Proteo Biotech AG: EMPIRE-Studie schließt erste Koronarbypass-Patienten ein

(PresseBox) ( Irvine, CA/Kiel, )
Die Proteo, Inc. (OTCQB: PTEO; Freiverkehr Frankfurt: WKN: 925981) und ihre 100-prozentige Tochtergesellschaft Proteo Biotech AG geben bekannt: Im Rahmen der EMPIRE-Studie zur Wirksamkeit des humanidentischen Protease-Inhibitors Elafin zur Verhinderung von Komplikationen in der Koronarbypass-Chirurgie wurden die ersten zwei Patienten rekrutiert. "Wir sind optimistisch, dass Elafin den Herzmuskelschaden und die postoperativen Entzündungsprobleme bei den Patienten, die einen Bypass erhalten, vermindern wird", sagt Professor Oliver Wiedow, Aufsichtsratsvorsitzender der Proteo Biotech AG, die sich auf die Erforschung und Entwicklung von neuen Medikamenten mit dem Schwerpunkt auf entzündungshemmenden Substanzen spezialisiert hat.

Die Studie wird am NHS Lothian Edinburgh Herzzentrum in Zusammenarbeit mit der Universität Edinburgh - einer der auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Forschung führenden Hochschulen Europas - und der Edinburgh Clinical Trial Unit durchgeführt und von dem Kardiologen Dr. Peter Henriksen geleitet. Ziel ist es, die Wirksamkeit und Sicherheit von intraoperativ verabreichtem Elafin in der Koronarbypass-Chirurgie zu untersuchen. Bislang stellen Herzmuskelentzündungen und dadurch bedingte Herzmuskelschäden nach einer Bypass-Operation ein häufig auftretendes und ungelöstes Problem dar.

Bei EMPIRE (Elafin Myocardial Protection from Ischaemia Reperfusion Injury) handelt es sich um eine placebo-kontrollierte, doppelt-verblindete, mono-zentrische Phase-II-Studie mit 80 Patienten. Sie wird durch das Medical Research Council (MRC) und die Chest Heart & Stroke Scottland (CHSS) mit mehr als 500.000 BRP gefördert.

Mehr zum klinischen Elafin-Entwicklungsprogramm
Proteos Arzneimittelwirkstoff Elafin ist die Kopie eines körpereigenen entzündungshemmenden Stoffes. Er ist ein natürlicher Gegenspieler von gewebezerstörenden Enzymen (Proteasen), die bei einer Vielzahl von Erkrankungen an Entzündungsmechanismen beteiligt sind. Die Eigenschaft von Elafin, die an den unerwünschten Reaktionen mitwirkenden Enzyme zu blockieren, macht es zu einem sehr erfolgversprechenden Wirkstoff für die Behandlung u.a. von entzündlichen Lungenerkrankungen und schweren Reperfusionsschäden. In einer klinischen Phase-I-Studie konnte bereits sehr überzeugend dargestellt werden, wie gut verträglich intravenös appliziertes, rekombinantes Elafin ist. Ergebnisse einer Phase-II-Studie zur Behandlung von postoperativen Entzündungsreaktionen bei Speiseröhrenkrebs zeigen, dass intravenös verabreichtes Elafin einen sehr deutlichen positiven Einfluss auf die Dauer des Erholungsprozesses hat: 63 Prozent der mit Elafin behandelten Patienten brauchten schon nach einem Tag keine Intensivbehandlung mehr. Alle Patienten der Placebo-Gruppe benötigten dagegen noch mehrere Tage nach der OP eine intensivmedizinische Versorgung. Darüber hinaus hat Proteos Lizenz- und Entwicklungspartner Minapharm Pharmaceuticals SAE eine weitere klinische Phase-II-Studie mit Elafin bei nierentransplantierten Patienten initiiert. Es handelt sich um eine Studie zur Verhinderung von akuter Organabstoßung und chronischen Transplantatschäden (Allograft-Nephropathie).

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