Bei Forchheim unterm Main-Donau-Kanal hindurch

Darmstadt, (PresseBox) - Die Ochs Bohrgesellschaft GmbH, Nürnberg, erbrachte Mitte August 2007 bei Forchheim tief unter dem Main-Donau-Kanal hindurch eine Horizontalbohrung. Auftraggeber waren die Stadtwerke Forchheim.

„Drei Tage dauerte die Pilotbohrung“, erklärt Mike Tommerdiech, der zuständige Bauleiter vor Ort. Durchteuft wurden zunächst Sande und Kiese bis zu einer Tiefe von 14 Metern, anschließend mittelharter Keupersandstein. Insgesamt 14 Tage währten die Vorbereitungen. Der Bohrkopf wurde über einen eingebauten Sender von der Oberfläche aus in die gewünschte Tiefe und Richtung gelenkt, so dass er ziemlich exakt an einer gewünschten Stelle — westlich des Kanals — wieder ans Tageslicht trat.

Das lange Bohrloch wurde anschließend in vier 100-Millimeter-Schritten bis auf 650 mm Durchmesser aufgeweitet. Ein HD-Polyethylen-Rohr mit einem Außendurchmesser von 450 Millimeter wurde auf über 180 Meter Länge unter der, von Schiffen befahrenen Wasserstraße reibungslos in der West-Ost-Gegenrichtung durch das Bohrloch gezogen. Während des Rohreinzuges wurde der Ringraum mit einem speziellen Spülmittel verfüllt und Zuschlagstoffe zugegeben, damit die ursprünglich flüssige Spülung nach dem Rohreinzug aushärtete.

Das Einziehen des HDPE-Rohres übernahm eine Horizontalbohranlage mit einer Zugkraft bis zu 23 Tonnen Gewicht; der Vorgang dauerte etwa vier Stunden. Letztendlich bildet dieses voluminöse schwarze Rohr die Schutzhülle für die eigentliche neue Wasserleitung, das Medienrohr.

Auch für die Ochs Bohrgesellschaft GmbH war der Forchheimer Auftrag ein besonderer: Tagesgeschäft sind HDPE-Rohre mit 200 Millimeter Durchmesser. Das Nürnberger Spezialunternehmen ist bereits seit 1873 im Geschäft. Die Ochs-Gruppe — bestehend aus mehreren unabhängigen Rohrbau- und Brunnenbau-Gesellschaften — beschäftigt heute 160 Mitarbeiter und ist im In- und benachbarten Ausland aktiv. Ständig sind acht eigene Bohranlagen im Einsatz.

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