OpenText zum Europäischen Datenschutztag

(PresseBox) ( Grasbrunn, )
Der 28. Januar ist auch in diesem Jahr wieder der Europäische Datenschutztag. Die Bedeutung dieses Tages war dabei noch nie so groß wie heute.

Bei einem Eisberg zeigt sich die wahre Größe erst nach einem Blick unter die Wasseroberfläche. Ähnlich verhält es sich mit dem Datenschutz: Während 2020 Regelungen wie die DSGVO und der kalifornische Consumer Privacy Act (CCPA) bereits etabliert sind, kommen ständig neue regulatorische Entwicklungen rund um den Datenschutz „ans Licht“.

Auch wenn sich beispielsweise kalifornische und europäische Vorschriften im Detail unterscheiden: Generell geben sie Verbrauchern das Recht zu wissen, wie und welche personenbezogenen Daten gesammelt werden – und damit verbunden die Möglichkeit, rechtliche Schritte einzuleiten, falls sie durch Verstöße gegen die Datensicherheit Schaden nehmen sollten. Die EU hat europäischen Verbrauchern in ihrer DSGVO zudem das „Recht, vergessen zu werden“ eingeräumt. Im Jahr 2019 gaben 53 Prozent der Verbraucher an, dass sie eine Transaktion stornieren würden, wenn ihnen die Datenschutzrichtlinien nicht zusagen. Diese Umstände zeigen, dass in diesem Jahr mehr getan werden muss, um sicherzustellen, dass Datenschutz und Datensicherheit höchste Priorität haben.

Unternehmen müssen vor allem in der Lage sein, zu verstehen, welche personenbezogenen Daten sich in Textdokumenten befinden. Ein besonders dringendes Anliegen sind archivierte Daten, denn solche Daten können zwar schon länger unangetastet gespeichert, dennoch aber von heutiger Regulierung betroffen sein. Um derart sensible Daten verlässlich auffinden und auch automatisch verwalten zu können, werden vor allem KI-gestützte Lösungen eine wichtige Rolle spielen. Darüber hinaus müssen Unternehmen auch interne Datenverwaltungspraktiken einführen, um zu bestimmen, wer für die Datensicherheit und unternehmensweiten Richtlinien verantwortlich ist. Das kann auch bedeuten, eigene Datensicherheit-Teams zu gründen, die technisches und regulatorisches Fachwissen kombinieren.

So bringt der große Fokus auf Datenschutz auch neue Karrierechancen: In den letzten vier Jahren gab es eine 75-prozentige Zunahme von Stellenbezeichnungen mit „Datenschutz“ im Titel. Und auch bei Management-Initiativen und Technologieentscheidungen wird das Thema in diesem Jahr – und darüber hinaus – eine entscheidende Rolle spielen.
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