Phoenix Solar AG legt Zahlen für das erste Quartal 2017 vor

Sulzemoos, (PresseBox) - .

• Konzernumsatz wächst um 40 Prozent gegenüber erstem Quartal 2016, EBIT bleibt unter den Erwartungen, starker Cashflow
• Freier Auftragsbestand steigt auf 60,6 Mio. EUR
• Prognose für 2017 bestätigt: Umsatzwachstum auf 160 bis 190 Mio. EUR und positives EBIT von 1 bis 3 Mio. EUR

Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiertes, international tätiges Photovoltaik-Systemhaus, legt heute die Mitteilung über die Ergebnisse des ersten Quartals des Geschäftsjahrs 2017 vor.

Geschäftsentwicklung im ersten Quartal

In den ersten drei Monaten 2017 stiegen die Umsatzerlöse im Phoenix-Solar-Konzern gegen über dem ersten Quartal 2016 um 40 Prozent auf 13,8 Mio. EUR (Q1/2016: 9,9 Mio. EUR). Das Umsatzwachstum wurde im Wesentlichen auf dem US-Markt erzielt, der größten Vertriebsregion, die rund 90 Prozent der Erlöse einbrachte. Angesichts der wachsenden Projektpipeline wird für die kommenden Monate weiteres Umsatzwachstum erwartet. Deren Gesamtumfang stieg im Quartal von 330 MWp auf 350 MWp. Dabei ist zu berücksichtigen, dass kurzfristig eine Anzahl von Projekten, die jetzt vor der Fertigstellung stehen, aus der Phase M5 ("in Bau") der gewichteten Pipeline herausfallen werden. Der gewichtete Umfang der Projekte, bei denen Phoenix Solar in der engeren Wahl ist (M3, Gewichtung zwischen 30 und 70 Prozent) stieg von rund 80 MWp auf fast 90 MWp.

Die Rohertragsmarge (Umsatz abzüglich Materialaufwand in Prozent vom Umsatz) lag bei 10,2 Prozent auf einem zufriedenstellenden Niveau (Q1/2016: 13,2 Prozent). Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 0,4 Mio. EUR, das ist weniger als in den Vorquartalen (Q1/2016: 1,1 Mio. EUR), in denen noch die Erlöse aus dem Kraftwerk in der 2016 veräußerten Projektgesellschaft Bâtisolaire 3 enthalten waren. Um das laufende und geplante Wachstum zu bewältigen, hat das Unternehmen seit 2016 in allen drei Hauptvertriebsregionen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt. Das schlägt sich in höheren Personalaufwendungen nieder. Sie stiegen um rund 37 Prozent auf 3,4 Mio. EUR (Q1/2016: 2,5 Mio. EUR).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich daher im ersten Quartal 2017 auf -4.0 Mio. EUR, 1.5 Mio. EUR schwächer als in den ersten drei Monaten 2016 (Q1/2016: -2.5 Mio. EUR). Die EBIT-Marge blieb mit -28.7 Prozent (Q1/2016: -24.9 Prozent) hinter den Erwartungen zurück.

Das auf die Aktionäre der Muttergesellschaft entfallende Konzernperioden-ergebnis belief sich auf -5,1 Mio. EUR (Q1/2016: -3.7 Mio. EUR). Berechnet auf eine Anzahl von 7.372.700 Aktien entstand so ein Ergebnis pro Aktie von -0,69 EUR (Q!/2016: -0,50 EUR).

Auftragsbestand zum Ende des ersten Quartals 2017

Der Konzern verzeichnet zum 31. März 2017 einen freien Auftragsbestand von 60,6 Mio. EUR (31. März 2016: 142,1 Mio. EUR, 31. Dezember 2016: 55,8 Mio. EUR). Der Auftragsbestand einschließlich bereits realisierten Umsatzes belief sich zum 31. März 2017 im Konzern auf 209,6 Mio. EUR (31. März 2016: 186,4 Mio. EUR). Die laufende Verstärkung der Vertriebsteams und -aktivitäten zielt systematisch darauf ab, die Auftragslage weiter zu verbessern und das geplante, weitere Wachstum im Gesamtjahr zu gewährleisten.

