Jetzt neu: Prognos Technologiereport 2012 veröffentlicht

(PresseBox) ( Berlin, )
Die Prognos AG hat das vierte internationale Technologiedelphi mit über 130 Teilnehmern aus zehn Ländern abgeschlossen. Die breit angelegte Trendanalyse zu technologischen Entwicklungen basiert auf einer Befragung von Experten aus Industrie und Wissenschaft. Das Cluster NanoMikro + Werkstoffe.NRW aus Düsseldorf hat erstmals als Kooperationspartner mitgewirkt.

Neue Materialien und Werkstoffe als Schwerpunktthemen Insgesamt 57 evaluierte Thesen lassen sechs Trends erkennen, die die technologischen Entwicklungen in den nächsten Jahren in den klassischen Feldern Chemie, Energie, Elektronik, Optik, Roh- und Werkstoffe, aber auch in den neueren Feldern Biotechnologie sowie Informations- und Kommunikationstechnik prägen werden.

Natur als Vorbild für neue Hochleistungswerkstoffe Als Alternative zu Leichtbaumaterialien wie Aluminium etablieren sich zunehmend Faserverbundwerkstoffe. Diese weisen eine hohe Festigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht auf und machen sich dabei Konstruktionsprinzipien zunutze, wie sie auch in Pflanzenblättern, Knochen und Muskeln zum Einsatz kommen. Das Einbringen von Fasern in eine Matrix, zumeist auf Polymer-, d. h. Kunststoffbasis, erlaubt darüber hinaus eine wesentlich flexiblere Formgebung. Das Ziel nachhaltiger Werkstoffe wird zum einen durch die Erforschung neuartiger Prozesse zur ressourcenschonenden Erzeugung von Kunststoff adressiert. Zum anderen stehen die Durchsetzung biologisch abbaubarer Kunststoffe sowie die Einbindung von Faserverbundwerkstoffen in Kreisläufe zur stofflichen Wiederverwendung im Fokus von Wirtschaft und Wissenschaft. Polymere sind auch eine hervorragende materialtechnische Basis für die Umsetzung von Wirkmechanismen, die sich an die aus der Natur abgeleitete Fähigkeit zur Selbstheilung anlehnen. Selbstheilenden Werkstoffen wird langfristig ein hohes Einsatzpotenzial zugeschrieben.

Durchbruch automobiler Elektromobilität lässt noch auf sich warten Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen. Vor allem Experten aus dem Ausland bewerten diesen Zeitplan skeptisch. In den letzten Jahren konnten zwar technologische Fortschritte bei der Energiespeicherung erzielt werden, viel Know-how für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien liegt jedoch außerhalb Deutschlands und macht internationale Kooperationen notwendig. Nach wie vor bleiben wichtige Fragen zu Standards und Normen beim Ladeprozess sowie beim Ausbau von Ladeinfrastrukturen ungelöst. Die heute erzielbaren Reichweiten genügen weiterhin nicht den gesellschaftlichen Ansprüchen.

Automobile Elektromobilität wird daher erst sehr langfristig die Bedeutung erhalten, die ihr von vielen Seiten beigemessen wird.

Prognos Technologiereport 2012 (Berlin 2012, 100 Seiten, deutsch, EUR 250,- zzgl. MwSt.)

Der Prognos Technologiereport 2012 kann unter www.prognos.com/technologiereport (Link:http://www.prognos.com/index.php?id=576&no_cache=1 )
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