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Pressemitteilung BoxID: 180640 (Oticon GmbH)
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Wenn die Ohren müde werden

(PresseBox) (Hamburg, ) Früher war Gerhard Wissler ein erfolgreicher Bankdirektor. Dann streikte sein Gehör. Ein alltägliches Phänomen in der Welt von Managern und Leistungsträgern - das häufig verdrängt und tabuisiert wird. Doch damit tun sich die Betroffenen keinen Gefallen.

Früher kannte sein Weg nur eine Richtung: nach oben. Als er in die Geschäftsleitung Norddeutschland der WestLB berufen wurde, bestand sein Arbeitstag aus bis zu 16 Stunden. Er begleitete große Finanztransaktionen, kümmerte sich um die praktische Umsetzung und verantwortete nach Übernahme einer englischen Bank die Integration der neuen Mitarbeiter. Ein Leben im Top-Management, eine fordernde und interessante Tätigkeit, kurz: eine Bilderbuch-Karriere. Doch eine mit einem hohen Preis. Denn mit zunehmender Verantwortung stieg nicht nur Arbeitsbelastung, sondern auch das körperliche und seelische Unwohlsein. Irgendwann lag er regelmäßig nachts wach und spürte die Last der Aufgabe wie einen bleiernen Schatten. Und dann war da noch diese Sache mit den Ohren. Immer häufiger hatte er das Gefühl, Gesprächsabschnitte nicht mehr vollständig aufzunehmen und in der Konversation nachfragen zu müssen.

Als er merkte, dass sein Hörvermögen nachließ, tat Gerhard Wissler zunächst das, was die meisten Menschen in dieser Situation tun: Nichts. Es musste erst dicker kommen. Dann stellte er sich dem Problem und suchte nach einer Lösung. Welche Erfahrungen er auf dem Weg dorthin gemacht hat, beschreibt sein Buch "Wenn die Ohren müde werden - selbstsicher und aktiv leben mit Hörschwäche" (192 Seiten, Kösel Verlag 2008). Das Besondere: Hier berichtet ein unmittelbar Betroffener über ein Thema, das den meisten Menschen eher unangenehm ist. Er tut das nicht tro-cken und lehrhaft, sondern mit einem guten Schuss Humor und Ironie. Das Buch macht Mut und zeigt, dass Hörminderungen "kein Beinbruch" sind, wenn man das Richtige dagegen unternimmt.

Hörschwäche - das verdrängte Phänomen
Hörminderungen sind in Deutschland ein Massenphänomen und die zweithäufigste anerkannte Berufserkrankung. Rund 15 millionen Bundesbürger weisen audiologische Beeinträchtigungen auf, davon nutzen rund 2,5 Millionen Menschen Hörsysteme. Alle Experten sind sich darin einig, dass dieses Phänomen künftig an Bedeutung weiter zunehmen wird. Und zwar hauptsächlich aus zwei Gründen: Zum einen führt die demographische Entwicklung dazu, dass die Gesellschaft immer älter wird. Zum anderen tragen gesundheitsschädliche Hörgewohnheiten vieler junger Menschen dazu bei, dass das Durchschnittsalter von Hörgeräte-Trägern stetig sinkt. Doch sich einzugestehen, dass es um das eigene Hörvermögen nicht zum Besten bestellt ist, fällt vielen Menschen schwer. Die Folge: Sie verwenden eine Unmenge an Energie darauf, das Handicap zu überspielen. Mit fatalen Folgen. Denn Verdrän-gung und Passivität leisten dem Hörverlust Vorschub. Das Gehirn kann sich so an ein verringertes Hörvermögen gewöhnen und "mit der Situation" arrangieren. Zudem ist ein Hörverlust ein schleichender Prozess, der in Etappen vor sich geht. Auf diese Weise hat so mancher subjektiv das Gefühl, gut hören zu können, obwohl ein Hörtest beim HNO-Arzt das Gegenteil an den Tag bringen würde. Das Tückische: Sind die Haarzellen im Mittelohr, die in den meisten Fällen für Hörverlust verantwortlich sind, erst einmal in Mitleidenschaft gezogen, so ist dies ein irreversibler Schaden. Dann helfen weder Medikamente, Operation oder Therapie. Einzig moderne Hörsysteme schaffen effektiv und zuverlässig Abhilfe - in aller Regel gibt es zu ihnen keine Alternative. Zwar geben auch die besten Geräte dem Nutzer nicht seine natürliche Hörfähigkeit zurück. Sie ermöglichen es ihm aber, wieder klar und deutlich zu hören und stärken so die individuelle Lebensqualität nachhaltig.

