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Pressemitteilung BoxID: 273169 (ProSiebenSat.1 Digital GmbH)
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Studie zur TV-Nutzung: Angebot nimmt zu - Nutzung bleibt stabil

Zuschauer nutzen die neue Sendervielfalt nicht / Vertrauen in etablierte TV-Programme sehr hoch

(PresseBox) (München, ) Die Anzahl der Fernsehsender nimmt in Deutschland kontinuierlich zu. So empfangen die deutschen Haushalte derzeit durchschnittlich 72 Programme - und damit so viele wie nie zuvor. Doch die Konsumenten nutzen die Vielfalt nur sehr eingeschränkt: Lediglich 15 Sender werden mehr als zehn Minuten pro Monat gesehen. Über 80 Prozent der Fernsehnutzung entfällt hingegen lediglich auf sechs Sender. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von SevenOne Media, der Werbetochter der ProSiebenSat.1 Group, auf Basis der Daten der AGF/GfK-Fernsehforschung. Die am häufigsten eingeschalteten Sender sind RTL, Sat.1, ProSieben, VOX, ARD und ZDF. Auch in Haushalten, die bereits heute mehr als die durchschnittlich 72 Programme empfangen können (sog. Multi-Channel-Haushalte), ändert sich das Nutzungsverhalten kaum: Auch hier werden mehr oder weniger nur 15 Sender mindestens zehn Minuten im Monat genutzt.

Doch trotz der zurückhaltenden Nutzung der wachsenden TV-Vielfalt wird das Angebot an Sendern immer größer. So sind in Deutschland theoretisch insgesamt 2.500 Sender empfangbar, die AGF/GfK-Fernsehforschung misst die Nutzung von 960 Sendern. Doch auch bei der SevenOne-Analyse dieser 960 Programme zeigt sich das gleiche Bild: Die fast grenzenlose Vielfalt an Fernsehsendern führt nicht zu einer Vielfalt bei der Nutzung. So kommen die rund 100 im GfK-Panel erfassten Pay-TV-Sender auf einen gemeinsamen Marktanteil von insgesamt nur 2 Prozent. Die 860 erfassten Free-TV-Sender erreichen einen gemeinsamen Marktanteil von 97,8 Prozent. Aber: Von diesen 860 Free-TV-Sendern vereinen gerade einmal 37 Sender einen kumulierten Marktanteil in Höhe von 96,6 Prozent auf sich. Das heißt: Auf alle übrigen der über 800 Free-TV-Sender entfällt nur ein gemeinsamer Marktanteil von insgesamt 1,2 Prozent.

Die Ergebnisse zeigen, dass zwar immer mehr Sender an den Start gehen und das TV-Angebot somit immer stärker zersplittert wird. Dennoch hat das wachsende Angebot kaum Auswirkungen auf die tatsächliche Fernsehnutzung. Diese bleibt weitgehend konstant und konzentriert sich auf die etablierten Fernsehmarken.