Vorsichtiger Optimismus vor Hintergrund der Konjunkturerwartungen

(PresseBox) ( Hamburg, )
Die optimistischen Meldungen aus der Wirtschaft überschlagen sich - so titelt die GfK seine Konsumklimastudie mit den Worten "Konsumklima im Sommerhoch", das ifo-Institut spricht sogar davon, der ifo Geschäftsklimaindex befinde sich "im Steigflug".

Diese positiven Zeichen wirken sich auch auf die Freelancer aus, auch wenn BFB-Präsident Dr. Ulrich Oesingmann bei der Vorstellung der aktuellen Stimmungsumfrage lediglich vom "verhaltenen Optimismus" bei den Freien Berufen spricht. Verhalten ist dieser Optimismus vor allem angesichts gesunkener Stundensätze und fehlender Impulse aus der Politik. So lehnt der BFB beispielsweise die Idee der Gewerbesteuer für Freiberufler vehement ab.

Auch bei projektwerk zeigt sich deutlich, dass es seit dem Tiefpunkt der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 stetig bergauf geht. Bei den Programmiersprachen konnte sich im Juli die Zahl der Java-Projekte im Vergleich zum Vorjahr auf 133 verdoppeln und so seinen 2. Platz bei den Projektzahlen weiter ausbauen. Grund hierfür sind unter anderem Open Source- sowie schlanke Software-Lösungen, die Unternehmen und dem öffentlichen Bereich kostengünstige Alternativen bieten.

Die Mehrzahl der IT-Freelancer hat die Krise weniger zu spüren bekommen als befürchtet. Trotzdem gibt es einen großen Teil, bei dem der Aufschwung noch nicht angekommen ist. "Generell rechnen wir jedoch damit, dass sich die Situation aller Branchen noch in diesem Jahr bessern wird", so projektwerk-Geschäftsführerin Christiane Strasse.

Der GfK-Konsumklimastudie zufolge erwarten die Verbraucher, dass sich die Erholung der deutschen Wirtschaft auch in der zweiten Hälfte des Jahres weiter fortsetzt. Auch vom Arbeitsmarkt kommen weitere positive Signale - inzwischen gehen Wirtschaftsforscher sogar davon aus, dass die Zahl der Arbeitslosen im Herbst dieses Jahres auf unter drei Millionen sinken könnte. Als Folge dieser Signale geht die Deutsche Bundesbank in ihrer Prognose im Juni von einem Wachstum von 1,9 Prozent des Bruttoinlandprodukts(BIP) aus. Das Institut für Weltwirtschaft (DIW) rechnet sogar mit 2,1 Prozent Wachstum in diesem Jahr. Ein weiterer Beleg dafür, dass sich die deutsche Wirtschaft schneller zu erholen scheint als ursprünglich angenommen, ist, dass der ifo-Geschäftsklimaindex im Juli so stark stieg wie zuletzt nach der deutschen Wiedervereinigung.
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