paragon bestätigt Wachstumskurs mit Umsatzsprung

(PresseBox) ( Delbrück, )
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- Konzernumsatz steigt im ersten Quartal um 25,4 % auf 43 Mio. Euro
- EBITDA wächst um 57,7 % auf 7,6 Mio. Euro
- EBIT erhöht sich auf 2,0 Mio. Euro; EBIT-Marge mit 4,7 Prozent unverändert
- Elektromobilität stärkster Wachstumstreiber mit Umsatzplus von 150 Prozent
- Prognose für 2019 bestätigt: Umsatzwachstum auf 230 bis 240 Mio. Euro und EBIT-Marge von rund 8 Prozent

Die Geschäftsführung von paragon [ISIN DE0005558696] hat heute ihre Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2019 veröffentlicht und die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt.

„Der Start in das neue Jahr hatte für die Automobilindustrie fast ausnahmslos negative Nachrichten zu bieten“, sagt Klaus Dieter Frers, Vorsitzender der Geschäftsführung der paragon GmbH. „paragon jedoch hat sich von diesem negativen Trend abkoppeln können. Wir sind abermals deutlich gewachsen. Aufgrund der weiterhin guten Auftragslage bestätigen wir unsere Prognose für das Gesamtjahr.“

Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs erzielte die paragon GmbH & Co. KGaA einen Konzernumsatz von 43,0 Mio. Euro (Vorjahr: 34,2 Mio. Euro), was einem Anstieg um 25,4 % entspricht. Das Segment Elektromobilität wuchs um 148,8 %. Vor allem Batteriesysteme für den Einsatz in Intralogistik-Anwendungen sorgten für die gute operative Geschäftsentwicklung. Im Segment Mechanik war das Wachstum von 15,6 % insbesondere von der laufenden Serienproduktion der Antriebstechnik Softwaregesteuerter Heckspoiler getrieben.

Im Segment Elektronik wiederum, dessen Umsatz sich stabil entwickelt hat, greifen Entwicklung und Marketing immer besser ineinander. Dies wird an der neuen Entwicklung des digitalen Sprachassistenten „EDWIN“ deutlich, der neben der reinen Software-Lösung des intelligenten semvox-Sprachassistenten auch ein Hardware-Modul aus dem Geschäftsbereich Interieur beinhaltet. Damit ist paragon innerhalb kurzer Zeit zu einem der technologisch führenden Anbieter der digitalen Spracherkennung geworden.

Rohertragsmarge verbessert

Insgesamt erzielte der paragon-Konzern im ersten Quartal eine Gesamtleistung von 53,8 Mio. Euro (Vorjahr: 40,5 Mio. Euro). Die höheren sonstigen betrieblichen Erträge von 3,3 Mio. Euro (Vorjahr: 0,2 Mio. Euro) resultieren überwiegend aus Fremdwährungseffekten. Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen erhöhte sich auf 2,1 Mio. Euro (Vorjahr: 1,5 Mio. Euro), die aktivierten Entwicklungskosten stiegen planmäßig auf 5,4 Mio. Euro (Vorjahr: 4,5 Mio. Euro). Der Materialaufwand erhöhte sich um 26,6 % auf 26,2 Mio. Euro (Vorjahr: 20,7 Mio. Euro). Daraus resultiert eine Materialeinsatzquote (ermittelt aus dem Verhältnis Materialaufwand zu Umsatz und Bestandsveränderung) von 58,1 % (Vorjahr 57,8 %).

Damit ergibt sich für das erste Quartal ein Rohertrag in Höhe von 27,6 Mio. Euro (Vorjahr: 19,8 Mio. Euro), was einer Rohertragsmarge von 64,4 % entspricht (Vorjahr: 57,8 %). Der Personalaufwand stieg durch den Personalaufbau im vergangenen Jahr um 44,3 % auf 14,6 Mio. Euro (Vorjahr: 10,1 Mio. Euro). Die Personalaufwandsquote erhöhte sich entsprechend auf 34,0 % (Vorjahr: 29,6 %).

Unter Berücksichtigung der mit 11,9 % nur unterproportional gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 5,4 Mio. Euro (Vorjahr: 4,9 Mio. Euro) ergibt sich ein um 57,7 % höheres Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 7,6 Mio. Euro (Vorjahr: 4,8 Mio. Euro). Das entspricht einer EBITDA-Marge von 17,6 % (Vorjahr: 14,0 %). Nach planmäßig erhöhten Abschreibungen und Wertminderungen von 5,5 Mio. Euro (Vorjahr: 3,2 Mio. Euro) verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 26,3 % auf 2,0 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro). Die EBIT-Marge blieb mit 4,7 % stabil (Vorjahr: 4,7 %). Bei einem nahezu unveränderten Finanzergebnis in Höhe von -1,5 Mio. Euro (Vorjahr: -1,5 Mio. Euro) und positiven latenten Ertragssteuern von 1,2 Mio. Euro (Vorjahr: -0,8 Mio. Euro) erwirtschaftete der paragon-Konzern im Berichtszeitraum ein Konzernergebnis in Höhe von 1,7 Mio. Euro (Vorjahr: -0,6 Mio. Euro). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,31 Euro (Vorjahr: -0,01 Euro). Vom Konzernergebnis entfielen 0,3 Mio. Euro auf nicht beherrschende Anteile anderer Gesellschafter (Vorjahr: -0,6 Mio. Euro).