Cashflow

Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 4,3 Mio. EUR war deutlich verbessert gegenüber dem ersten Quartal 2016, als ein Mittelzufluss von 2,9 Mio. EUR entstand. Dazu trug insbesondere der Abbau von kurzfristigen Forderungen um 8,9 Mio. EUR auf 10,8 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 19,7 Mio. EUR) bei. Langfristige Finanzverbindlichkeiten wurden im Umfang von 4,9 Mio. EUR getilgt, wodurch die Nettoverschuldung (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten abzüglich liquider Mittel) um 3,0 Mio. EUR auf 22,9 Mio. EUR gesenkt wurde (31. Dezember 2016: 25,9 Mio. EUR). Der Zahlungsmittelbestand fiel um 1,9 Mio. EUR von 9,4 Mio. EUR am 31. Dezember 2016 auf 7,5 Mio. EUR am 31. März 2017.

Eigenkapital

Im Wesentlichen aufgrund des negativen Konzernperiodenergebnisses im ersten Quartal 2017 ging auch das Konzerneigenkapital zurück. Es betrug zum 31. März 2017 -18,6 Mio. EUR (31. Dezember 2016: -12,1 Mio. EUR). Da die Bilanzsumme von 38,6 Mio. EUR niedriger ausfiel als zum 31. Dezember 2016 (46,5 Mio. EUR), betrug die Eigenkapitalquote zum 31. März -48,1 Prozent (31. Dezember 2016 -26,0 Prozent).

Da der Konzern keine rechtlich eigenständige Gesellschaft darstellt, resultieren aus dem negativen Eigenkapital keine unmittelbaren Bestandsrisiken für das Unternehmen. Rechtlich relevant ist ausschließlich das Eigenkapital der Phoenix Solar Aktiengesellschaft als der Muttergesellschaft des Phoenix-Solar-Konzerns. Dieses belief sich zum 31. März 2017 auf 3,9 Mio. EUR, was einer Eigenkapitalquote von 8,0 Prozent entspricht (31. Dezember 2016: 5,7 Mio. EUR, entsprechend 8,6 Prozent).

Der Vorstand wird in den kommenden Monaten geeignete Maßnahmen zur Stärkung des Eigenkapitals der AG unternehmen.

Ausblick

Mit Blick auf den anziehenden Auftragseingang und die sich weiter füllende Projektpipeline bestätigt das Unternehmen die Prognose für das Gesamtjahr 2017: Erwartet werden Konzernumsatzerlöse von zwischen 160 und 190 Mio. EUR sowie ein positives EBIT von zwischen 1 und 3 Mio. EUR.

Tim P. Ryan, der Vorstandsvorsitzende der Phoenix Solar AG, stellte fest: "Das Hauptziel bleibt profitables Umsatzwachstum. Wir verstärken unsere Teams mit qualifizierten Vertriebsleuten und verbessern laufend unsere Prozesse, um uns verlässliches, kontinuierliches Wachstum zu erarbeiten. Im Vergleich zu den ersten Monaten des Vorjahres resultiert das in einem Umsatzwachstum um 40 Prozent. Die gewichtete Projektpipeline ist ein Ausdruck dieses Trends, aktuell liegt sie beim Rekordniveau von 350 MWp. Die Anzahl von Projekten, für die wir in der engeren Wahl sind, und eine Fülle von Gelegenheiten in einer frühen Anbahnungsphase lassen erkennen, dass die Verstärkungen im Vertrieb etwas bewegen und sich weiter auszahlen werden. Zudem haben wir in Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in Abläufe investiert, die unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern, in der Beschaffung, in der Angebotserstellung sowie im Ingenieursbereich. Und schließlich rechnen wir mit weiterem Wachstum in unserem größten Markt, in den USA. Nicht nur dort sind wir gut positioniert, dank unserer Pipeline, unserem guten Ruf und einer starken Referenzliste termin- und budgetgerecht übergebener, hoch leistungsfähiger Photovoltaikkraftwerke."

Quartalsmitteilung

Die Quartalsmitteilung über die ersten drei Monate 2017 erscheint heute, am 11. Mai 2016, in elektronischer Form und kann auf der Internetseite www.phoenixsolar-group.com unter der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, heruntergeladen werden.

Phoenix Solar AG

Die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos bei München ist ein international tätiges Photovoltaik-Systemhaus. Der Konzern entwickelt, plant, baut und übernimmt die Betriebsführung von Photovoltaik-Großkraftwerken. Als Generalunternehmer für die Planung und Ausführung von Solarkraftwerken (EPC) legt Phoenix Solar besonderen Wert auf budget- und termingerechte Errichtung und Übergabe ertragsoptimierter Photovoltaik-Großanlagen. Mit Tochtergesellschaften auf drei Kontinenten hat das Unternehmen seit seiner Gründung Anlagen mit einer Gesamtleistung von 800 MWp geplant und schlüsselfertig errichtet. Die Aktien der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93) sind im Regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. www.phoenixsolar-group.com.

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