Peter Drucker Management Forum mit hoher internationaler Beteiligung

(PresseBox) ( Vienna, )
Zum zweiten globalen Peter Drucker Management Forum, das am 18. und 19. November in Wien stattfand, trafen sich rund 270 internationale Manager und Führungskräfte aus Wirtschaft und Wissenschaft, die sich an Dialogen rund um das Motto "Die Zukunft des Management gestalten" beteiligten. Teilnehmer waren unter anderem aus China, Deutschland, Finnland, Indien und den USA angereist. Herausragende Management-Denker aus Theorie und Praxis, wie der Zukunftsforscher Matthias Horx oder Lynda Gratton von der London Business School, nahmen als Redner an dem Forum teil. Dabei wurden Fragen des Managements in allen gesellschaftlichen Bereichen beleuchtet, unter anderem die Mobilisierung von Kreativität und Innovation, die Zurückdrängung von Hierarchien und die Auswirkung der demographischen Entwicklung.

Tribut an C.K. Prahalad

Für einen emotionalen Moment und Standing Ovations des Publikums sorgte die postume Vergabe des Viipuri Preises, der von der Familie des im letzten Frühjahr verstorbenen Professors Coimbatore Krishnarao Prahalad (C. K. Prahalad) entgegengenommen wurde. In einer bewegenden Rede erzählte dessen Tochter, Deepa Prahalad, von einem faszinierenden Menschen, der sich nie scheute auf die weniger Begünstigten aufmerksam zu machen. Der fünfte Viipuri Prize, der von der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Technischen Universität Lappeenranta (LUT) in Finnland verliehen wird, ist eine Ehrung C.K. Prahalads Verdienste in den Wirtschaftswissenschaften. Unter anderem schuf er zusammen mit dem Wirtschaftsguru Gary Hamel die Begriffe Kernkompetenz (core competence) und strategische Absicht (strategic intent). Heute gehören diese Begriffe zum Grundwortschatz im Bereich Unternehmensführung.

Der essentielle Beitrag C.K. Prahalads zu Denkprozessen rund um das Thema Management wurde auch vom Economist Management-Ressortleiter, Adrian Wooldridge, in seiner Forumsrede wertgeschätzt. Wooldridge porträtierte C.K. Prahalad als den altruistischsten Managementdenker unserer Zeit. Von Anfang an habe er das signifikante Innovationspotenzial der aufstrebenden Märkte gesehen, denen er sich in seinem Werk "Der Reichtum der Dritten Welt. Armut bekämpfen, Wohlstand fördern, Würde bewahren" gewidmet hat. Wooldridge führte weiter aus, dass die westliche Welt nicht länger den alleinigen Anspruch auf Optimismus und Hoffnung habe, da die kommende Innovations- und Kreativitätswelle eine neue Ära herbeiführen würde. Neue Märkte und Technologien würden somit Möglichkeiten für Entwicklungsländer schaffen nachhaltige Industriezweige aufzubauen.

Peter Drucker Challenge

Im feierlichen Rahmen fand im Palais Lichtenstein die Preisvergabe des Peter Drucker Challenge Essay-Wettbewerbs statt. Erster Preisträger wurde der in Wien lebende Deutsche Florian Ramseger, er arbeitet an der Wirtschaftsuniversität Wien. Arnold Hermann, gebürtiger Österreicher und in der Schweiz wohnhaft, CEO der Firma Umantis AG wurde als Zweitplatzierter ausgezeichnet. Die Engländerin Murphy Eleanor, die in London als Sozialarbeiterin tätig ist, wurde Dritte. Mit mehr als 200 Einreichungen hatte dieser zum ersten Mal ausgelobte Wettbewerb ein hervorragendes Echo weltweit und wird im kommenden Jahr fortgesetzt werden.

Richard Straub, Präsident der Peter Drucker Gesellschaft Europa, fasst die Veranstaltung mit den folgenden Worten zusammen: "Die Beiträge von Weltklasse-Sprechern aus verschiedenen Bereichen sorgte für viel Diskussionsstoff zur zukünftigen Entwicklung des Managementbereichs. Für die Herausforderungen dieser Zeit - die neuen Technologien, das Aufstreben neuer Märkte, der demographische Wandel - wird die Management-Praxis in allen gesellschaftlichen Institutionen eine entscheidende Rolle spielen. Das Forum soll auch in der Zukunft dazu Denkanstöße geben und Lösungsansätze erarbeiten."
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