Unnützes Bürowissen: Zehn Fakten über Büromaterial, die wirklich keiner braucht - aber auch nie wieder vergisst

Bürozubehör als Lebensretter, Kunstgegenstand und Physikexperiment / Papersmart präsentiert die zehn kuriosesten Fakten über praktische Alltagshelfer

(PresseBox) ( Berlin, )
Hartnäckig hält sich das Vorurteil, über Büromaterialien wie Papier, Bleistift & Co. gäbe es wirklich nichts Spannendes zu berichten. Dabei gibt es rund um die praktischen Alltagshelfer eine Vielzahl kurioser Fakten und Geschichten, die für Gesprächsstoff sorgen können. Papersmart (www.papersmart.de), die Vergleichsplattform für gewerblichen Bürobedarf, stellt die zehn spannendsten und witzigsten Fakten vor.

Kleine Stifte, große Wirkung

Fakt 1: Gerade beim Thema Stifte gibt es eine Menge skurriller Kennzahlen und Anekdoten: Klein aber oho ist der klassische Bleistift; mit ihm kann man im Durchschnitt eine Linie von 56 Kilometern ziehen. Fakt 2: Mehr als 360.000 Kilometer von der Erde entfernt, rettete 1969 ein Filzstift das Leben der Apollo 11 Besatzung: Auf dem Rückflug von der Mondmission stellte der Astronaut Buzz Aldrin fest, dass der Hebel eines wichtigen Schalters abgebrochen war. Kurzerhand ersetzte er diesen durch einen Filzstift. Fakt 3: Heutzutage setzen Weltraumfahrer auf einen eigens für sie entwickelten Space Pen, da Bleistifte aus Holz und Graphit in der sauerstoffreichen Luft eines Raumschiffes ein Brandrisiko darstellen.

Kunstwerke aus Klebestreifen und Haftnotizen

Fakt 4: Aus durchsichtigem Klebeband kann durchaus ansehbare Kunst werden. Der ukrainische Künstler Mark Khaismann schafft aus durchsichtigem Paketklebeband Meisterwerke, die mit der Lichtdurchlässigkeit des Materials spielen. Fakt 5: Auch kleine Post-its wurden im brasilianischen São Paulo bereits zu großer Kunst, als dort mittels 350.000 Haftnotizen ein Stop-Motion-Video gedreht wurde.

Kopierpapier: Beim siebten Mal falten ist Schluss

Fakt 6: Kaum zu glauben, aber wahr: Auch mit Gewalt schafft man es nicht, ein dünnes Blatt A4-Kopierpapier mehr als sieben Mal zu falten. Wer nun denkt, größere Papierformate ließen sich automatisch auch viel häufiger falten, irrt sich gewaltig: Auch bei A0 ist nach acht Faltvorgängen Schluss. Der Grund: Die durch das Falten aufeinanderliegenden Lagen werden höher, als es die Umschlagkante erlaubt. Wer das immer noch nicht glauben kann, kann sich in diesem Video vom WDR überzeugen.

Das Gedächtnis der Büroklammern

Fakt 7: Ein Alltagsphänomen: Man nutzt eine Büroklammer und verbiegt sie dabei stark. Will man sie anschließend per Hand in ihre ursprüngliche Form zurückzubringen, so bleibt irgendwo immer eine Delle zurück. Bei manchen Büroklammern geschieht jedoch Verblüffendes, wenn man sie nur leicht über eine Kerzenflamme hält. Wie von allein nehmen sie ihre Ausgangsform ein. Möglich wird dies durch eine spezielle Legierung - dem sogenannten Memory-Metall. Für alle Physikinteressierten gibt es hier die ausführliche Erklärung.

Feuerwerk und Röntgenstrahlung bei Klebestreifen

Fakt 8: Ein weiteres faszinierendes, naturwissenschaftliches Phänomen tritt beim schnellen Abziehen von Klebestreifen auf. Bei genauem Hinsehen lassen sich Lichtblitze erkennen und im Labor ist gar Röntgenstrahlung nachweisbar. Ursache hierfür ist eine Ladungstrennung beim ruckartigen Entfernen des Klebestreifens. Die Klebefläche des Tesastreifens lädt sich positiv auf, die glatte Fläche hingegen negativ. Es entsteht eine elektrische Spannung und die Elektronen springen über die Luft über - fertig ist das Reibungsleuchten. Die ausführliche Erklärung gibt es hier.

Denkmäler für Reißzwecke & Co.

Fakt 9: Die besondere Bedeutung eines wichtigen Bürohelfers würdigt man im brandenburgischen Lychen: Hier steht das weltweit einzige Reißzweckendenkmal. Fakt 10: Auch die Büroklammer wird in ihrem Heimatland Norwegen verehrt. In Sandvika in der Nähe von Oslo steht mit einer Höhe von sieben Metern und einem Gewicht von 600 Kilogramm die wohl größte Büroklammer der Welt.
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