Werren: Niedersachsen festigt Wirtschaftsbeziehungen mit der Provinz Shandong

Positive Bilanz der Wirtschaftsreise nach China

(PresseBox) ( Hannover, )
Eine überaus positive Bilanz seiner einwöchigen Wirtschaftsreise mit einer rund zwanzigköpfigen Unternehmensdelegation in die wirtschaftlich starke chinesische Provinz Shandong hat der scheidende Staatssekretär im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium Joachim Werren nach seiner Rückkehr gezogen: "Das Interesse an einer weiteren Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Niedersachsen und Shandong ist auf beiden Seiten groß. Die vergleichbaren Kernkompetenzen eröffnen zahlreiche neue Möglichkeiten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit unserer Länder."

Vor diesem Hintergrund ist mit der Provinz eine Absichtserklärung über die weitere wirtschaftliche Zusammenarbeit geschlossen worden. Ein besonderer Fokus soll dabei zukünftig auf die Bereiche Hafenwirtschaft, Automobilindustrie, Messewesen, Energie und Umwelttechnik sowie Tourismus gerichtet werden.

In der Provinzhauptstadt Jinan und in der Stadt Zibo präsentierten sich niedersächsische Unternehmen der Automobilzulieferindustrie sowie der Umwelt- und Gesundheitstechnik erfolgreich im Rahmen von zwei Wirtschaftsforen. Hierbei konnten die Unternehmen eine Vielzahl neuer Geschäftskontakte knüpfen. Die M&P China GmbH, Tochterunternehmen der hannoverschen M&P Group, unterzeichnete in Zibo einen Vertrag über Ingenieur- und Beratungsleistungen im Bereich der Papierindustrie.

In politischen Gesprächen mit den Oberbürgermeistern der beiden Städte wurden weitere Ansätze für die zukünftige Zusammenarbeit ausgelotet. Nach der Eröffnung der Nutzfahrzeugausstellung International Truck & Accessory Exhibition (ITAE) in Jinan, an der in diesem Jahr auch der niedersächsische Automobilzulieferer Continental teilgenommen hat, sagte Werren: "Ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese Messe auch für die mittelständischen niedersächsischen Automobilzulieferer große Chancen bietet."

In Qingdao traf Werren mit maßgeblichen Vertretern des städtischen Büros für Außenhandel und wirtschaftliche Zusammenarbeit (BOFTEC) sowie des Chinesisch-Deutschen Austauschdienstes für internationale Wirtschaft zusammen. Hierbei wurde seitens der Stadt Qingdao großes Interesse an einer intensiveren Zusammenarbeit mit Niedersachsen und an der Durchführung eines weiteren Wirtschaftsforums signalisiert. Insbesondere auf dem Gebiet der Automobilindustrie einschließlich Zulieferer sowie im Hinblick auf das neue Messegelände sucht die Stadt Partner aus Niedersachsen. Ferner ist der Besuch einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation aus Qingdao in Hannover im nächsten Jahr angekündigt worden. Qingdao ist mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von rund 37 Milliarden Euro im letzten Jahr die wirtschaftlich stärkste Stadt der Provinz.

Vor Ort sind mit den Firmen SSB, Beckmann Volmer und Refratechnik Cement bereits drei niedersächsische Firmen vertreten, die mit jährlichen Wachstumsraten von bis zu 100 Prozent aufwarten. "Die starke Präsenz hiesiger Unternehmen in Qingdao dokumentiert nicht nur die Chancen, die sich unseren Firmen in Shandong und auf dem chinesischen Markt bieten, sondern eröffnet auch neue Möglichkeiten der Kooperation untereinander", so Werren.

Verschiedene Firmenbesuche und Aufenthalte in Sonderwirtschaftszonen in allen drei Städten rundeten das Programm der Delegation ab. Die mitgereisten Unternehmer zeigten sich durchweg zufrieden und wollen die geknüpften Kontakte zum Auf- bzw. Ausbau von Geschäftsbeziehungen nutzen.
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