Correa, Testsieger von Sermati

Vöhringen, (PresseBox) - Die von diesem Unternehmen der Luft-/Raumfahrts- und Verteidigungsindustrie ausgewählten Maschinen müssen extremsten Belastungsproben standhalten. Die Ergebnisse des spanischen Konstrukteurs haben das geforderte Niveau übertroffen. Durch die Investition wurde eine Steigerung des Auftragsbestandes erreicht.

Gegründet im Jahr 1949 durch Robert Destic als Werkzeug- und Maschinenbauunternehmen, hat sich Sermati unter der Leitung der dritten Unternehmergeneration zu einem Tier-1- und Tier-2-Lieferanten der Luft-/Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie und Energiebranche entwickelt. Xavier Mielvaque und seine Frau Karine Mielvaque, Enkelin des Gründers, tragen gemeinsam die Verantwortung für die Geschäftsführung. Gemeinsam haben sie das Unternehmen (210 Mitarbeiter, Umsatzvolumen von 30 Mio. EUR)
darauf ausgerichtet, basierend auf der langjährigen Erfahrung im Werkzeugbau und komplexen mechatronischen Systemen Teile mit hohem Mehrwert herzustellen. Dank der Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen und einer Beschäftigung in 2 Schichten verfügt die Projektabteilung über bis zu 70 Mitarbeiter. Seit 2005 hat die Ausrichtung auf Co-Design und die Herstellung von Teilen und Baugruppen aus Titan, Inconel, feuerfestem Stahl sowie Aluminium für bestimmte Branchen eine große Entwicklung bewirkt. Allerdings erfordert dies ständig neue Investitionen (durchschnittlich 2 Mio. EUR/Jahr) in maschinelle Ausrüstung und eine optimale Werkzeugausstattung. Die Abmessungen der Teile – 1000 mm bis 4000 mm und in bestimmten Fällen bis zu 10000 mm – ihre Genauigkeit und die Härte der verarbeiteten Materialien schließen jegliche Fehler bei ihrer Auswahl aus. Mikael Helloco, Einkaufsleiter mit ausgesprochen umfangreichen technischen Kenntnissen, stellt uns seine Methoden vor.

Effiziente Schruppbearbeitung und präzise Feinbearbeitung
Die erste Herausforderung bestand darin, vertikale Portal-Fräszentren auszuwählen, die in der Lage wären, 80 % der Motor- und Strukturteile zu bearbeiten. Es musste ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Effizienz und Präzision gefunden werden, um eine einwandfreie Qualität bei geringen Kosten zu gewährleisten. «Zur Herstellung komplexer Teile aus harten und leichten Metallen und starken Materialabtrag müssen unsere Maschinen eine hohe Steifigkeit beim Abspanen und eine hohe Präzision bei der Feinbearbeitung gewährleisten», erklärt Mickael Helloco. Nachdem die Hersteller jener Bearbeitungszentren mit den besten Eigenschaften hinsichtlich Leistung, Drehmoment, Drehzahl, dynamisches Achsverhalten und NC ausgewählt wurden, sollten diese bei Probebearbeitung entsprechend der Spezifikationsunterlagen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Diese Probebearbeitungen, bei denen Titanteile bearbeitet wurden, haben zeitlich mit dem Besuch des technischen Kundendienstes von Sermati übereingestimmt.

Die Ergebnisse dieser Probebearbeitungen haben gezeigt, dass der spanische Hersteller Correa das geforderte Niveau übertroffen hat. Bei der Probe musste unter Verwendung eines Schaftfräsers mit vollständig ausgefahrenem Stößel ein Schnitt von 25 mm ohne Vibrationen ausgeführt werden. Das Bearbeitungszentrum konnte 60 mm erreichen. «Wir waren selbst über die Ergebnisse der Probe sehr überrascht», sagt Juan Martín, Vertriebsleiter der Correa-Gruppe. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der 3-Achsen-UAD-Kopf des Bearbeitungszentrums Fox eine Leistung von 52 kW (S1-100%) mit einem Drehmoment (S1-100%) von 1300 Nm und 6000 U/min bietet. Unterstützt wird er durch einen 5-Achsen-Bearbeitungskopf UGV mit einer Betriebsleistung von 12000 U/min. und 35 kW bei 190 Nm bei (S1-100%). Verfügbar mit automatischer Beladung mittels zugehörigen Magazin werden die beiden Werkzeugköpfe eingesetzt, um sowohl die Schruppbearbeitung mit hohem Spanabtrag schwerer Materialien als auch die Feinbearbeitung von extrem anspruchsvollen Formen mit höchster Genauigkeit zu ermöglichen.

Fox, ein Fräszentrum mit hoher Steifigkeit und Dämpfung
Das Bearbeitungszentrum der spanischen Gruppe Fox von Correa vereint die fortschrittlichsten Technologien mit der Erfahrung aus 70 Jahren auf dem Gebiet der Entwicklung, Herstellung und des Vertriebs von Fräsmaschinen. In den letzten 25 Jahren wurden über 1000 Portal-Fräszentren verkauft. Basierend auf der Finite-Elemente-Analyse vereint Fox maschinengeschweißte und gegossene Strukturelemente und ein kombiniertes Führungssystem mit gekühlten Linearführungen von großem Durchmesser. Die Bearbeitungszentren bieten eine hohe Steifigkeit, Dämpfungsfähigkeit, Dynamik und Präzision. Darüber hinaus gewährleisten eine sorgfältig durchdachte thermosymmetrische Konstruktion und Kühlung der wichtigsten mechanischen Elemente sowie der Fräskopf eine deutlich geringere Ausdehnung. Aus dem umfangreichen Herstellerangebot an Fräsköpfen hat Sermati die beiden Fräsköpfe ausgewählt, die ihre Anforderungen am besten erfüllen. Die Produktreihe der mechanischen Spindeln verfügt über einen Arbeitsbereich von 6000 U/min. und 1500 Nm bei S1, mit einer Auflösung von 0,02º mittels mechanisch verriegelbarer Verzahnung. Die verfügbaren HF-Spindeln für 5-Achs-Köpfe erreichen Drehzahlen von bis zu 24000 U/min. Der Wechsel erfolgt automatisch, mithilfe eines im Gestell des Portals angeordneten Magazins. Dank der großen Auswahl an Zubehör bietet Correanayak Drehlösungen für diese Art von Bearbeitungszentren. Für Sermati wurden beide Fox-Bearbeitungszentren mit einer Hochdruckschmierzentrale eingerichtet, die für einen Schmierdruck von 38 bar (Innenschmierung der Spindel) bzw. 14 bar (Außenschmierung der Spindel) sorgt.

Zwei Bearbeitungszentren, für deren Arbeitsauslastung bereits vor der Installation gesorgt ist
«Bei der Bestellung der beiden Bearbeitungszentren Fox haben wir unsere Kunden mit dem Katalog der Maschine besucht», erklärt Mikael Helloco.
«Zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Installation hatten wir bereits Aufträge erhalten, die einer Arbeitsauslastung der Maschinen in zwei Acht-Stunden-Schichten entsprach». Die beiden im Sommer 2015 installierten Bearbeitungszentren Fox besitzen einen wesentlichen Anteil am kontinuierlichen Wachstum von Sermati. Dank der Investitionen, der Weiterbildung und kontinuierlichen Innovation des Unternehmensangebots zeigt Sermati, dass die mechanische Industrie mit hoher Wertschöpfung in Frankreich eine vielversprechende Zukunft besitzt.

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