Überzeugende Neuentwicklungen

OYSTAR Hassia wird wichtiger Lieferant

(PresseBox) ( Ranstadt, )
OYSTAR Hassia wurde von Campina Deutschland zum wichtigen Lieferanten auserkoren. Zuletzt hat OYSTAR Hassia in kurzer Folge drei neue Verpackungsmaschinen in die Campina-Deutschland-Zentrale in Heilbronn und ins Werk Elsterwerda bei Dresden geliefert und installiert. Damit unterstützt OYSTAR Hassia, die Strategie von Campina den Maschinenpark zu vereinheitlichen. Überzeugt hat das Ranstadter Traditionsunternehmen durch seine Innovationskraft und die Flexibilität der Maschinenkonzepte. Highlight ist die Becher-Form-, Füll- und Verschließmaschine TAS 32/80, die jetzt den Betrieb aufnahm: Sie ist die erste aseptische Anlage, die im FFS-Prozess einen Doseur einsetzt, der gestrudelte Produkte herstellen kann.

"Wir wollten einerseits unsere Maschinenlandschaft im Konzern konsolidieren, andererseits sollte unser bevorzugter Anlagenlieferant in der Lage sein, uns Produktsicherheit zu gewährleisten", nennt Norbert Reuss, Geschäftsführer von Campina Deutschland, einen der Gründe, die zugunsten von OYSTAR Hassia den Ausschlag gaben. Doch auch Flexibilität und Innovationskraft waren entscheidende Auswahlkriterien, so Reuss.

OYSTAR Hassia hat eigens für Campina für die Drei-Becher-Form-, Füll- und Verschließmaschine TAS 32/80 einen speziellen Doseur entwickelt, der gestrudelte Produkte herstellen kann; ein Effekt, der bis dahin nur mit vorgefertigten Bechern erzielt werden konnte, indem die Becher bei der Abfüllung gedreht werden. Der neue Hassia-Doseur verfügt über Strudeldüsen, die 2 Produkte in den Becher eindrehen. Um ein gleichmäßiges Drehbild der beiden Produkte zu erreichen, müssen alle Servobewegungen synchronisiert werden. Insgesamt ist die TAS 32/80 für den Aufbau von bis zu 4 Doseuren ausgelegt. Über spezielle Steuerungskonzepte können Produktsortimente zusammengestellt werden, auch dies eine Neuheit auf dem Markt.

Die in Heilbronn eingesetzte Anlage TAS 32/80 kommt darüber hinaus den Campinavorgaben nach erhöhter Verpackungssterilität und damit verlängerter Haltbarkeit sehr entgegen: Sie ist die erste aseptische FFS-Maschine, die gestrudelte Produkte verpackt. Die Aseptikeinheit arbeitet mit 148 Grad Celsius heißem Sattdampf anstatt mit H2O2, auch dies eine Hassia-Entwicklung. Positive Nebeneffekte: Die Arbeitsplatzbelastung tendiert mit 0,5 ppm (parts per million) gegen Null, und da kein H2O2 benötigt wird, steigt die Wertschöpfung bei der Produktion.

Neben gestrudeltem Pudding - auch mit Sahne - kann auf der TAS 32/80 in Heilbronn Monopudding, Pudding mit Unterlegung oder verschiedenen Toppings ebenso hergestellt werden wie zwei Produktmassen geschichtet oder Seite an Seite eingefüllt werden können. Bis zu 53.760 Becher können, abhängig von den Produkteigenschaften, der Verpackungsgeometrie und dem Füllgrad der Becher, pro Stunde tief gezogen, sterilisiert, befüllt und versiegelt werden.

Die Becher-Form-, Füll- und Verschließanlage THM 32/80 Hygienic active von Hassia in Elsterwerda ist bereits seit 2006 in Betrieb. Hier werden im Wesentlichen Doppelkammerbecher mit Milchprodukten und Cerealien befüllt. Eine der vielen Besonderheiten ist, dass sowohl dreieckige wie fünfeckige Becherformen verarbeitet werden können. Zudem ist eine große Produktvielfalt möglich, da 4 Doseure mit jeweils 4 Produktbehältern ausgestattet sind. Sie können auch in unterschiedlichen Kombinationen eingesetzt werden. Die Dosierung der Cerealien findet mit Hilfe einer mit 24-fach Mehrkopfwaage im Klimaraum statt. Dabei wird auch hier sehr genau auf einen hohen Hygienestandard geachtet: Die Packmittelentkeimung findet gleichfalls mittels Sattdampf statt.

In der Deutschlandzentrale von Campina in Heilbronn wird derzeit eine weitere Becher-Form-, Füll- und Verschließanlage von OYSTAR Hassia aufgebaut: Die TAS 16/80 ist eine aseptische Joghurtmaschine für 2 Becherformate und 2 Becherhöhen. Sie ist geeignet für eine Dampfsterilisation bis 152 Grad Celsius. Als Produkte sollen hier gerührter Joghurt und gerührter Fruchtjoghurt mit bis zu drei Komponenten eingefüllt werden. Abhängig von den Produkteigenschaften, der Packungsgeometrie, dem Füllgrad und der Packmaterialgängigkeit können bis zu 43.200 Becher pro Stunde hergestellt, befüllt und verschlossen werden.

Campina nutzt das Know-how der OYSTAR-Gruppe intensiv: Insgesamt sind rund 60 Maschinen und Anlagen insbesondere der OYSTAR-Unternehmen Hassia, A+F (Kirchlengern), Gasti (Schwäbisch Hall) und Hamba (Neunkirchen) in den 6 deutschen Campina-Produktionsstätten im Einsatz.

Weitere Informationen unter www.campina.de und www.oystar.hassia.de.
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