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Pressemitteilung BoxID: 646674 (PPI AG)
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Banken-Studie: Adäquate Business-Intelligence-Strategie entschärft Zielkonflikte

(PresseBox) (Hamburg, ) Knapp zwei Drittel der Banken in Deutschland haben bereits eine Business-Intelligence-Strategie für ihr Unternehmen festgelegt. Diese soll die langfristige Versorgung der Bank mit allen notwendigen analytischen Informationen sicherstellen. Doch es gibt große Unterschiede beim Umgang mit BI zwischen Sparkassen, genossenschaftlich organisierten Instituten und privaten Geschäftsbanken. Das zeigt die Studie "Business Intelligence in Banken" des Beratungsunternehmens PPI AG, für die 50 BI-Verantwortliche und 50 BI-Anwender in Banken befragt wurden.

Aus den Daten, die Banken mit Hilfe von Business Intelligence (BI) ermitteln, können Entscheider Erkenntnisse gewinnen, mit denen sich unter anderem Geschäftsabläufe optimieren und Kundenbeziehungen profitabler gestalten lassen. Knapp zwei Drittel der Banken haben deshalb bereits eine BI-Strategie für ihr Unternehmen festgelegt. Beim Vergleich der drei Säulen des deutschen Bankensystems zeigt sich jedoch, dass die verschiedenen Bankentypen unterschiedlich mit BI umgehen. So ist beispielsweise bei Sparkassen eine BI-Strategie etwas seltener anzutreffen als bei Genossenschaftsbanken oder privaten Geschäftsbanken.

Auch bei der Zielsetzung des BI-Einsatzes, bei der Verantwortung für das BI-System und bei den Treibern für BI-Projekte sind deutliche Unterschiede erkennbar. "Offensichtlich schlagen sich die unterschiedlichen Ziele, die Sparkassen, Genossenschaftsbanken und private Geschäftsbanken mit BI verfolgen, in der Gestaltung der BI-Strategie und folglich auch in der Umsetzung der BI-Systeme nieder", sagt Ursula Besbak, Studienleiterin und BI-Expertin bei der PPI AG.

Acht von zehn Sparkassen verfolgen vorrangig das Ziel, mit Hilfe von BI die IT-Prozesse zu verbessern. Für zwei Drittel der Genossenschaftsbanken zählt wiederum, dass sie durch einen BI-Einsatz künftig wesentlich flexibler auf externe Veränderungen reagieren können. Und 82 Prozent der privaten Geschäftsbanken geben an, mit BI vor allem die Kosten im Betrieb senken zu wollen. "Entsprechend sind bei der BI-Umsetzung unterschiedliche Gewichtungen zu erkennen", sagt BI-Expertin Besbak. In den Sparkassen liegt die BI-Verantwortung hauptsächlich bei der IT-Abteilung, in den Genossenschaftsbanken hingegen eher bei den Fachbereichen. In privaten Geschäftsbanken wiederum werden alle BI-Aktivitäten im Institut überdurchschnittlich oft zentral durch ein sogenanntes BI Competence Center (BICC) gesteuert.

Analog zu den jeweiligen Zielen werden BI-Projekte in Banken von unterschiedlichen Treibern angestoßen. Bei den Sparkassen verteilen sich die Treiber nahezu gleichmäßig auf Geschäftsführung, IT und Betriebsorganisation. Bei den Genossenschaftsbanken stechen diesbezüglich vor allem die Betriebsorganisation und das Controlling hervor. Und bei den privaten Geschäftsbanken gibt überwiegend die Geschäftsführung den Ton bei BI-Einsätzen an. "Diese Unterschiede bei den BI-Zielen, dem Umgang mit BI und den BI-Treibern verdeutlichen, dass es keine BI-Strategie von der Stange gibt, sondern jeweils die gegebenen Rahmenbedingungen in den Instituten berücksichtigt werden müssen", sagt Studienleiterin Ursula Besbak. Nur eine auf die jeweiligen BI-Ziele ausgerichtete BI-Strategie werde den Entscheidern in Banken letztendlich die gewünschten Daten und Erkenntnisse liefern, so die BI-Expertin.

Über die Studie "Business Intelligence (BI) in Banken"

Die Studie "Business Intelligence (BI) in Banken" der PPI AG beschreibt die BI-Entwicklung in deutschen Banken. Die Online-Befragung wurde im August 2013 im Auftrag der PPI AG in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung unter 50 BI-Verantwortlichen in den IT-Abteilungen und 50 BI-Anwendern in den Fachabteilungen deutscher Banken durchgeführt.

PPI AG

Die PPI Aktiengesellschaft ist seit mehr als 25 Jahren an den Standorten Hamburg, Kiel, Frankfurt, Düsseldorf und Paris erfolgreich für die Finanzbranche tätig. 2012 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 358 Mitarbeitern 42,4 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting, Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise Privatkunden und ihrer Bank.

Hier ist die PPI AG Marktführer in Deutschland. In der Software-Entwicklung stellt PPI durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe Qualität der Ergebnisse und absolute Termin- und Budgettreue sicher. Das Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die bank- und versicherungsfachliche bis zur IT-Beratung.