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Pressemitteilung BoxID: 7774 (Philips GmbH Unternehmensbereich Lighting)
  • Philips GmbH Unternehmensbereich Lighting
  • Lübeckertordamm 5
  • 20099 Hamburg
  • http://www.lighting.philips.com

Vor 50 Jahren begann bei Philips in Hamburg die Geschichte der Halbleiter

Allein in den letzten zehn Jahren wurden über 1,2 Milliarden Euro in Know-how und neue Anlagen investiert

(PresseBox) (Hamburg, ) Vor 50 Jahren begann in Hamburg in der damaligen Valvo Radioröhrenfabrik das Zeitalter der Mikroelektronik. Nur fünf Jahre nach der Erfindung des Transistors (1948) nahm Philips in Hamburg-Lokstedt die Entwicklung von Halbleiter-Bauelementen in Deutschland auf. "Dieser Standort hat mit bahnbrechenden Innovationen die Geschichte der Mikroelektronik mitgeschrieben", erklärte Walter Conrads, Sprecher der Geschäftsführung der Philips GmbH, anlässlich einer Festveranstaltung am 05. Juni in Hamburg. Dies, so Conrads weiter, sei stets mit mutigen unternehmerischen Entscheidungen einhergegangen, in neue Anwendungen zu investieren. Die elektronische Wegfahrsperre, der ABS-Sensor oder die Geldkarte sind nur einige Entwicklungen der heutigen Philips Semiconductors GmbH, die unseren Alltag prägend verändert haben.

Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust überbrachte in seiner Ansprache die Glückwünsche des Senats: "Bis heute ist Hamburg der größte und wichtigste Standort für Philips in Deutschland, mit mehr als 5000 Mitarbeitern. Die Philips Halbleiterfertigung ist so ziemlich das Modernste, was Hamburg zu bieten hat, darauf sind wir stolz. Aber das Unternehmen Philips bekennt sich zu unserer Freude auch weit über reine Geschäftsbeziehungen hinaus zu Hamburg, wie z.B. das Engagement für das Hospiz Helenenstift beweist, nicht zu vergessen der großzügige Beitrag zur Illumination der Speicherstadt, einem der Wahrzeichen Hamburgs."

Allein in den letzten zehn Jahren seien rund 500 Mio. Euro in die Chip-Produktion und 700 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung investiert worden, zog der Vorsitzende der Geschäftsführung der Philips Semiconductors GmbH, Gernot Fiedler, Bilanz. Weiter sagte er: "Heute fertigen wir in unseren Reinräumen über 25 Milliarden Diskrete Halbleiter und 300 Millionen Integrierte Schaltungen im Jahr." Fiedler ging in seiner Ansprache auch auf das rasante Wachstumstempo und die kontinuierliche Leistungssteigerung dieser Hochtechnologie ein: "Während vor 50 Jahren auf einer Fläche eines Daumennagels nur etwa 1000 Transistoren untergebracht werden konnten, sind es heute bereits bis zu 100 Millionen Schaltkreise, die auf diese Fläche passen – also rund 100.000 Mal mehr."

Die Philips Semiconductors GmbH ist mit über 3.000 Mitarbeitern an den Standorten Hamburg und Böblingen der zweitgrößte Halbleiterhersteller in Deutschland. Über 40 Prozent ihrer Mitarbeiter verfügen heute über einen Fachhochschul- oder Universitätsabschluss. Damit ist dieser Hochtechnologiebereich eines der größten Kompetenzzentren von Philips in Deutschland und zugleich auch innerhalb der Produkt Division Semiconductors.

Vernetzt mit den weltweiten Halbleiteraktivitäten von Philips in über 50 Ländern konzentriert sich die weltweite Geschäftsverantwortung der in Hamburg ansässigen Bereiche auf Halbleiterprodukte für Anwendungen in der Unterhaltungselektronik (z. B. Fernseher, DVD-Player), im Automobil (z. B. Autoradio, Navigationssysteme, Wegfahrsperre) oder in Identifikationssystemen (z. B. Geldkarten, Pay-TV). Die industriellen Aktivitäten umfassen die Herstellung und das Testen von Diskreten Halbleitern und hochkomplexen Integrierten Schaltungen sowie die Entwicklung neuer Technologien. In Hamburg entwickelte und produzierte Dioden, Transistoren und Sensoren sorgen durch ihre minimale Größe dafür, dass zum Beispiel Mobiltelefone kleiner und damit komfortabler werden. Integrierte Schaltungen für Anwendungen in der Unterhaltungselektronik, zum Beispiel Autoradio oder Fernsehen, in Sicherheitsschaltungen - wie etwa für Airbag oder elektronische Wegfahrsperren in der Automobilindustrie - werden in der Chipfertigung für Integrierte Schaltungen gefertigt.

Am Standort Böblingen werden hochintegrierte Halbleiterschaltungen und LCD-Komponenten zur Anwendung in den Bereichen Multimedia, Kommunikation, Automobiltechnik und in der Unterhaltungselektronik hergestellt. Vom Chip-Design bis zur Herstellung von Prototypen, von der Technologieentwicklung bis zur Serienproduktion, vom Marketing bis zur Qualitätssicherung finden sich an beiden Standorten der Philips Semiconductors GmbH alle Prozesse eines modernen Halbleiterunternehmens.

Gegründet wurde die heutige Hamburger Innovationsschmiede bereits im Jahr 1924 unter dem Namen Valvo Radioröhrenfabrik. Damals stand die Entwicklung und Produktion von Rundfunkröhren im Mittelpunkt. Schon 1927 überschritt die Röhrenproduktion die 2-Millionen-Grenze, die Zahl der Mitarbeiter stieg innerhalb von drei Jahren von 40 auf 1.000. Wenige Jahre nach der Erfindung des Transistors lief 1953 die Fertigung von Dioden und Transistoren an. Mit dem Start der Entwicklung und Produktion von Integrierten Schaltungen Mitte der sechziger Jahre setzte dann der kontinuierliche Ausbau der Halbleiteraktivitäten ein.


Klein, aber extrem leistungsstark wie diese Ameise ist auch die moderne Halbleitertechnologie der Philips Semiconductors GmbH. Das Foto verdeutlicht, wie weit die Chipentwicklung seit jenen Tagen fortgeschritten ist. Das etwa ein Zentimeter große Insekt hält in seinen Mundwerkzeugen einen Chip mit einer Gesamtfläche von 11,63 mm². Dort finden 19.200 Funktionen Platz, das entspricht durchschnittlich 1650 Funktionen pro Quadratmillimeter. So ermöglicht dieser winzig kleine Chip zum Beispiel Radiohören im Mobiltelefon und anderen mobilen Geräten. (2003)


In den Reinsträumen der Chip-Fertigung der Philips Semiconductors GmbH, Hamburg: Mit Hilfe photolithografischer Verfahren werden im Gelbraum auf die Siliziumscheiben Strukturen von bis zu 0,5 Mikrometern aufgebracht.


In den Reinsträumen der Chip-Fertigung der Philips Semiconductors GmbH, Hamburg: Die in vorhergehenden Produktionsschritten auf die Siliziumscheiben (Wafer) aufgebrachten Oxid- oder Nitridschichten werden entsprechend dem Chip-Layout durch Ätzprozesse strukturiert.

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