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Pressemitteilung BoxID: 386123 (Private Universität Witten/Herdecke gGmbH)
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Fachtagung für Pflegende, Angehörige und Mediziner zur frontotemporalen Demenz an der Uni Witten/Herdecke

Am 8. November berichten Experten über den Forschungsstand zu dieser unheilbaren und persönlichkeitsverändernden Sonderform der Demenz

(PresseBox) (Witten, ) Die frontotemporale Demenz (FTD) beginnt meist im 50. bis 60. Lebensjahr, Frauen sind etwa doppelt so oft betroffen wie Männer. Die Krankheit ist selten (Schätzungsweise 15 - 20.000 Erkrankte in Deutschland), aber für die Angehörigen besonders dramatisch: Die Patienten leiden an Verhaltensauffälligkeiten, Persönlichkeitsveränderungen, Sprach- und Gedächtnisstörungen und dem Verlust anerzogener Verhaltensregeln. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kommen Sprach- und Orientierungsstörungen hinzu. Die Frontotemporale Demenz gilt als einzige Demenzart, welche die Menschen vor dem 65 Lebensjahr ebenso häufig trifft wie im fortgeschrittenen Alter.

"Wir wissen nur wenig bis gar nichts über die Ursachen und so gibt es auch keine wirkliche Behandlungs- oder Heilungschance für die Patienten. Der Ehepartner, die Eltern oder wer immer betroffen ist, wird vor den Augen der Angehörigen zu einem häufig extrem schwer zu betreuenden Menschen, der den Angehörigen in der Erkrankung häufig absolut fremd erscheint. Und genau das ist das Belastende für Angehörige", schildert Detlef Rüsing vom Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD) der Universität Witten/Herdecke das Schicksal der Angehörigen. Es fehlt an passender Unterstützung, die Familien fühlen sich bei der Pflege allein gelassen. Daher richtet das DZD zusammen mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und dem Demenz-Servicezentrum Köln/Rheinland eine Tagung mit Experten für Angehörige und professionell Betreuende am 8. November 2010 von 10.30 bis 16.45 Uhr im Forschungs- und Entwicklungszentrum Witten, Alfred-Herrhausen-Str. 44 aus. Die Tagung soll forschungsbasiertes Wissen vermitteln, aber auch den professionellen Medizinern und Pflegeverantwortlichen die Chance bieten, mehr über die Sorgen und Nöte der Angehörigen zu erfahren.

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