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Pressemitteilung BoxID: 488834 (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)
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Was Musik im Kopf bewegt

Neueste Ergebnisse der Hirnforschung und deren praktische Anwendung auf dem "9. Magdeburger Tag der Erziehung" an der Uni Magdeburg

(PresseBox) (Magdeburg, ) Experten aus Magdeburg, Heidelberg und München bieten an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) wieder Hirnforschung zum "Anfassen". Auf dem "9. Magdeburger Tag der Erziehung" am 14. März 2012 werden Hirnforscher des Leibniz-Institutes für Neurobiologie Magdeburg und der Universitätsklinik Heidelberg sowie ein Komponist von der Universität Augsburg unter dem Motto "Was Musik im Kopf bewegt" die komplexen neuronalen Prozesse der Verarbeitung von Musik und Sprache im Gehirn in allgemeinverständlicher und populärwissenschaftlicher Weise präsentieren. Die Veranstaltung richtet sich an Lehrer aller Schulformen, Erzieher und Sonderpädagogen sowie an interessierte Eltern.

WAS:
9. Magdeburger Tag der Erziehung an der Universität Magdeburg "Was Musik im Kopf bewegt"

WANN:
14. März 2012, 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

WO:
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Leipziger Straße 44, Haus 28, Theoretischer Hörsaal, 39120 Magdeburg

Aufgrund der hohen Nachfrage erbitten wir bis zum 11. März 2012 eine Voranmeldung per E-Mail: michael.gruss@ovgu.de oder per Fax: 0391 67-55002.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Musik fasziniert - sie lässt uns erschaudern oder auch in Verzückung geraten, weckt Emotionen.

Neurowissenschaftliche Experimente unterstützen die Annahme, dass das Hören von Musik oder das Spielen eines Instruments Hirnstrukturen beeinflussen kann. "Mozart macht schlau! ", könnte man sagen. Genauso komplex wie die Effekte, die Musik hervorrufen kann, ist auch deren Verarbeitung im Gehirn. Die Forschung dazu hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Am "Tag der Erziehung" werden einerseits neue Erkenntnisse der Grundlagenforschung präsentiert und andererseits gemeinsam mit Pädagogen und Erziehern reflektiert, wie diese Erkenntnisse zur praktischen Anwendung bis in den Schulunterricht hinein gelangen können.

Zu Beginn wird Prof. Dr. Henning Scheich vom Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg über aktuelle Erkenntnisse der neurobiologischen Grundlagenforschung zur Wahrnehmung und Verarbeitung von Musik und Sprache sprechen. Dr. Peter Schneider von der Universitätsklinik Heidelberg gibt anschließend einen Einblick in die Mechanismen der individuellen Klangwahrnehmung, deren Einfluss auf das musikalische Lernen und daraus resultierenden Musiktherapiemöglichkeiten für Kinder mit ADHS Symptomatik. Peter Michael von der Nahmer von der Universität Augsburg wird zum Schluss über seine vielfältigen praktischen Erfahrungen mit Klangarbeit im Unterricht berichten.

Im Anschluss an die Vorträge können die Teilnehmenden mit den Referenten diskutieren.

Diese vom Institut für Biologie an der Fakultät für Naturwissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg vor neun Jahren ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe findet auch in diesem Jahr wieder im Rahmen der "International Brain Awareness Week" statt, einer Initiative, bei der weltweit Neurowissenschaftler einer interessierten Öffentlichkeit aktuelle Erkenntnisse aus der Hirnforschung in allgemeinverständlicher Form präsentieren.

Die Veranstaltung ist vom Landesinstitut für Lehrerfortbildung Sachsen-Anhalt (LISA) als Weiterbildung anerkannt.
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