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Pressemitteilung BoxID: 238459 (PC Tools Limited)
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PC Tools warnt vor Gefahren bei der Online-Partnersuche

Digital übertragene Krankheiten (Digitally Transmitted Diseases) bedrohen besonders die Generation der aktiven Online-Surfer zum Valentinstag

(PresseBox) (München, ) Der australische Anbieter von Sicherheitssoftware PC Tools warnt die Generation der aktiven Online-Surfer vor einem erhöhten Computer-Infektionsrisiko am Valentinstag. Gerade an besonderen Tagen wie diesem ist die Gefahr, sich beim Online-Dating oder in sozialen Netzwerken mit schädlicher Software zu infizieren, besonders hoch.

"Mit der immer größeren Verbreitung virtueller Netzwerke hat sich auch die Art und Weise, wie Menschen miteinander kommunizieren und den Partner fürs Leben suchen, verändert", sagt Michael Greene, Vizepräsident des Bereichs Produktstrategie bei PC Tools. "Die Menschen haben immer weniger Zeit. Daher nutzen sie heutzutage alternative Wege und neue Technologien, um ihre große Liebe kennenzulernen. Diesen Trend nutzen Computerkriminelle aus und entwickeln immer bessere und ausgefeiltere Techniken, um an persönliche Daten der Liebesuchenden zu kommen."

Aus diesem Grund empfiehlt PC Tools aktiven Nutzern von Partnerbörsen und sozialen Netzwerken, sich gerade am Valentinstag mit einer verhaltensbasierten Sicherheitssoftware vor solchen Web-2.0-Schädlingen zu schützen. "Partnerbörsen, Dating-Websites und soziale Netzwerke stellen ein hohes Risiko dar", so Greene. "Cyber-Kriminelle haben es dort besonders leicht, an persönliche Daten wie Geburtstage zu kommen, da die Nutzer in der Regel ihre Profile im Netzwerk einstellen. Diese Daten können ohne große Schwierigkeiten missbraucht werden, und den Nutzern drohen Datenverluste und sogar finanzielle Schäden."

Häufig versuchen Online-Kriminelle auch, die Nutzer sozialer Netzwerke dazu zu bringen, spezielle Links anzuklicken, die zu infizierten Webseiten führen oder den Nutzer auffordern, infizierte Dateien herunterzuladen. Andere Techniken drängen dem Nutzer zudem schädliche Programme auf, die sich als Sicherheitssoftware ausgibt.

Im Rahmen einer Studie nahm das Umfrageinstitut Web of Trust im Juni 2008 rund 19 Millionen Internetseiten unter die Lupe. Die Untersuchung ergab, dass Webseiten für Erwachsene die größte Gefahr für Internetnutzer darstellen. Von allen Internetseiten, die Web of Trust als gefährlich einstufte, waren 31 Prozent speziell für Erwachsene gedacht. Die Studie ergab, dass Nutzer, die solche Webseiten besuchen, vermehrt Opfer von Schädlingen wie Spyware, Viren, Browser Exploits, Download- und Phishing-Attacken werden, was nicht selten zu Datendiebstahl und finanziellen Verlusten führt.

Gerade am Valentinstag attackieren Cyber-Kriminelle gezielt Single- und Dating-Websites. Sie nutzen Phishing-Technologien und Techniken für soziale Netzwerke, mit denen sie infizierte Dateien mit Valentins- oder Liebesgrüßen versenden oder den Nutzer auf gefährliche Webseiten locken, um sich so Zugang zu seinem PC und den dort gespeicherten Daten zu verschaffen. Häufig merken die Opfer erst am Tag nach einem solchen Angriff, dass ihre persönlichen Daten gestohlen oder ihr Konto geplündert wurde.

Die neue Generation der aktiven Web-2.0-Nutzer läuft zudem Gefahr, sich mit digital übertragenen "Krankheiten" anzustecken. Hierzu zählt etwa ein neuer Wurm, über den PC Tools bereits im Januar berichtete. Mit E-Mails und Nachrichten, die zum Valentinstag passende Namen tragen wie etwa "meandyou.exe" oder "onlyyou.exe", versucht der Wurm namens Waledac (s. Bild unten), Computernutzer auf infizierte Webseiten zu locken, um sich so Zugang zu ihren Rechnern zu verschaffen. Wie alle Schädlinge kann sich auch dieser Wurm auf andere Computer übertragen, indem er Adressbücher, Kontaktlisten und E-Mail-Konten auf dem Rechner seines Opfers ausspioniert.

Wissenschaftler im Forschungszentrum von PC Tools fanden in dieser Woche heraus, dass die Hersteller von Waledac zusätzlich Links zu gefährlichen Webseiten verbreiten. Sobald der Empfänger dieser Links ein Bild auf der entsprechenden Webseite anklickt, lädt er sich automatisch folgende Dateien herunter: loveprogramm.exe, ecard.exe, postcard.exe, lovekit.exe, mylove.exe, runme.exe, loveexe.exe. Während diese Dateien ihre bösen Absichten gekonnt verschleiern, versucht Waledac den Empfänger dazu zu bringen, eine Datei herunterzuladen, mit der er eine E-Card zum Valentinstag erstellen kann.

