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Pressemitteilung BoxID: 583680 (PPI AG)
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Studie: Business-Intelligence-Strategie existiert in vielen Assekuranzen nur auf dem Papier

(PresseBox) (Hamburg, ) Zwei Drittel der Versicherungen in Deutschland besitzen nach eigenen Angaben bereits eine Business-Intelligence-Strategie. Dieses auf den ersten Blick erfreuliche Ergebnis relativiert sich allerdings bei genauerer Betrachtung. Denn die Existenz einer solchen Strategie im Unternehmen ist vielen Mitarbeitern häufig nicht bekannt. Das ist eines der wesentlichen Ergebnisse der Studie "Business Intelligence (BI) in Versicherungsunternehmen" der PPI AG, die im Januar 2013 unter 110 BI-Verantwortlichen und Führungskräften durchgeführt wurde.

Business Intelligence, also der integrierte Ansatz zur betrieblichen Entscheidungsunterstützung, ist ein bedeutendes Thema für Versicherungen. Denn mit BI-Techniken können verteilte und inhomogene Unternehmens- und Marktdaten in elektronischer Form zusammengetragen, analysiert und ausgewertet werden. Mit den gewonnenen Erkenntnissen lassen sich dann unter anderem Geschäftsabläufe optimieren und Kundenbeziehungen profitabler gestalten. BI-Prozesse dienen damit der Unternehmenssteuerung und werden immer wichtiger für operative und strategische Entscheidungen.

Wie die Studie "Business Intelligence in Versicherungsunternehmen" der PPI AG zeigt, gibt die Mehrheit der befragten Assekuranzen an, bereits eine BI-Strategie in ihrem Unternehmen verankert zu haben. Doch wie weitere Befragungsergebnisse erkennen lassen, ist nur 56 Prozent der Fachabteilungen die Existenz einer BI-Strategie in ihrem Unternehmen bekannt. Sie wird entweder unzureichend kommuniziert oder trotz bester Absichten nicht umgesetzt. "Die Studie zeigt, dass eine BI-Strategie zum Teil nur auf dem Papier existiert", sagt Ursula Besbak, Studienleiterin und Managing Consultant bei der PPI AG. "Manchmal steckt vielleicht nur ein Kommunikationsproblem dahinter. In jedem Fall ist es schade, wenn gute Ansätze nicht über den Schreibtisch des BI-Verantwortlichen hinausgelangen."

Unternehmensintern wird noch viel zu wenig über Sinn und Zweck von Business Intelligence gesprochen. Das bestätigen weitere Studienergebnisse. Generell zählt zwar für die Mehrheit der Befragten die Steigerung der Datenqualität, Kostenreduktion und Standardisierung zu den obersten Zielen, die sie mit einer BI-Strategie erreichen wollen. Im Detail ist man sich über die Ziele jedoch oft nicht einig. So hoffen beispielsweise 48 Prozent der Anwender aus den Fachbereichen, durch BI-Prozesse Synergien zu heben, aber nur 27 Prozent der IT-Abteilungen stimmen damit überein. Demnach herrscht zu wenig Transparenz und Verbindlichkeit darüber, was BI leisten soll und was nicht. "Grundsätzlich kann BI nur dann wirklich erfolgreich sein, wenn Fachabteilungen und IT bei der Definition und Umsetzung der BI-Ziele an einem Strang ziehen", sagt BI-Expertin Besbak.

Über die Business-Intelligence-Studie

Die Business-Intelligence-Studie der PPI AG zeigt die BI-Entwicklung in deutschen Versicherungsunternehmen. Die Online-Befragung wurde im Januar 2013 im Auftrag der PPI AG in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung unter 110 BI-Verantwortlichen aus den IT-Abteilungen und BI-Anwendern aus den Fachbereichen deutscher Versicherungen durchgeführt.

PPI AG

Die PPI Aktiengesellschaft ist seit mehr als 25 Jahren an den Standorten Hamburg, Kiel, Frankfurt, Düsseldorf und Paris erfolgreich für die Finanzbranche tätig. 2012 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 358 Mitarbeitern 42,4 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting, Software Factory und Produkte. PPI stärkt die Marktposition von Versicherungsunternehmen durch fachlich wie methodisch exzellente Lösungen für alle Kernprozesse der Assekuranz, basierend auf langjähriger Praxiserfahrung. In der Software-Entwicklung stellt PPI durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die versicherungs- und bankfachliche bis zur IT-Beratung.