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Pressemitteilung BoxID: 378852 (ODBMS.ORG Verein zur Foerderung von Objektdatenbanktechnologie e.V.)
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Fast 200 Teilnehmer aus der ganzen Welt nahmen an der 3. Internationalen Konferenz über Objekte und Datenbanken(ICOODB 2010) an der Goethe Universität in Frankfurt teil

(PresseBox) (Frankfurt, ) Fast 200 Teilnehmer aus der ganzen Welt nahmen an der International Conference on Objects and Databases (ICOODB 2010) am Campus Westend der Goethe Universität in Frankfurt teil. Die ICOODB 2010 war die dritte Konferenz ihrer Art (nach 2008 in Berlin und 2009 in Zürich). Ziel der Konferenz ist der Austausch von Informationen und Ideen zwischen Nutzern, Entwicklern, Anbietern und Forschern auf dem Gebiet der Datenbanken und Objekte. Während den Vorträgen und der Ausstellung diskutierten die Teilnehmer leidenschaftlich und intensiv über die Notwendigkeit verschiedener Funktionalitäten im Datenmanagement-Bereich. Dies insbesondere im Kontext neuer Datenbankanwendungen mit neuen Anforderungen und riesigen Datenmengen, die eine enorme Bedeutung und Auswirkung für die Zukunft unserer Gesellschaft in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht haben kann.

Auf der Konferenz standen webbasierte Datenbankanwendungen im Mittelpunkt. Seit der Einführung des Webs in den 80er Jahren bilden diese die Norm. Namhaft sind darunter Amazon als Beispiel für den elektronischen Handel, Google für die Suche im Web, Facebook für soziale Netzwerke und Twitter für Mikroblogging.

In den Vorträgen stellten Forscher neue Software-Technologien und Forschungsideen vor, die diese Anwendungen während der unterschiedlichen Phasen von Design, Entwicklung, Einsatz bis hin zur Wartung unterstützen.

Die Konferenz adressierte auch einen weiteren Treiber für neue Datenbank-Anwendungen, nämlich mobile Geräte. Mobile Geräte wie Smartphones (z.B. iPhone) werden allgegenwärtig und haben komplexe und neue Anforderungen an Datenbanken, sowohl für lokale (mobile) Datenbanken als auch für serverseitig gehaltene.

"Dies hebt die Variationsbreite hervor, die Datenbanksysteme adressieren müssen - von kleinen Datenbanken für die persönlichen Daten zu großen webbasierten Datenbanken. Wir benötigen hierfür adäquate Technologien um diese beiden Extreme und alles dazwischen abzudecken. Genau dies war der Fokus auf der ICOODB 2010 Konferenz" sagte Prof. Roberto V. Zicari, General Chair der ICOODB 2010.

Das Programm bestand aus der Vorstellung von zehn durch Experten begutachteten Veröffentlichungen, sowie zehn Vorträgen aus der Industrie, zwei Tutoriums, einem Workshop, drei Keynotes, einem Keynote Panel und einer Ausstellung.

Zu den eingeladenen Keynote-Sprechern gehörten:

Professor Ricardo Baeza-Yates (Vizepräsident von Yahoo! Research, zuständig für Europa und Lateinamerika) stellte neue Softwareentwicklungen zur erweiterten Suche im Web von Yahoo! Research vor.

Professor Stefano Ceri (Politenico di Milano, Italien) präsentierte das Projekt Search Computing, ein 4-jahres Projekt zur Entwicklung intelligenter Suche im Web. Das Projekt wird finanziert durch das European Research Council (ERC), als Teil des "IDEAS Advanced Grants", einem Programm der Europäischen Kommission zur Förderung investitionsgetriebener Forschung.

Ulf Michael (Monty) Widenius, der Hauptentwickler der Open-Source Datenbank MySQL, präsentierte MariaDB. MariaDB ist ein neuer ebenfalls Open-Source Abzweig von MySQL. MySQL ist momentan die weltweit bekannteste Open-Source Datenbank und hat immerhin einen Marktanteil von ca. 33% aller Datenbanken bezogen auf die Nutzung durch Entwickler.

ICOODB 2010 wurde durch das Team der Professur Datenbanken und Informationssysteme (DBIS) geführt durch Prof. Roberto V. Zicari organisiert. Die Professur gehört zum Institut für Informatik, Fachbereich Informatik und Mathematik der Goethe-Universität Frankfurt.

Unterstützt wurde die Veranstaltung weiterhin durch ODBMS.ORG. Sponsoren waren: Versant, InterSystems, IBM und sones.

Media Partner waren: Springer, Apress, CRC Press Taylor and Francis, Linux New Media und OBJEKTspektrum.