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Pressemitteilung BoxID: 167642 (Osram Opto Semiconductors GmbH)
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OSRAM und Fraunhofer Institut: Lichttechnologie für die Zukunft

Leuchtdioden in der „Hall of Fame“ im Deutschen Museum

(PresseBox) (Regensburg, ) .
- Ehrung für das Gewinnerteam des Deutschen Zukunftspreises

Das Gewinnerteam des Deutschen Zukunftspreises 2007 ist mit seinem Projekt "Licht aus Kristallen - Leuchtdioden erobern unseren Alltag" in eine Dauerausstellung des Deutschen Museums München aufgenommen worden. Die im Dezember vergangenen Jahres ausgezeichneten Technologien des Forscherteams um Dr. Klaus Streubel von OSRAM und der Entwicklungspartner aus dem Fraunhofer Institut in Jena sind ab heute auch einer breiten Öffentlichkeit in der "Hall of Fame" des Deutschen Zukunftspreises zugänglich.

Die Sonderausstellung widmet sich exklusiv allen Gewinnern des Deutschen Zukunftspreises, der Auszeichnung des Bundespräsidenten für herausragende technische Innovationen. Ministerialdirektorin Cornelia Quennet-Thielen vom Bundespräsidialamt und Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums, stellen die neuen Exponate in Anwesenheit der Preisträger Dr. Klaus Streubel und Dr. Stefan Illek, beide OSRAM Opto Semiconductors, und Dr. Andreas Bräuer vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik der Öffentlichkeit vor. Damit reiht sich das Team in die Liste der Preisträger seit 1997 ein. Unter dem Titel "Deutscher Zukunftspreis: Aus Ideen Erfolge machen" informiert das Museum über alle zehn bisher preisgekrönten Innovationen und Technologien. Die Ausstellung wird gemeinsam vom Bundespräsidialamt, dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als Geschäftsstelle des Deutschen Zukunftspreises und dem Deutschen Museum realisiert.

Das Forscherteam erhielt den wichtigsten Technikpreis in Deutschland für seine herausragende Leistung bei der Entwicklung der Dünnfilm-Technologie und für deren Einsatz in der Herstellung leistungsstarker Leuchtdioden. "Die Chips als leuchtende Herzstücke der LED können aufgrund der neuartigen Technologie dicht nebeneinander in einem Gehäuse platziert werden, ohne sich gegenseitig zu überstrahlen. Dabei geben sie das gesamte Licht, das erzeugt wird, nach oben ab. Licht geht also nicht verloren - im Gegensatz zu anderen Lichtquellen, die in alle Richtungen abstrahlen", erläutert Dr. Klaus Streubel, Sprecher des Gewinnerteams, die Entwicklung. Die auf der Dünnfilm-Technologie basierenden kleinen aber lichtstarken OSTAR-Leuchtdioden - jeder ihrer leuchtenden Chips hat nur eine Fläche von 1mm² - haben das Potenzial, die Allgemeinbeleuchtung nachhaltig zu verändern.

Mit der Dünnfilm-Technologie als Schlüsselinnovation lassen sich Leuchtdioden herstellen, die in Effizienz, Leistung und Lichtstärke herkömmliche LED bei Weitem übertreffen. Erst durch diese Raum- und Energiewunder wird der Einsatz von Leuchtdioden in immer mehr Bereichen des täglichen Lebens überhaupt erst möglich: Sie bringen bereits jetzt Straßenlampen, Leseleuchten, Projektoren und Autoscheinwerfer zum Leuchten. Leuchtende Glasflächen oder Tapeten sind zwar noch Zukunftsmusik, aber ein ganzes Stück näher rückt diese Vision durch die Dünnfilm-Technologie schon. Dr. Rüdiger Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung OSRAM Opto Semiconductors, betonte: "Das ist ein Megatrend der Zukunft. Wir haben hier eine flexibel steuerbare Lichtquelle mit einem breiten Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten für die Industrie und im täglichen Leben".

In der Ausstellung des Deutschen Museums werden alle Innovationen mit Filmen, Texten und Exponaten anschaulich gezeigt und erklärt. Hintergrundinformationen zum Deutschen Zukunftspreis zeigen die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der preisgekrönten Erfindungen. "Wir sind sehr stolz, mit unserem Projekt im bedeutendsten Technikmuseum Deutschlands vertreten zu sein. Es ist in der Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis gelungen, ein komplexes Thema wie die Lichterzeugung mit LED eingängig und spannend zu erklären. Die Besucher bekommen einen guten Einblick in die Funktionsweise der Technologie und deren Bedeutung für die Zukunft des Lichts", sagte Martin Goetzeler, Vorsitzender der OSRAM Geschäftsführung.
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