Die Bilanzsumme war zum 31. März 2019 mit 360,8 Mio. Euro nahezu unverändert (31. Dezember 2018: 362,3 Mio. Euro). Während sich die langfristigen Vermögenswerte um 14,3 Mio. Euro auf 191,0 Mio. Euro erhöhten (31. Dezember 2018: 176,7 Mio. Euro), reduzierten sich die kurzfristigen Vermögenswerte um 15,8 Mio. Euro auf 169,9 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 185,6 Mio. Euro).

Der Anstieg der langfristigen Vermögenswerte resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Sachanlagen um 11,4 Mio. Euro auf 61,9 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 50,5 Mio. Euro). Der Anstieg ist Folge des neuen Leasing-Bilanzierungsstandards IFRS 16.

Zur Entwicklung der kurzfristigen Vermögenswerte führten im Wesentlichen zwei gegenläufige Effekte. Während sich die Vorräte um 10,0 Mio. Euro insbesondere infolge der geplanten Produktionsausweitung im Segment Elektromobilität auf 68,9 Mio. Euro erhöhten (31. Dezember 2018: 58,9 Mio. Euro), reduzierten sich die liquiden Mittel um 24,4 Mio. Euro auf 17,5 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 41,8 Mio. Euro) im Wesentlichen infolge der Ausweitung der operativen Geschäftstätigkeit sowie der Reduzierung von kurzfristigen Darlehen und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Das Eigenkapital erhöhte sich zum Bilanzstichtag um 1,8 Mio. Euro auf 179,6 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 177,8 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote stieg dadurch auf 49,8 % (31. Dezember 2018: 49,1 %).

Die langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten erhöhten sich um 4,2 Mio. Euro auf 104,3 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 100,1 Mio. Euro), was hauptsächlich den Anstieg der langfristigen Verbindlichkeiten aus Finance Lease um 5,7 Mio. Euro auf 6,6 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 0,9 Mio. Euro) reflektiert.

Stabiler Cashflow

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit blieb im Berichtszeitraum mit -8,5 Mio. Euro im Wesentlichen auf dem Niveau des Vorjahresquartals (Vorjahr: -8,1 Mio. Euro). Während sich die Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens um 2,2 Mio. Euro planmäßig auf 5,3 Mio. Euro erhöhten, nahmen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 0,7 Mio. Euro ab (Vorjahr: Zunahme um 7,1 Mio.). Die Vorräte nahmen mit 10,0 Mio. Euro infolge der Ausdehnung der Geschäftstätigkeit stärker zu als im Vorjahr (Vorjahr: 7,8). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen dagegen um 5,0 Mio. Euro ab, während sie sich im Vorjahr um 3,9 Mio. Euro erhöht hatten.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit erhöhte sich im Berichtszeitraum um 3,9 Mio. Euro auf -12,3 Mio. Euro (Vorjahr: -8,3 Mio. Euro), was im Wesentlichen durch die um 5,6 Mio. Euro höheren Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen von 6,9 Mio. Euro begründet ist.

Der Finanzmittelbestand betrug Ende März 17,5 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 41,8 Mio. Euro). Die freie Liquidität lag bei 24,4 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 48,9 Mio. Euro).

Prognose bestätigt

Vor dem Hintergrund der guten Auftragssituation erwartet die Geschäftsführung von paragon einen Konzernumsatz von 230 Mio. Euro bis 240 Mio. Euro und eine Konzern-EBIT-Marge von rund 8 %. Die Voltabox AG, welche das Segment Elektromobilität repräsentiert, soll mit einem geplanten Umsatz von 105 Mio. Euro bis 115 Mio. Euro erneut überproportional zum Konzernwachstum beitragen, bei einer EBIT-Marge von 8 bis 9 %. Das starke Wachstum von Voltabox soll paragon auch mittel- und langfristig unabhängiger von den konjunkturellen Einflüssen im Automobilsektor machen und die Kundenstruktur verbreitern.

DPR-Stichprobenprüfung bei Voltabox abgeschlossen

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat den Konzernabschluss der Voltabox AG zum 31. Dezember 2017 und den zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 einer Prüfung nach § 342b Abs. 2 Satz 3 Nr. 3 HGB (stichprobenartige Prüfung) unterzogen und Korrekturbedarf festgestellt. Diese bilanziellen Korrekturen beruhen auf Einmaleffekten, haben keinen Geldmittelabfluss zur Folge und auch keine steuerlichen Konsequenzen. Der HGB-Abschluss von 2017 ist fehlerfrei. Für das laufende Geschäftsjahr sowie zukünftige Geschäftsjahre bestehen keine Auswirkungen.

Die finalen Feststellungen der DPR zu dem paragon Konzernabschluss 2017 liegen uns seit dem 6. Mai 2019 vor. Auf einen Widerspruch haben wir verzichtet, so dass wir davon ausgehen, in den nächsten Wochen den entsprechenden BaFin-Bescheid zu veröffentlichen.

Der Konzernzwischenbericht der Gesellschaft zum 31. März 2019 – 1. Quartal steht unter https://www.paragon.ag/ zum Download bereit. 
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