Regionale Rechenzentren als Rückgrat digitaler Souveränität

(PresseBox) ( Bremen, )
Mit dem Gedanken an Nachhaltigkeit hat sich in den letzten Jahren auch die Wahl von Gütern mehr Richtung Regionalität bewegt. Unterstützung des Einzelhandels vor Ort gehört ebenso dazu wie die Wahl ortsnaher Lebensmittel, wie Obst, Gemüse Fleisch und regionale Manufakturwaren. Auch bei der Entwicklung und dem Betrieb von IT-Infrastrukturen lohnt es sich, nicht nur nach dem günstigsten Angebot von internationalen Großkonzernen zu suchen, sondern auch den Service dahinter zu prüfen. Dies ist vor allem in Hinblick auf die Einhaltung der DSGVO-Anforderungen wichtig. Doch auch aus der Corona-Krise hat Deutschland bereits Erkenntnisse in Bezug auf den digitalen Standard und die Flexibilität in puncto Infrastrukturen gewonnen - hier herrscht Nachholbedarf.

Gerade kleine Unternehmen brauchen bedarfsgerechten Support

Junge oder kleine Unternehmen scheuen oft große Ausgaben bei IT-Infrastrukturen und dazugehörigem Service. "Dabei sind gerade die kleinen Unternehmen wichtige Faktoren, um Regionen wirtschaftlich zu stärken, Innovation voranzutreiben und somit langfristig auch Arbeitsplätze zu schaffen", merkt Torben Belz an. Aber auch Mittelständler setzen bisher noch zu selten auf externe Unterstützung. Dabei bieten regionale Rechenzentren eine enorme Bandbreite an Leistungen, die innerhalb eines Unternehmens unter Umständen so umfangreich nicht möglich sind. Das beginnt beim Aufbau der IT-Infrastruktur. Seien es genau an die Anforderungen des Unternehmens konfigurierte Rechner in den eigenen Büroräumen, die Miete von Hardware in Form von Servern und Festplatten oder die Implementierung von Software und Sicherheitslösungen wie Firewalls. Hinzu kommt die Bereitstellung von Speicherorten, wie beispielsweise sogenannten "Clouds" für die zentrale Datenablage und -bearbeitung oder professionellen Speichermedien für die Datensicherung und -archivierung. Für neue Ideen und Unternehmensausrichtungen leisten Rechenzentren einen wichtigen Beitrag, weil IT-Infrastrukturen nach dem Prinzip 'so viel wie nötig, so wenig wie möglich' aufgebaut werden können. Dabei bleibt der finanzielle Einsatz für die Unternehmen immer geringer, als wenn die Infrastruktur gekauft und in den eigenen Räumen betrieben wird. Denn gerade für den Erfolg mittelständischer Unternehmen ist es entscheidend, dass sich diese auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können und nicht Geld und Zeit in den Aufbau einer eigenen IT-Abteilung investieren müssen.

