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Pressemitteilung BoxID: 35772 (Pago eTransaction Services GmbH & Co KG)
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E-Commerce-Branchen entwickeln sich unterschiedlich

Pago-Report 2005 liefert aktuelle Daten und Fakten zum europäischen Online-Handel

(PresseBox) (Köln, ) Der mit Spannung erwartete Pago-Report 2005 überrascht mit neuen Erkenntnissen über den europäischen Online-Handel. Der wichtigste Trend: Die E-Commerce-Branchen entwickeln sich im Hinblick auf das Kauf- und Zahlverhalten der Konsumenten sowie auf das Zahlungsausfallrisiko extrem unterschiedlich. Das ist eines der Ergebnisse des Pago-Reports 2005, der auf der Auswertung von rund 20 Millionen Kaufvorgängen basiert, die im Jahr 2004 über die Pago-Plattform abgewickelt wurden. Unter dem Titel "Erfolgs- und Risikofaktoren im internationalen E-Payment" präsentiert der Kölner Acquiring & Payment Service Provider bereits im vierten Jahr nacheinander seine umfassende E-Commerce-Studie. Damit ist der Pago-Report 2005 gleichzeitig die weltweit einzige Untersuchung über den Online-Handel, die statt Umfragen statistische Auswertungen tatsächlich ausgeführter Online-Kaufvorgänge nutzt.

"Überspitzt ausgedrückt könnte man sagen: E-Commerce ist tot, es lebe der E-Commerce", kommentiert Rüdiger Trautmann, CEO Pago, und fügt hinzu: "So wie man nicht den ganzen stationären Handel mit Waren und Dienstleistungen über einen Kamm scheren kann, kann auch der Online-Handel nicht mehr als einheitliches Feld betrachtet werden." Dazu hätten sich, so Trautmann weiter, die fünf wichtigsten Online-Branchen im vergangenen Jahr viel zu unterschiedlich entwickelt: "Während das E-Retail, also der Online-Handel mit materiellen Gütern, immer mehr Ähnlichkeit mit dem klassischen Versandhandel annimmt, bildet beispielsweise die Online-Reisebranche spezifische Profile in Bezug auf Zahlverhalten und Zahlungsausfallrisiko aus."

Untersucht werden im Pago-Report die derzeit bedeutendsten E-Commerce-Branchen:
- E-Retail (Online-Handel mit materiellen Gütern)
- Online-Gambling (Glücksspiele, Sport- und andere Wetten, Lotterien)
- Pharmacy / E-Health (Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel und sonstige medizinische Produkte)
- Telekommunikation (von Handyverträgen über Prepaid-Karten bis zum Web-Hosting)
- Travel (Services rund um das Reisen - vom Pauschalurlaub bis zum Mietwagen).

Die Kaufvorgänge, die für den Pago-Report 2005 analysiert wurden, stammen aus europäischen Shops der genannten Branchen. Hier haben im Jahr 2004 Konsumenten aus Deutschland, UK, den anderen europäischen Ländern und aus dem nicht-europäischen Ausland eingekauft. Während im internationalen Vergleich die Kreditkarte ganz eindeutig die wichtigste und beliebteste Zahlart im E-Commerce ist, hat sich bei deutschen Kunden der Trend hin zum elektronischen Lastschriftverfahren weiter verstärkt. Mit 64 Prozent Anteil an den Kaufvorgängen deutscher Kunden liegt diese Zahlart jetzt noch einmal fünf Prozentpunkte höher als im Vorjahr. "Es ist erstaunlich, dass so viele deutsche Online-Händler diese Zahlart anbieten, ohne für eine entsprechende Betrugsabwehr zu sorgen", erklärt Rüdiger Trautmann, "es ist doch bei dieser Zahlart so einfach, etwas online zu kaufen und die Lastschrift dann mangels Deckung platzen zu lassen." Allerdings zeigt sich auch, dass das elektronische Lastschriftverfahren immer da empfehlenswert ist, wo kleinere Beträge in gleichmäßigen Zeitabständen zu zahlen sind - zum Beispiel bei Abos im Telekommunikationsbereich. Übrigens: Auch Shopper aus Österreich und den Niederlanden nutzen im Online-Handel gerne das jeweilige landesspezifische Abbuchungsverfahren - so kommen die so genannten "Direct-Debit-Zahlarten" insgesamt schon auf einen Anteil von fast 17 Prozent.

Überraschende Trends ergaben sich auch bei der Untersuchung des europäischen Online-Gamblings. Bis zur Veröffentlichung des Pago-Reports 2005 gingen die meisten Experten davon aus, dass Online-Angebote rund um Casinospiele und Sportwetten von den Kunden mit Vorsicht zu genießen sind und dass die Anbieter beliebte Opfer von Kreditkartenbetrug sind. Die Zahlen sprechen dagegen. Im Online-Gambling entstehen die wenigsten Kreditkarten-Chargebacks, die sich unter anderem dann ergeben, wenn beim Online-Bezahlen Kreditkartendaten mit Betrugsabsicht eingesetzt werden. Im Online-Gambling liegt der Anteil solcher Transaktionen - die so genannte "Chargeback-Quote" - bei lediglich 0,26 Prozent. Die Chargeback-Quote für alle Kaufvorgänge erreicht dagegen 0,83 Prozent.

Auf den ersten Blick unterscheidet sich dieser Wert kaum vom Vorjahresergebnis. Während sich allerdings die Chargeback-Quote bei deutschen Konsumenten fast halbiert hat, ist sie bei Käufern aus dem europäischen Ausland (außer Deutschland und UK) um das Vierfache gestiegen. Damit wird klar, dass die Betrugsabwehr - insbesondere rund um Kreditkartenzahlungen - immer noch ein wichtiger Erfolgsfaktor für E-Commerce-Anbieter ist.

"Auch wenn der europäische E-Commerce im vergangenen Jahr nur gering gewachsen ist", sagt Rüdiger Trautmann, "kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die Entwicklung hin zu noch mehr Seriosität und Solidität im Online-Handel nicht mehr aufzuhalten ist. Das bedeutet für Konsumenten, dass sie die Vielfalt des Online-Handels unbesorgt nutzen können, und für Shop-Betreiber, dass sie mit angemessenen Maßnahmen zur Betrugsabwehr zunehmend profitabel wirtschaften können."

Der Pago-Report 2005 ist bis zum 30. Juni 2005 zum Subskriptionspreis in Höhe von 375,00 Euro (zzgl. 16% MwSt.) im Pago-Shop (www.pago.de/shop) zu beziehen.

Hinweis: Medienvertreter können den Pago-Report 2005 kostenlos beziehen. Fordern Sie Ihren persönlichen Rabattcode einfach per E-Mail an. Im Pago-Shop wird Ihnen bei der Eingabe dieses Codes nichts berechnet.

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