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Pressemitteilung BoxID: 643455 (PPI AG)
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Studie: Banken verschenken enormes Entwicklungspotenzial durch kaum genutzte BI-Strategie

(PresseBox) (Hamburg, ) Um die langfristige Versorgung der Bank mit allen notwendigen analytischen Informationen sicherzustellen, haben 65 Prozent der Banken eine Business-Intelligence-Strategie für ihr Institut festgelegt. Doch dieses Potenzial wird nicht vollständig ausgeschöpft. Denn nur vierzig Prozent der BI-Anwender wissen, dass es eine solche maßgebende BI-Richtlinie in ihrem Unternehmen gibt.

Das zeigt die Studie der PPI AG zum BI-Einsatz in Banken. Hierzu wurde eine Umfrage unter 50 BI-Verantwortlichen und 50 BI-Anwendern in Banken durchgeführt.

Business Intelligence (BI) bietet Banken zahlreiche Analyse- und Reporting-Möglichkeiten, durch die Entscheidungsträger verlässliche Daten erhalten, um das Institut erfolgreich zu steuern. Knapp zwei Drittel der Banken haben bereits eine entsprechende BI-Strategie für ihr Unternehmen festgelegt. "Doch leider verschenken viele Banken dieses überaus kostbare Potenzial", sagt Ursula Besbak, Studienleiterin und BI-Managementberaterin bei der PPI AG.

Denn wie die Studienergebnisse zeigen, verfolgen zwar knapp neun von zehn der BI-Verantwortlichen die festgelegte BI-Strategie. Aber nur vier von zehn der BI-Anwender in den Fachabteilungen wissen überhaupt von ihrer Existenz. Knapp 60 Prozent der BI-Anwender verneinen sogar, dass es einen solchen BI-Leitfaden in ihrem Institut gibt oder ihnen fehlt jegliche Kenntnis darüber. "Das ist natürlich fatal, denn wer die BI-Strategie nicht kennt, kann sie nicht anwenden", sagt Ursula Besbak. Gründe für diese Wissenslücke sind die mangelnde Kommunikation untereinander und die unzureichende Einbindung der BI-Anwender in den Fachabteilungen, so die BI-Expertin.

"Generell macht eine BI-Strategie die Arbeit in Banken effizienter", sagt Ursula Besbak. Wie die Studienergebnisse bestätigen, gelingt es Banken mit BI-Strategie durchgängig deutlich besser, notwendige Rahmenbedingungen zu schaffen als Unternehmen ohne BI-Strategie. So wird beispielsweise die Ausrichtung der BI-Aktivitäten auf die Unternehmensstrategie bei 82 Prozent der Banken mit BI-Strategie gut oder sehr gut erfüllt. Nur 33 Prozent der Banken ohne BI-Strategie können das von sich behaupten. "Banken mit BI-Strategie treffen also bessere Entscheidungen hinsichtlich der Ziele, die von der Unternehmensführung vorgegeben sind", sagt Studienleiterin Besbak.

Auch die Verantwortlichkeiten für das BI-System sind bei 83 Prozent der Banken mit BI-Strategie gut oder sehr gut geregelt. Nur 44 Prozent der Banken ohne BI-Strategie können das für ihr Institut bejahen. Zudem werden bei 98 Prozent der Banken mit BI-Strategie fachliche BI-Interessen gegenüber der IT-Abteilung gut oder sehr gut vertreten. Nur bei 44 Prozent der Banken ohne BI-Strategie ist das der Fall. "Aus diesen Studienergebnissen lässt sich erkennen, dass das Vorgehen bei der Durchführung von BI-Projekten durch die gesamte Bank koordinierter und zielgerichteter erfolgt, wenn es eine BI-Strategie gibt", sagt BI-Expertin Besbak.

Hinzu kommt, dass Banken, die eine BI-Strategie verfolgen, mit ihren BI-Anwendungen wesentlich zufriedener sind. So sind beispielsweise 44 Prozent Banken mit BI-Strategie bezüglich der Vollständigkeit der Daten sehr zufrieden. Bei Banken ohne BI-Strategie sind es nur sechs Prozent. "Das bestätigt nicht nur die Vorteile einer BI-Strategie. Es unterstreicht auch, wie wichtig es ist, dass allen BI-Verantwortlichen und vor allem auch allen BI-Anwendern die hausintern festgelegte BI-Strategie, falls vorhanden, bekannt ist", so Besbak.

Über die Studie "Business Intelligence (BI) in Banken"

Die Studie "Business Intelligence (BI) in Banken" der PPI AG zeigt die BI-Entwicklung in deutschen Banken. Die Online-Befragung wurde im August 2013 im Auftrag der PPI AG in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung unter 100 BI-Verantwortlichen in IT- und Fachabteilungen sowie BI-Anwendern deutscher Banken durchgeführt.

PPI AG

Die PPI Aktiengesellschaft ist seit mehr als 25 Jahren an den Standorten Hamburg, Kiel, Frankfurt, Düsseldorf und Paris erfolgreich für die Finanzbranche tätig. 2012 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 358 Mitarbeitern 42,4 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting, Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise Privatkunden und ihrer Bank.

Hier ist die PPI AG Marktführer in Deutschland. In der Software-Entwicklung stellt PPI durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe Qualität der Ergebnisse und absolute Termin- und Budgettreue sicher. Das Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die bank- und versicherungsfachliche bis zur IT-Beratung.