primeMail fordert Mehrwertsteuerpflicht für alle

Der Zustelldienst lehnt eine generelle Befreiung von der Umsatzsteuer ab

(PresseBox) ( Hamburg, )
Die Diskussionen über die Mehrwertsteuerprivilegien der Deutschen Post AG halten an. Während im Bundesfinanzministerium noch fieberhaft nach möglichen Regelungen gesucht wird, vertritt primeMail, der Spezialist für schwere und großformatige Briefsendungen, einen klaren Standpunkt. Geschäftsführer Frank Iden hält scheinbar elegante „Kompromisslösungen“ wie die Befreiung privater Postdienste von der Umsatzsteuer oder einer Reduzierung derselben für blanke Augenwischerei: „Was auf den ersten Blick vielleicht als gute Lösung erscheint, würde in der Praxis lediglich zu weiteren Nachteilen der privaten Postanbieter führen. Denn wer keine Umsatzsteuer berechnet, darf im Gegenzug auch keine Vorsteuer abziehen. Dadurch entstehen Kosten, die kein privater Anbieter mittelfristig decken bzw. an seine Auftraggeber weitergeben kann.“

Frank Iden schwebt dagegen eine viel einfachere Lösung vor: „Um kurzfristig gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen, muss es eine generelle Umsatzsteuerpflicht auf Postdienstleistungen in Deutschland geben. Damit wäre dann auch das an Deutschland anhängende Verfahren der Wettbewerbskommission zum Umsatzprivileg der Deutschen Post AG gelöst.“ Iden wünscht sich in der jetzigen Zeit der Diskussionen und Machtkämpfe vor allem eines: eine praktische Lösung, die für alle Briefdienste - egal, ob Newcomer oder Monopolist - gleiche Wettbewerbsbedingungen schafft.
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