Cybersicherheit entscheidende Voraussetzung für vierte industrielle Revolution

Palo Alto Networks sieht IT-Sicherheit als Enabler für Industrie 4.0

(PresseBox) ( Santa Clara, )
Auf einer von Palo Alto Networks organisierten Cybersicherheitskonferenz informierten sich mehr als 1.200 Teilnehmer aus Regierungsorganisationen und der Industrie. Diskutiert wurden Trends in Sachen Cybersicherheit, Bedrohungsanalyse sowie rechtliche und politische Fragen. Dabei wurde deutlich, welch entscheidende Rolle Cybersicherheit für den Erfolg der vierten industriellen Revolution spielt.

„Unternehmen müssen in neue Technologie investieren, Mitarbeiter schulen und Prozesse etablieren, um sich vor Cyberangriffen zu schützen. Oft werden die Führungskräfte aber unzureichend über Cyberbedrohungen auf dem Laufenden gehalten. Bis vor kurzem haben die meisten Führungskräfte der Cybersicherheit nicht die eigentliche Bedeutung in Zusammenhang mit Risikomanagement, Geschäftskontinuität und Umsatzzielen beigemessen. Da neue Bedrohungen oft unbekannt sind, ist es verständlich, dass es schwer fällt, Geld in etwas zu investieren, was nicht leicht messbar ist“, erklärt Thorsten Henning, ‎Senior Systems Engineering Manager Central & Eastern Europe bei Palo Alto Networks. „Cyberangreifer profitieren von dieser Einstellung. Sie können Attacken ausführen um sensible Daten von Organisationen zu stehlen. Sie können sogar den Betrieb kritischer Infrastrukturen stören, so dass Menschen zu Schaden kommen können.“

In diesem Zusammenhang verweist Palo Alto Networks auf die Bedeutung der automatisierten Prävention und gemeinsamen Nutzung von Bedrohungsdaten. Es ist entscheidend, aus unbekannten Bedrohungen bekannte Bedrohungen zu machen. Verfügbare Bedrohungsdaten gilt es daher so offen und so schnell wie möglich zu teilen, damit alle Betroffenen weltweit von mehr Sicherheit profitieren.

Die Cyber Threat Alliance und das Financial Services – Information Sharing and Analysis Center (FS-ISAC) sind zwei Beispiele für Zusammenschlüsse, die Bedrohungsdaten zwischen Mitgliedsunternehmen in der gleichen Branche teilen. Der gemeinsam genutzte Datenpool trägt zu einem höheren Sicherheitsniveau rund um den Globus bei, wovon letztlich sämtliche Kunden dieser Unternehmen profitieren.

Allerdings ist diese Art von Austausch angesichts des traditionellen Geschäftsgebarens für viele Manager ungewohnt. Viele Unternehmen behalten ihr Wissen traditionell lieber für sich, als es kostenlos mit Wettbewerbern zu teilen, denn schließlich sind Informationen oft geschäftskritisch. Dadurch verspielen sie jedoch die Chance, vorhandene Informationen zu nutzen, um andere Unternehmen vor ähnlichen Cyberangriffen zu schützen. Die globale Bedrohung durch Cyberangriffe ist zu groß, um auf das Teilen von Bedrohungsinformationen verzichten zu können. Die Sicherheitsanbieter müssen zusammenarbeiten, um die Kosten für erfolgreichen Cyberangriffe zu erhöhen – und die Kosten für Angreifer letztlich unerschwinglich zu machen.

Unternehmen und Behörden wiederum müssen von reaktiver Verteidigung auf proaktive und automatisierte Prävention umsteigen. Dies bedeutet nicht, die Bedeutung der Reaktion auf Vorfälle zu vernachlässigen. Da es keine zu 100 Prozent effektive Sicherheit gibt, ist die Reaktion auf Vorfälle ein unverzichtbarer Bestandteil der Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe. Automation ermöglicht es den Verteidigern, die Zeit für die Reaktion auf Vorfälle zu reduzieren, die sonst aufwändige manuelle Arbeit beinhaltet und die Verteidigungskosten in die Höhe treibt.

„Schon auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos wurde argumentiert, dass die vierte industrielle Revolution von digitaler Technologie abhängig ist, um die Weltwirtschaft am Laufen zu halten und die Lebensqualität zu steigern. Das Konzept ist abhängig vom Vertrauen der Menschen in das Internet“, fasst Thorsten Henning zusammen. „Die Volkswirtschaften sind zunehmend vernetzt und können nur durch adäquate Sicherheit robust genug werden, um erfolgreich agieren zu können. Wenn die Menschen das Vertrauen in die Sicherheit des Internets verlieren und es weniger nutzen, würde die Stärke der Weltwirtschaft darunter leiden. Im 21. Jahrhundert ist Cybersicherheit ​​daher nicht einfach nur ein lästiger Kostenfaktor, sondern vielmehr die Voraussetzung, um die vierte industrielle Revolution voranzutreiben.“

 
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