PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 233777 (PHYTEC Messtechnik GmbH)
  • PHYTEC Messtechnik GmbH
  • Robert-Koch-Strasse 39
  • 55129 Mainz
  • http://www.phytec.de
  • Ansprechpartner
  • Claudia Sablotny

Phytec-Modul mit MPC5567 und FPGA

(PresseBox) (Mainz, ) Im Rahmen kundenspezifischer Projekte hat Phytec, Mainz eine Integration des MPC5567-Prozessors mit FPGA-Technologie auf einem phyCORE-Modul realisiert. Die Kombination erlaubt die intelligente und extrem schnelle Verarbeitung einer großen Zahl externer I/O- Leitungen. Der MPC5567 ist ein Universalprozessor für komplexe Echtzeitanwendungen im Bereich industrieller Steuerungen. Eine integrierte TPU(Time Processing Unit), die über 32 I/Os verfügt, dient als unabhängiger Co-Prozessor, um die CPU von interruptintensiven Aufgaben zu entlasten. Programme für die TPUs werden komfortabel in C entwickelt und müssen nicht mehr mühsam in TPU-Assembler codiert werden. Die Hardware-Struktur aller Peripherie- Einheiten des phyCORE-MPC5567 sind so designt (DMA-Fähigkeit, Kommando-Queues), dass einmal initialisierte Komponenten nur eine minimale Softwarebedienung benötigen. Das Phytec-Modul erledigt nicht nur digitale Aufgaben optimal, sondern bietet auch mit den zwei integrierten ADCs, die über 40 Eingangskanäle verfügen, direkten Einsatz für analoge Messtechnik.

Für Kommunikationsaufgaben bietet der Controller fünf CAN und zwei FlexRay Schnittstellen, einen FEC (Fast Ethernet Controller), zwei UARTs und drei SPI Ports. Eine weitere Ethernet Schnittstelle wird durch einen LAN91C111 realisiert. Der Speicherausbau des Phytec- Moduls besteht aus 2MByte internem Flash und 64kByte internem SRAM sowie bis zu 16MByte sync. Burst SRAM und bis zu 8MByte Standard Flash Speicher. Weitere Peripherieelemente - ein serielles EEPROM, eine RTC und ein 12-Bit DAC - sind über einen I2C-Bus verbunden.

Ein besonderes Feature des Phytec-phyCORE-MPC5567 ist das im System eingebettete FPGA. Das FPGA bietet dem Anwender 84 freie I/O- Leitungen, die in der Applikationsschaltung universell eingesetzt werden können. Die Ressourcen des FPGA stehen dem Anwender komplett zur Verfügung, da der Baustein nicht für den Betrieb des Rechnerkerns benötigt wird. An das FPGA hat Phytec alle relevanten Prozessorsignale (Daten- Adressbus, Steuerleitungen etc.) angeschlossen. Die Firmware für das FPGA kann zur Laufzeit vom Prozessor geladen werden oder auch über einen JTAG- Programmer gebrannt werden. Als FPGA setzt Phytec auf diesem Modul die LatticeXP-Familie ein. Das phyCORE-MPC5567 kann mit den Bausteinen XP6, XP10, XP15 und XP20 (6k bis 2k Logikeinheiten) bestückt werden. Diese Kapazitäten ermöglichen den Einsatz komplexerer IP-Cores.

Durch den Einsatz des FPGA's erschließen sich dem Anwender universelle Einsatzmöglichkeiten. Einerseits kann in der Applikationsschaltung die Glue-Logik entfallen und zusätzlich benötigte Peripherieeinheiten und Standardschnittstellen werden einfach per FPGA-Firmware nachgerüstet.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt über Phytec, Frau C. Sablotny: c.sablotny@phytec.de