstandgeschäft (indirekter Vertrieb) sowie den Aufbau eines Netzwerks von Vertriebspartner für das Großkundengeschäft. Der Umsatz aus dem indirekten Vertrieb soll von derzeit 25 Prozent auf 35 bis 40 Prozent ausgebaut werden.

- Steigerung der Profitabilität des Dienstleistungsgeschäftes durch den Ausbau des Netzwerks im Dienstleistungsbereich inklusive den Aufbau von strategischen Dienstleistungspartnern

Links zur vollständigen englischsprachigen Pressemitteilung und den Vorbereiteten Erläuterungen zu den Quartalsergebnissen von PTC.

*GAAP-Angaben/Wechselkurs- und Steuereffekte:

- GAAP-Angaben für das Geschäftsjahr 2009:

Die Umsatzrendite beläuft sich auf 2,1 Prozent. Der Gewinn je Aktie beträgt 0,27 US Dollar; hierin sind 22,7 Millionen US Dollar Restrukturierungsaufwendungen zur Senkung der operativen Ausgaben enthalten. - In den non-GAAP-Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2009 nicht enthalten sind Restrukturierungsaufwendungen von 22,7 Millionen US Dollar, 43,3 Millionen US Dollar für aktienbasierte Vergütungskomponenten, 35,6 Millionen US Dollar Amortisationsausgaben für immaterielle Aktiva aus Akquisitionen und Forschungs- und Entwicklungsausgaben in Zusammenhang mit Akquisitionen sowie und 39,6 Millionen US Dollar für Anpassungen mit Blick auf Einkommenssteuer. In den Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2009 ist ein Steuersatz von 21 Prozent (non-GAAP) bzw. ein bevorzugter non-GAAP-Steuersatz von 84 Prozent reflektiert.

- GAAP-Angaben für das 4. Quartal 2009:

Die Umsatzrendite beläuft sich auf 6,2 Prozent. Der Gewinn je Aktie beträgt 0,13 US Dollar; hierin sind 6,3 Millionen US Dollar Restrukturierungsaufwendungen zur Senkung der operativen Ausgaben enthalten. - Im Gegensatz zu den für das vierte Quartal ausgegebenen Erwartungen haben Wechselkursschwankungen auf der Umsatzseite ein Plus von etwa 1,6 Millionen US Dollar bewirkt. Auf der Kostenseite jedoch schlugen die Wechselkursschwankungen mit gestiegenen Ausgaben in Höhe von circa 0,7 Millionen US Dollar negativ zu Buche.

In den non-GAAP-Ergebnissen für das vierte Quartal 2009 nicht enthalten sind Restrukturierungsaufwendungen von 6,3 Millionen US Dollar, 14,6 Millionen US Dollar für aktienbasierte Vergütungskomponenten, 9,2 Millionen US Dollar Amortisationsausgaben für immaterielle Aktiva aus Akquisitionen und 10,3 Millionen US Dollar für Anpassungen mit Blick auf Einkommenssteuer. In den Ergebnissen für das vierte Geschäftsquartal ist ein Steuersatz von 21 Prozent (non-GAAP) bzw. ein bevorzugter non-GAAP-Steuersatz von 7 Prozent reflektiert.

- GAAP-Angaben für das Geschäftsjahr 2010 (in Klammern: Werte für das erste Geschäftsquartal 2010):

Die Umsatzrendite für das Geschäftsjahr 2010 wird mit einem Ziel von 7 Prozent beziffert. Der Gewinn je Aktie soll bei circa 0,43 US Dollar liegen (1. Quartal 2010: 0,02 - 0,04 US Dollar).
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