Beispiele solcher digital übertragenen Infektionen aus der jüngsten Vergangenheit haben gezeigt, wie vielfältig und ausgereift die Methoden der Online-Kriminellen mittlerweile sind. Bereits 2008 hatte PC Tools dank der ThreatFire Community einen Wurm identifiziert, der E-Mails mit Anhängen verschickt hat, die zum Valentinstag passende Namen wie "I would dream" oder "Memories of you" in der Betreffzeile trugen. Im Jahr 2007 entdeckte PC Tools auch "Cyberlover", einen Software-Bot, der auf Webseiten sozialer Netzwerke mit den Nutzern flirtete, um so an persönliche Informationen und Zugangsdaten von Bankkonten zu kommen.

PC Tools empfiehlt daher aktiven Online-Nutzern zu testen, wie hoch ihr persönliches Risiko ist, Opfer von digital übertragenen Infektionen zu werden.

PC Tools-Test für aktive Nutzer von sozialen Netzwerken:

1. Besuchen Sie mindestens einmal pro Woche Dating-Webseiten, soziale Netzwerke oder Internetseiten für Erwachsene?
2. Haben Sie beim Besuch solcher Webseiten jemals Ihre Kreditkarte benutzt, um Dinge zu kaufen?
3. Haben Sie Ihr Geburtsdatum, Ihre Adresse oder andere persönliche Informationen in Ihrem Profil auf einer dieser Webseiten eingestellt?
4. Öffnen Sie häufig Links oder Anhänge, die Sie per Instant Messaging, E-Mail oder über Postings auf Ihrem Online-Profil erhalten?
5. Surfen Sie ohne Schutz im Internet (das heißt ohne Sicherheitssoftware, Browser- und Firewall-Schutz)?

"Wer auch nur eine dieser Fragen mit Ja beantwortet, hat ein hohes Risiko, dass sein PC von Online-Schädlingen infiziert wird", erklärt Michael Greene. "Deshalb hat PC Tools eine Liste mit wertvollen Tipps und Hinweisen erstellt, damit aktive Online-Nutzer sicher surfen können."

PC Tools-Tipps für sicheres Surfen im Internet:

1. Dateien sicher austauschen - seien Sie vorsichtig mit E-Cards:
Auch wenn viele Menschen zum Valentinstag, zu Geburtstagen und anderen Anlässen E-Cards verschicken, seien Sie vorsichtig bei diesen Karten und damit verbundenen Links - auch wenn Sie die E-Card beim Chatten in sozialen Netzwerken oder beim Instant Messaging erhalten. Überprüfen Sie die Link-Adresse, bevor Sie den Link anklicken, vor allem, wenn im Namen Worte wie "Liebe" auftauchen. Wenn Sie eine E-Mail von einer unbekannten Person erhalten oder sie einen Link zu einer Website nicht kennen, öffnen Sie weder die Mail noch den Link. Ansonsten laufen Sie Gefahr, sich einen Schädling einzufangen. Auch wenn die Mail von einem Freund stammt, klären Sie, ob er Ihnen tatsächlich eine Datei oder einen Link geschickt hat.

2. Suchen Sie an den richtigen Orten nach der großen Liebe - manchmal kann die scheinbare Liebe trügerisch sein: Je besser die Techniken der sozialen Netzwerke werden, desto heimtückischer werden auch die Tricks von Online-Kriminellen. So wird es immer schwieriger herauszufinden, ob es sich bei einer Website um eine seriöse oder um eine von Hackern erstellte Seite handelt. Erwachsenen- und Dating-Websites sind bekannt dafür, dass sie von Hackern gerne missbraucht werden, um an persönliche und finanzielle Daten zu gelangen. Doch auch seriöse Seiten waren bereits Ziel von Cyber-Kriminellen. Daher seien Sie auch hier vorsichtig. Besuchen Sie nur Webseiten, die Ihnen bekannt sind und die als seriös eingestuft werden, und laden Sie auch nur von solchen Webseiten Dateien herunter. Generell gilt aber: Besuchen Sie niemals Webseiten, ohne Ihren Rechner zu schützen!