Einer für alles - Sicherheit, Klima, Support

Rechenzentren sind quasi die Musketiere der IT- und Netzwerk-Infrastrukturen, denn sie bündeln viele wichtige Einzelanforderungen für funktionierende IT-Umgebungen in einer Quelle und können damit viele Unternehmen mit hochwertigem Service unterstützen. Zum Beispiel zeichnen sie sich in räumlichen Gegebenheiten durch spezifische Sicherheitsstandards aus. Darunter fallen Gelände- und Gebäudezutritt, der mitunter sogar von den Unternehmen selbst entwickelt und konfiguriert wird. So gelangen nur autorisierte Personen auf Gelände, in Gebäude und Serverräume. Zur Nachvollziehbarkeit wird jeder Zutritt digital und analog durch Besucherprotokolle dokumentiert. Da die Verwaltung großer Datenmengen auch besondere Anforderungen an die Energieversorgung stellt, verfügen Rechenzentren hier über besondere Vorkehrungen. "Die Stromversorgung muss jederzeit sichergestellt sein, weshalb wir für jedes unserer Rechenzentren eine eigene Anlage für unterbrechungsfreie Stromversorgung betreiben. Diese USV-Anlagen sorgen bei Störungen im Stromnetz dafür, dass die Server trotzdem unterbrechungsfrei mit Strom versorgt werden. So laufen die Server in unseren Rechenzentren auch bei Stromausfällen weiter", erklärt Belz und erläutert: "In Anbetracht des Klimawandels ist es für uns sehr wichtig, kontinuierlich unsere CO2-Bilanz zu verbessern. Deshalb setzen wir natürlich auch, wo wir können, den Nachhaltigkeitsaspekt um. Zum Beispiel können unsere Kunden wählen, ob sie ihre Server mit Strom aus erneuerbaren Energien betreiben - aktuell nutzen wir hier Energie aus Wasserkraft." Zur Kühlung der Server setzt PLUTEX zum einen Klimaanlagen ein, die mit Außenluft kühlen und daher wesentlich weniger Energie als konventionelle Anlagen benötigen. Zum anderen haben die PLUTEX-Techniker um die Serverschrankreihen "Einhausungen" gebaut, sodass Warm- und Kaltgänge entstehen. So wird nicht das gesamte Rechenzentrum klimatisiert, sondern nur die Bereiche, in denen die heiße Luft aus den Servern austritt. Anders als in normalen Unternehmensgebäuden verfügen Rechenzentren zum Schutz der Geräte über spezielle Brandschutzanlagen, die im Brandfall mit einem speziellen Gasgemisch den Sauerstoff aus dem Rechenzentrum sekundenschnell verdrängen, wodurch das Feuer erstickt wird. So werden die Server und Daten nicht durch Schaum oder Wasser vernichtet. Neben diesen technischen Aspekten stellt auch der Managed Service einen großen Vorteil für Unternehmen dar. Hier wird fachspezifische Arbeitskraft bereitgestellt, die sich um den störungsfreien Betrieb der Server und Rechner kümmert, diese regelmäßig aktualisiert und die neusten Sicherheitsupdates einspielt. Unternehmen greifen nach Bedarf auf Experten-Know-how zurück, hauptsächlich beim Aufbau von sicheren und performanten IT-Infrastrukturen und Clouds, für passende Serverkonfigurationen und bei der DSGVO-konformen Datenverwaltung sowie -Speicherung. Aber auch beobachtende Maßnahmen zur Risikoanalyse und Vermeidung von Sicherheitsvorfällen, wie das sogenannte "Monitoring" - also die Überwachung aller Server- und Netzwerkdienste rund um die Uhr - gehören zu den Aufgaben eines Rechenzentrums. "Durch die stetige Beobachtung der IT-Landschaft können wir Veränderungen frühzeitig erkennen und die Ursachen ermitteln. Das verschafft uns die Möglichkeit, bereits im Vorfeld Schwachstellen zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen, und stellt sicher, dass die Risiken für einen Ausfall nicht unbemerkt steigen."

Digitale Souveränität braucht persönliche und greifbare Nähe

Damit eine Region ihre digitale Souveränität stärken und erhalten kann, braucht es Unternehmen, die vor Ort dabei unterstützten. "Digitale Umgebungen und Infrastrukturen sollten bestenfalls nicht aus gesichtslosen Anbietern bestehen, die den örtlichen Netzausbau und vielfältige Standortherausforderungen nicht kennen", sagt Belz und ergänzt: "Zudem besteht hier nicht die Möglichkeit, den Dienstleister kurzfristig persönlich zu treffen und bei Bedarf Projekte abzusprechen." Zudem erfüllen nur Rechenzentren mit Sitz in Europa die Anforderungen des DSGVO-konformen Datenmanagements in vollem Umfang, denn Rechenleistung, Hard- und Software sowie Netzwerkinfrastrukturen werden im großen Maßstab nach dokumentierten und kontrollierbaren Richtlinien bereitgestellt.

Weitere Informationen unter www.plutex.de

 
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