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Pressemitteilung BoxID: 122923 (Oracle Deutschland GmbH)
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BEA und ASPone präsentieren Lösung für Transaktionsreporting zur Umsetzung der MiFID

Flexible, kosteneffektive Infrastruktur ermöglicht Organisationen elektronisches Transaktionsreporting für die MiFID-Compliance

(PresseBox) (Aschheim-Dornach, ) Gemeinsam mit ASPone, einem auf Finanzdienstleister spezialisierten Serviceprovider, hat BEA Systems eine Lösung für das Transaktionsreporting entwickelt, die Organisationen bei der Umsetzung der Market in Financial Instruments Directive (MiFID) unterstützt. Mit der neue MiFID Transaction Reporting Plattform können Unternehmen alle Transaktionen elektronisch an ihre zuständige Behörde, wie die BaFin, übermitteln. Die Plattform basiert auf einem anpassungsfähigen Design und bietet einen kostengünstigen Ansatz, um die Frist zur Umsetzung des MiFID Transaktions­reportings, die von den europäischen Behörden auf 1. November 2007 festgelegt wurde, einzuhalten.

„Nach aktuellen Untersuchungsergebnissen von JWG-IT bürdet das Transaktionsreporting der Industrie 30 Milliarden Euro pro Jahr an Kosten allein für das Reporting auf“, sagt Andy Woollard, MiFID Lead bei BEA Systems. „Das Transaktionsreporting ist zweifellos die größte technische Herausforderung. Unternehmen sollten die Probleme nicht unterschätzen, die durch das Abrufen großer Datenmengen oder die Erstellung umfangreicher Reports entstehen können. Der Stichtag für die Einführung der MiFID ist nur noch wenige Monate entfernt. Mit der Transaction Reporting Lösung von BEA und ASPone können Finanzunternehmen die Frist einhalten. Das System hilft ihnen, das Risiko der MiFID Einführung zu entschärfen und die Kosten für die Umsetzung im Griff zu behalten.“

Patrick McGrath, Managing Director von ASPone erklärt: „Trans­aktionsreporting ist verpflichtend, aber es bietet keine Möglichkeit zum Steuerausgleich oder andere Mehrwerte. Die Institute müssen für die Erfüllung der Reports, die die MiFID fordert, vieles umstellen und neu implementieren. Die Transaktionsreporting Plattform von BEA und ASPone ist eine Lösung zur Integration bestehender Systeme. Das System verbindet die Infrastruktur von BEA mit dem Trade- und Transaktionsworkflow und den Integrationsfunktionalitäten von ASPone. Die Plattform, die ab sofort verfügbar ist, minimiert die Risken, die mit dem Transaktionsreporting verbunden sind. Sie beschleunigt die Umsetzung der MiFID Richtlinie und erfüllt alle bestehenden und zukünftigen, Anlage-über­greifenden Anforderungen, wie Equities, Derivate und Devisenhandel (FX).

Ziel der MiFID ist es, in der Europäischen Union einen einzigen Finanzmarkt für Groß- und Einzeltransaktionen zu schaffen. Außerdem wird der Schutz der Anleger erhöht und mehr Wettbewerb zwischen den europäischen Handelsplätzen ermöglicht. Aus technologischer Sicht bedeutet das, dass die Unternehmen heterogene Daten aus unterschiedlichen Quellen verwalten und ein hohes Volumen an Daten in Echtzeit abwickeln müssen. Außerdem müssen sie sich so ausstatten, dass fortlaufende Serviceausführungen ohne Unterbrechungen möglich sind.

Transaktionsreporting spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die MiFID schreibt vor, dass 23 Transaktionsreportingfelder elektronisch ausgefüllt und bis zum Geschäftsschluss des nächsten Werktages an die jeweilige Aufsichtsbehörde gemeldet werden, einige Behörden könnten sogar mehr Details und zusätzliche Daten fordern. Die genauen Einzelheiten sind immer noch offen.

Die neue Transaktionslösung von BEA und ASPone liefert eine einzige Plattform für alle Transaktionsreports unabhängig von ihrem Ursprung oder ihrer Zieladresse. Damit können eingehende Daten für das Reporting in jedem Format bereitgestellt werden. Bestehende Systeme, beispielsweise für das Order Management, müssen nicht erneuert werden. Die eingehenden Reportdaten werden validiert, angereichert und weitergeleitet. Falls für einen Report auf zusätzliche Informationen gewartet werden muss (beispielsweise eine ISIN), kann der Report gespeichert und später weitergeleitet werden. Häufig verwendete Messagearten wie FIX und ISO/SWIFT werden unterstützt, das System ist jedoch nicht auf diese beschränkt.

Die Lösung schlägt in Echtzeit Alarm und setzt gegebenenfalls einen Ausnahme-Managementprozess für das Transaktionsreporting in Gang, in dem der Prozess der Wiederherstellung und Rücksendung des Reportings an die Plattform automatisiert wird. Ein wesentlicher Vorteil der Lösung ist ihre Flexibilität. Falls eine Änderung nötig ist oder zusätzliche Informationen von Seiten der Aufsichtsbehörden angefordert werden, kann dies sehr schnell umgesetzt werden. Im Vergleich dazu wäre ein Upgrade bestehender Systeme sehr kostenintensiv und zeitaufwändig.

Die Lösung wird von offenen, standard-basierten Produkten wie BEA AquaLogic® Service Bus, BEA WebLogic® Integration (und optional BEA AquaLogic BPM) untermauert. Im Gegensatz zu einem programmierungs-orientierten Ansatz basiert die neue Plattform auf Konfiguration. BEA und ASPone bieten Organisationen damit ein sehr flexibles Mittel zum Aufbau einer Transaktionsreporting-Plattform. Die Lösung kann entweder Vor-Ort von den Unternehmen selbst betrieben werden oder ist als ASP hosted Service betrieben von ASPone erhältlich.

Weitere Informationen zum Einsatz von BEA bei Finanzdienstleistern und zur Unterstützung bei der Umsetzung der MiFID finden Sie unter http://de.bea.com/loesungen/branchenloesungen/fs/mifid/index.jsp.

Oracle Deutschland GmbH

BEA Systems, Inc. (Nasdaq: BEAS) ist ein weltweit führender Anbieter von Infrastruktur-Software. Informationen, wie BEA Kunden dazu verhilft, ihr Geschäft zu transformieren und ein Liquid Enterprise(TM) aufzubauen, finden Sie unter http://de.bea.com.