PWO berichtet einen guten Geschäftsverlauf im dritten Quartal 2010

9-Monatsbericht

(PresseBox) ( Oberkirch, )
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- Operatives EBIT vor Währungseffekten erreicht im dritten Quartal den höchsten Stand des laufenden Geschäftsjahres
- Buchhalterische Währungseffekte belasten den Quartalsausweis
- Umsatz- und EBIT-Prognose 2010 werden bestätigt

Die Progress-Werk Oberkirch AG legt heute ihren Zwischenfinanzbericht für das dritte Quartal und den Neunmonatszeitraum 2010 vor. Der Konzern hat im Berichtsquartal seine starke operative Entwicklung der ersten beiden Quartale 2010 noch weiter gesteigert.

Im Berichtsquartal stieg der Gesamtumsatz inklusive Werkzeuge, bei stabilen Serienumsätzen, auf 67,0 Mio. EUR (Q2/2010: 63,4). Das operative EBIT vor Währungseffekten verbesserte sich auf 4,3 Mio. EUR (Q2/2010: 3,2). Belastet haben im dritten Quartal negative Währungseffekte in Höhe von 1,5 Mio. EUR. Dies sind jedoch buchhalterische Effekte, die aus den gestiegenen Volatilitäten an den Devisenmärkten resultieren und nicht die operative Entwicklung unserer Standorte widerspiegeln.

Ohnehin gingen wir davon aus, unsere Prognose eines Umsatzwachstums in 2010 von über 20 Prozent auf mehr als 250 Mio. EUR sowie eines EBIT von rund 15 Mio. EUR auch ohne Währungsgewinne zu erreichen. Daher hat diese Prognose weiterhin Gültigkeit.

Insgesamt beliefen sich im Berichtsquartal der Umsatz auf 67,0 Mio. EUR (i.V. 54,3), die Gesamtleistung auf 66,8 Mio. EUR (i.V. 55,6) und das EBIT auf 2,8 Mio. EUR (i.V. 0,0). Trotz der stark negativen Währungseffekte konnte ein ausgeglichenes Periodenergebnis erzielt werden (i.V. -1,5). Im Neunmonatszeitraum betrugen die Umsätze 191,8 Mio. EUR (i.V. 144,8), die Gesamtleistung 196,9 Mio. EUR (i.V. 149,9), das EBIT 11,5 Mio. EUR (i.V. -7,2) und das Periodenergebnis 3,6 Mio. EUR (i.V. -9,3).

Die deutliche Steigerung der operativen Ertragskraft des Konzerns konnte insbesondere am Standort Deutschland erzielt werden. Die Auslandsstandorte haben sich operativ stabil entwickelt. Erfreulich ist insbesondere, dass der tschechische Standort im Berichtsquartal gegenüber dem Vorquartal deutlich gewachsen und inzwischen auf gutem Weg ist, 2010 erstmals ein klar positives EBIT zu realisieren. Der Standort in Kanada entwickelt sich im Rahmen der Planungen und bereitet sich auf den Anlauf der neuen großen Querträger-Produktion vor. Die Standorte in Mexiko und China schreiben, wie erwartet, noch rote Zahlen.

Wir haben im Jahresverlauf 2010 die Mittelbindung in der Bilanz streng begrenzt. Trotz des hohen Wachstums wurde die Bilanzsumme nur moderat ausgeweitet. Die wesentlichen Bilanzrelationen blieben damit im Verlauf des dritten Quartals stabil und auch gegenüber dem Geschäftsjahr 2009 unverändert. Am Bilanzstichtag 30. September 2010 belief sich die Eigenkapitalquote auf 30,4 Prozent (31.12.2009: 30,0), die Nettoverschuldung ermäßigte sich leicht auf 77,7 Mio. EUR (31.12.2009: 79,1). Das Gearing (Nettoverschuldung in Prozent des Eigenkapitals) hat sich inzwischen auf 118,1 Prozent (Ende 2009: 128,7 Prozent) verbessert. Diese positive Entwicklung werden wir auch in den nächsten Jahren fortsetzen.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im Neunmonatszeitraum auf 17,4 Mio. EUR. Wir sind damit auf gutem Weg, unser Ziel eines ausgeglichenen Free Cashflow (nach Investitionen und gezahlten Zinsen) im Geschäftsjahr 2010 zu erreichen, obwohl wir für das vierte Quartal einen weiteren deutlichen Anstieg der Investitionen auf rund 20 Mio. EUR planen und der Free Cashflow im dritten Quartal noch negativ war. Im Neunmonatszeitraum 2010 betrugen die Mittelabflüsse für Investitionen 11,6 Mio. EUR und für die gezahlten Zinsen 3,6 Mio. EUR. Der Free Cashflow belief sich entsprechend auf 2,2 Mio. EUR.
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