Im Dreischritt zur Lösung
Im Kern sind es drei Botschaften, die Wissler seinen Lesern mit auf den Weg gibt. Erstens: "Anzeichen von Hörminderungen sollten ernst genommen werden." Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, demonstriert er mit zwinkernden Augen in einer Selbstreflexion. Er beschreibt den Kontrast zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung im Umgang mit dem Phänomen "Hörschwäche" und seinen längeren Weg zur Selbsterkenntnis. Zweitens: "Jeder ist gut beraten, aktiv zu werden." Wisslers Buch bietet eine Art Checkliste für den Fall der Fälle. Es stellt praktische Übungen vor, um das eigene Hörvermögen zu testen und gibt Hinweise für einen pfleglichen Umgang mit dem Hörorgan. Drittens: "Wer nicht zum Fachmann geht, schadet sich selbst." Gewißheit über das eigene Hörvermögen schafft ein Hörtest. Dieser geht schnell, ist völlig komplikationslos und kann bei jedem Hörakustiker oder HNO-Arzt gemacht werden.

Der Sound, der hilft
Doch so mancher scheut den Gang zum Fachmann, weil er diesen mit unangeneh-men Vorahnungen verbindet. Was, wenn der Akustiker einen Hörschaden feststellt? Muss ich dann ein Hörsystem tragen? Gerhard Wissler kennt diesen Kampf, den Nützlichkeitserwägungen und Eitelkeit miteinander austragen. Er beschreibt ihn als eine Auseinandersetzung, in der beide Seiten zu ihrem Recht kommen müssen und können. Großen Platz räumt er deshalb der Frage ein: "Wie finde ich die Hörsysteme, die zu mir passen?" Er führt aus, welche Arten von Hörsystemen auf dem Markt erhältlich sind und welche Typen sich für welche Art von Hörverlust eignen. Zugleich lässt er keinen Zweifel daran, dass es riesige Unterschiede zwischen den Modellen gibt. "So wie eine exklusive Hifi-Anlage besser klingt als die vom Discounter, so unterscheiden sich auch Hörsysteme in der Art und Weise, wie sie Klänge und Sprache übermitteln. Um das individuell passende Gerät zu finden, ist es wichtig, die unterschiedlichen Klangeigenschaften zu testen und den Sound zu finden, der als angenehm empfunden wird", sagt Gerhard Wissler. Gute Erfahrungen hat er mit den Hörsystemen Epoq von Oticon gemacht. Er schätzt ihren warmen, natürlichen Klang sowie die Tatsache, dass beide Geräte per Funk miteinander interagieren und auf diese Weise genau die akustischen Einflüsse jeder Hör-Situation berechnen können. Zudem sind sie so klein, dass sie kaum sichtbar hinter dem Ort platziert werden können.

Für den Autor stellte sein Hörverlust ein Fanal und ein Warnsignal dar, auf seinen Körper zu achten. Er nahm es zum Anlass, sein Leben komplett umzukrempeln und ihm nach 35 Jahren Tätigkeit in der Finanzwirtschaft eine neue berufliche Richtung zu geben. Heute arbeitet er als Wirtschaftsmediator und Coach in Hamburg. Ob so radikale Schlußfolgerungen in jedem Fall notwendig sind, mag dahingestellt sein. Doch wenn die Lektüre des Buches dazu führt, die Sensibilität für das eigene Hörvermögen zu erhöhen, dann erfüllt es sicherlich einen sinnvollen Zweck.
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