In der Krise Arbeitsplätze und Standorte erhalten

Forderungsdebatte der Gewerkschaft

(PresseBox) ( Hamburg, )
Zum Auftakt der Forderungsdebatte für die neue Tarifrunde in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie hat der Arbeitgeberverband NORDMETALL der Gewerkschaft bescheinigt, zumindest teilweise richtige Signale zu setzen. „Mit der Konzentration auf Beschäftigungserhalt und Standortsicherung setzt die IG Metall die richtigen Prioritäten“, erklärt der Hauptgeschäftsführer von NORDMETALL, Dr. Nico Fickinger. „Unsere Branche steckt in einer Rezession und am Anfang eines tiefgreifenden Strukturwandels. Verantwortlich agierende Tarifpartner tun daher gut daran, die knappen Mittel in die Sicherung möglichst vieler Arbeitsplätze zu stecken und innovative Ideen zur Gestaltung des Wandels zu entwickeln.“ Anders als in anderen Bundesländern hätten NORDMETALL und IG Metall Küste hier bereits erste gemeinsame Schritte unternommen, betonte Fickinger mit Verweis auf „mv works“, das von den Sozialpartnern getragene Kompetenzzentrum Arbeit 4.0 in Rostock.

Zugleich gelte es, in einem instabilen internationalen Umfeld die Wettbewerbsposition der norddeutschen M+E-Industrie durch verkraftbare Kostenstrukturen zu verteidigen. „Unsere Arbeitskosten gehören zu den höchsten der Welt. Wer Investitionen fördern und Beschäftigung sichern möchte, darf die Betriebe nicht mit dauerhaften Kostensteigerungen belasten und muss zudem auf die zum Teil sehr unterschiedliche Lage der Firmen Rücksicht nehmen.“
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