Vernetzter Kunde immer wichtiger: NEXT ID und Medienmacher fordern zum Umdenken auf

NEXT ID in der Diskussion mit Yahoo!, Endemol, freenet, Gartner und UFA: Die richtige Vernetzung von Kunde, Content und Plattform entscheidet über die Zukunft der Medien

(PresseBox) ( Bonn, )
Während mancherorts noch gerätselt wird, wohin die Reise der Medien im digitalen Zeitalter der Kommunikation geht, wurden bei den Münchner Medientagen 2008 bereits Erfolg versprechende Maßnahmen und Ziele diskutiert. So lautet eine wichtige Erkenntnis: Der vernetzte Kunde steht mehr und mehr im Mittelpunkt - es geht nicht länger nur um Inhalte. Um diesen und weitere Ansätze zu diskutieren, lud der Bonner Anbieter von interaktiven Kommunikationslösungen NEXT ID (www.next-id.de) während der Medientage in der letzten Oktoberwoche zur Panel-Diskussion mit hochkarätiger Besetzung. Das Thema: "Next Generation Media Networks - Vernetzte Zukunft für die Medien".

An der vom Medienexperten Werner Lauff moderierten Podiumsdiskussion nahmen Martin Gutberlet (Vice President Research Gartner), Dr. Rudolf Gröger (Präsident Mobile 3.0), Eckhard Spoerr (Vorstandsvorsitzender freenet), Terry von Bibra (Geschäftsführer Yahoo! Deutschland), Marcus Wolter (Geschäftsführer Endemol Deutschland) und Renatus Zilles (Vorsitzender der Geschäftsführung NEXT ID) teil.

Zentrale Kernaussagen des Panels:

'Content AND Customer Experience are King'
Die Medienproduzenten müssen einzigartige Kundenerlebnisse generieren, um die Verbraucher langfristig an sich zu binden. Customer Experience ist das Ziel, die Vernetzung der Weg dorthin. Medienproduzenten entwickeln sich von reinen Programmproduzenten zu audiovisuellen Entertainmentspezialisten, die nachhaltige Kundenerlebnisse schaffen.

Situation bestimmt Mediennutzung
Die Kontextabhängigkeit von konkreter Nutzungssituationen und Medienangeboten wecken neue Kundenbedürfnisse. Um diese zu erfüllen, müssen Applikationen, die heute noch auf einzelne Medien beschränkt sind, auf alle Medienplattformen übertragen werden. Dazu zählen etwa Suchmaschinen, die dem Nutzer helfen, bestimmte Medieninhalte zu finden.

Intensivierter Kundendialog
Gleichzeitig kommen mit der verstärkten Kundenfokussierung auf Inhalteproduzenten und Plattformbetreiber neue Herausforderungen zu, etwa bei der Profilierung des Nutzerverhaltens oder im Rahmen des Datenschutzes.

Abgestimmte Inhalte für verschiedene Plattformen
Die Produktion relevanter Inhalte - gepaart mit interaktiven Elementen - ist zentraler Faktor für plattformübergreifende Unterhaltungsangebote. Content wird aber zukünftig noch stärker auf die jeweilige Plattform zugeschnitten sein müssen, um am erweiterten Wertschöpfungsmodell zu partizipieren.

Qualität von User-Generated-Content steigt
Es kommt auf den richtigen Mix von professionellen Inhalten und User Generated Content an. Unternehmen werden die Nutzer zukünftig noch stärker bei der Veredelung ihrer Inhalte mit eigenen Diensten und Applikationen unterstützen.

Für Renatus Zilles, den Vorsitzenden der Geschäftsführung der NEXT ID und Gastgeber des Panels, steht nach der Veranstaltung fest: 'In einer vernetzten Medienwelt wird eine Vielzahl an Unternehmen am Wertschöpfungsprozess beteiligt sein, Alleingänge werden nicht zum Erfolg führen. Das Wettbewerbsmodell wird zunehmend durch ein Kooperationsmodell abgelöst, die richtigen Partnerschaften werden zukünftig über den Erfolg im Entertainmentmarkt entscheiden.'

Dafür müsse man auch auf rechtlich-regulatorischer Ebene die Zusammenarbeit zwischen allen Playern intensivieren. Aktuelles Beispiel sei der Entwurf einer Gewinnspielsatzung der Landesmedienanstalten. "Darin greifen die Medienanstalten mittelbar in die Telekommunikationspolitik ein, indem sie den Medienunternehmen im Zusammenhang mit Gewinnspielsendungen Pflichten auferlegen wollen, die alleine die Telekommunikationsunternehmen erfüllen können. Dabei werden weder telekommunikationstechnische Realitäten und Möglichkeiten noch die Vorgaben des Telekommunikationsgesetzes und des Bundesdatenschutzgesetzes berücksichtigt. Die Folgen einer solch einseitig beschlossenen Gewinnspielsatzung wären immens: Sowohl für die Medienfinanzierung und -Vielfalt, für die Telekommunikationsunternehmen als auch für den Verbraucher", warnt Zilles, der als Mitglied im Präsidium des VATM und als Vorstandsmitglied im FST e.V. die Interessen der Mehrwertdiensteanbieter im Telekommunikations- und Medienumfeld vertritt.

Weitere Informationen zum Panel, Fotos sowie ein Audio-Mitschnitt der Veranstaltung stehen unter dem folgenden Link zum Download bereit: http://www.next-id.de/unternehmen/events-termine/medientage-muenchen/
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