3. Lassen Sie sich nicht als Dating-Köder missbrauchen und wechseln Sie nicht allzu häufig Ihre Online-Dating-Partner - geben Sie nicht zu viele persönliche Details heraus. Auf sozialen Netzwerken, Instant-Messaging-Plattformen, Websites für Erwachsene und Online-Dating-Seiten sollten Sie zur Registrierung nur Ihre wichtigsten Kontaktinformationen eingeben, zum Beispiel Name, Rechnungsadresse und Kontaktnummer. Bei Webseiten, bei denen zu viele Informationen abgefragt werden, sollten Sie vorsichtig sein. In diesem Fall kontaktieren Sie die Betreiber der Seite telefonisch und fragen Sie, weshalb die Betreiber all diese Informationen benötigen, wofür sie die Daten verwenden wollen und ob es ein Sicherheitssystem gibt, das Ihre Daten schützt. Nutzen Sie außerdem nicht die Auto-Vervollständigen-Funktion Ihres Browsers, um Passwörter, Login-Daten oder andere persönliche Daten zu speichern, sonst ist es für Cyber-Kriminelle ein Leichtes, sich diese Informationen zu besorgen.

4. Enthüllungsromane - erstellen Sie Kopien aller Ihrer Online-Transaktionen: Sollte eine Webseite gebührenpflichtig sein, überprüfen Sie zunächst die Geschäftsbedingungen und erkundigen Sie sich nach Modalitäten zur Kostenrückerstattung, zum Schutz der Privatsphäre und zur Kündigung. Diese Informationen sollten auf der Website abrufbar sein. Wenn dem so ist, ist dies ein Zeichen für eine seriöse Webseite. Die Nutzer dieser Seiten sollten diese Dokumente stets ausdrucken und Kopien jeder Online-Transaktion erstellen. Diese Kopien sollten Informationen über das Produkt oder die Dienstleistung sowie über den Preis und die Zahlungsart enthalten. Wenn die Seite sich schließlich als betrügerisch entpuppt, werden Sie diese Dokumente benötigen, um gegen das Unternehmen vorzugehen und um Ihr Geld zurückzubekommen. Wenn Sie Zahlungen online abwickeln, nutzen Sie eine eigene Kreditkarte für Online-Transaktionen, die nur über einen geringen Kreditrahmen verfügt und mit der auf keine weiteren Konten zugegriffen werden kann.

5. Sorgen Sie für doppelten Schutz und vergewissern Sie sich, dass Ihre Sicherheitssoftware auf dem neuesten Stand ist: Software-Hersteller bieten regelmäßig Updates an, um den Rechner gegen neue Sicherheitslücken zu schützen. Daher sollten Sie Ihr Betriebssystem, Ihren Browser und Ihre Sicherheitssoftware regelmäßig aktualisieren. Benutzen Sie einen Browser, der dafür bekannt ist, relativ sicher vor Internetschädlingen und Schwachstellen zu sein. So können weder Ihre persönlichen und finanziellen Daten noch Ihre Surf-Gewohnheiten von Dritten eingesehen werden.

6. Schützen Sie Ihren PC und installieren Sie eine leicht bedienbare Sicherheitssoftware: Wenn Sie am Computer arbeiten - egal ob offline oder online -, schützen Sie Ihren Rechner! Der Markt bietet viele Programme, die Ihren Computer vor Spyware, Viren, Trojanern, Rootkits und anderer Schadsoftware schützen. Führende Computerzeitschriften empfehlen, ein leicht verständliches und benutzerfreundliches, verhaltensbasiertes Programm zu installieren wie etwa PC Tools Spyware Doctor mit AntiVirus oder die PC Tools Internet Security. Stellen Sie sicher, dass Ihr Programm in Echtzeit arbeitet und einen proaktiven, verhaltensbasierten Schutz bietet, der auch neue und unbekannte Schädlinge abwehrt. Die Software sollte zudem eine gute Firewall beinhalten, die verhindert, dass unberechtigte Personen über das Internet auf Ihren Rechner zugreifen können. Ein spezieller Browser-Schutz warnt Sie vor potenziell gefährlichen Webseiten und wehrt Programme ab, die Sicherheitslücken im Browser auszunutzen versuchen.

Für weitere Tipps und Hinweise zu Gefahren bei der Online-Nutzung besuchen Sie unsere speziell konzipierte Website http://www.pctools.com/askdrgreene/.

PC Tools Limited

PC Tools ist ein weltweit führender Hersteller innovativer Softwareprodukte für PC-Sicherheit und Systemoptimierung einschließlich des mehrfach prämierten Spyware Doctor. PC Tools ist führend bei Antispyware-Programmen, die in Echtzeit arbeiten, mit zahlreichen zum Patent angemeldeten Technologien. Das PC Tools Malware Research Centre überwacht Trends und aufkommende Spyware-Themen und entwickelt Sicherheitslösungen für Privatanwender und Unternehmenskunden. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney/Australien und unterhält Niederlassungen in San Francisco, London, Shannon/Irland, Melbourne, Kiew und Boulder. PC Tools verfügt über ein weltweites Netz an Distributoren, Resellern und Retailern. Distributor in Deutschland ist Koch Media, mit Sitz in Planegg bei München. Weitere Informationen unter http://www.pctools.com/de.