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(IT-)Innovation bei Banken - die Krise als Freund oder Feind?

(PresseBox) (München, ) Die Podiumsdiskussion beim diesjährigen Auftakttreffen des International Bankers Forum (IBF) in Frankfurt, die sich rund um das Thema (IT)Innovation und Krise drehte, spiegelte das Bild wieder, das Pierre Audoin Consultants (PAC) in seiner kürzlich erschienenen Studie zum IT-Banken-Markt in Deutschland gezeichnet hatte: Indem die Krise die Finanzinstitute dazu zwingt, Unternehmen und Prozesse effizienter zu gestalten, eröffnet sie Chancen auch insgesamt innovativer zu werden.

Frank Annuscheit von der Commerzbank stellte sich das Motto der Podiumsdiskussion "Die Finanzkrise als Innovationstreiber für die Technologien und Prozesse der Banken" im Laufe der Veranstaltung selbst als Frage, die er mit einem "Ja" beantwortete. Hassan Hosseini, Managing Consultant beim Marktanalyse- und Beratungshaus PAC kann dem nur beipflichten: "Annuscheits Aussage spiegelt unsere Erkenntnisse des Marktes wieder - die Krise zwingt Finanzinstitute sich bei ihren Themen und den damit verbundenen IT-Ausgaben (wieder) zu fokussieren sowie innovative Ansätze zu finden und weiterzuentwickeln."

Hosseini untersuchte in seiner Studie zum IT-Banken-Markt 2008/09 in Deutschland sowohl die Trends und Herausforderungen als auch die daraus resultierenden IT-Investitionen. "Die Krise ändert grundsätzlich nichts an den Kernherausforderungen der Banken", so Hosseini weiter, "allerdings haben sich die Vorzeichen geändert." Regulatorische Richtlinien zu meistern, eine zunehmende Konsolidierung in der Bankenlandschaft und die Verbesserung der Beziehung zum Privatkunden stehen weiterhin ganz oben auf der Liste.

Und wenngleich IT-Budgets 2009 für bestimmte Themen nicht nur auf gleichem Niveau wie 2008 geplant sind sondern auch teilweise aufgestockt werden, so stehen die Budgets selbstverständlich unter immensem Druck. IT-Harmonisierung, IT-Konsolidierung und IT-Standardisierung sind neben dem IT-Sourcing geeignete Mittel, die Kostenstruktur des IT-Betriebs positiv zu verändern. "Ohne Frage sind Banken seit Jahren dabei, an diesen Stellschrauben zu arbeiten, jedoch sollten diesen jetzt noch mehr Beachtung geschenkt werden", so Hosseini. Eine Transformation der Kostenstruktur erlaubt auch in Zeiten eines Abschwungs (finanzielle) Ressourcen neu zu verteilen. Wiederum belegte Annuscheit die Beobachtungen von PAC mit Beispielen aus seinem mittlerweile fusionierten Hause, bei denen eine Konsolidierung der (IT-)Plattformen weiteres Potenzial zur Kosteneinsparung erlauben würde.

Innovationen bei Geschäftsprozessen und den damit verbunden IT-Prozessen setzen jedoch auch ein gewisses Maß an Standardisierung und Industrialisierung voraus, welches doch noch an vielen Stellen zu vermissen ist. Hier können innovative (IT-) Prozesse erhebliches bewirken. "Die IT selbst kann zweifelsohne effizienter und effektiver eingesetzt werden, doch sie hat auch ihre Grenzen", so Hosseini. "Interne IT-Abteilungen könnten weiteres Potenzial aufdecken, indem sie insbesondere enger mit den Fachabteilungen zusammenarbeiten und diesen als interne Berater zur Seite stehen würden."

Es mag womöglich zynisch klingen, zu behaupten, die Krise treibe Innovationen bei Technologien und den entsprechenden IT-Prozessen in einem höheren Maße als es ohne sie der Fall wäre. Jedoch sei auch festzuhalten, dass ein Institut durch Kosteneinsparungen und Neuverteilung der Mittel auch Innovation in einem anderen Sinne betreiben könne, beispielsweise bei der Produktentwicklung oder dem Kundenmanagement. Finanzinstitute, die die jetzige Situation als Chance begreifen und die richtigen Schritte einleiten oder bereits eingeleitet haben, könnten somit gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Versuchen wir also, die Krise als Freund anzunehmen, aus ihr zu lernen und konstruktiv in die Zukunft zu blicken!

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