Schwellenländer schließen zu EU-Märkten auf

National Gamers Surveys 2011

(PresseBox) ( AV Amsterdam, )
Brasilien, Russland und Mexiko schließen zu den EU-Märkten für Computerspiele auf. Das ergab die Umfrage "National Gamers Surveys 2011" zum Spielverhalten und Ausgabevolumen in Brasilien, Russland, Mexiko, Spanien, den Vereinigten Staaten und wichtigen EU-Ländern. Insbesondere Online- und Handyspiele haben die Zahl der Spieler und zahlenden Konsumenten in den Schwellenländern auf ein Niveau angehoben, das mit dem der großen europäischen Märkte vergleichbar ist. Die Zahl der aktiven Spieler zwischen 10 und 65 Jahren reicht von 16 Millionen in Mexiko über 35 Millionen in Brasilien bis hin zu 38 Millionen in Russland. Ähnlich wie in westlichen Ländern geben gegenwärtig durchschnittlich 50 Prozent dieser Konsumenten Geld für Spiele aus. Die Umfrage zeigt ferner, dass über zwei Drittel der Gesamtausgaben für Spiele online ausgegeben werden. Erstmals haben die Ausgaben für Online-, heruntergeladene und mobile Spiele den Einzelhandelsabsatz in westlichen Ländern übertroffen.

Trends für Schwellenländer

Die Marktdurchdringung und aktive Nutzung über das Internet sind in Brasilien und Russland noch relativ gering, doch die Zahlen sind durch ein rasantes Wachstum gekennzeichnet. Von den aktiven Internet-Teilnehmern nutzen über 75 Prozent das Spieleangebot im Netz. Dabei wird bereits mehr Zeit mit Spielen als mit Fernsehen verbracht, nämlich durchschnittlich 11 Stunden pro Woche. Rund die Hälfte dieser Personen, 47 Prozent der brasilianischen und 53 Prozent der russischen Spieler, investieren Geld in Spiele und sorgen dafür, dass der Anschluss an die großen europäischen Märkte erreicht wird. Mehr als zwei Drittel der Ausgaben entfallen auf grundsätzlich kostenlose Online- und mobile Spiele. In diesen erwerben 76 Prozent der russischen und 88 Prozent der brasilianischen Spieler virtuelle Güter.

Peter Warman, CEO und Mitgründer von Newzoo, kommentiert: "Die Vorahnung, dass das Angebot an neuen, kostenlosen Online- und mobilen Spielen in den Schwellenländern zunehmen wird wird nun mit Zahlen belegt. Nicht nur die Zahl der Spieler, sondern auch die Ausgaben werden steigen. Es ist spannend für unsere Kunden, für diese Märkte nun konkrete Zahlen zu erhalten, in der Lage zu sein, sie an den westlichen Ländern zu messen und auch genauer zu analysieren, wer die Käufer sind und was gekauft wird."

Trends für westliche Märkte

Auf westlichen Märkten hat sich weder die Zahl der Spieler noch die Summe ihrer Ausgaben seit 2010 wesentlich verändert. Die Spieldauer in Europa hingegen gleicht sich mit einem Anstieg von 50 auf 100 Prozent allmählich dem Konsumentenverhalten in den USA an. Die Ausgaben für Online-, mobile und heruntergeladene Spiele erreichen mittlerweile ein Niveau von mindestens 50 Prozent der Gesamtausgaben der Spielekonsumenten. Dabei entfallen etwa 10 Prozent des Budgets auf MMO-Spiele. Virtuelle Währungen sind mittlerweile allgemein akzeptiert und werden bereits von durchschnittlich 80 Prozent der Online-Spieler genutzt. Nur 15 Prozent aller Spieler haben mit Facebook Credits bezahlt.

Über National Gamers Survey 2011

An der Umfragereihe der National Gamers Surveys 2011 nahmen über 20.000 Befragte teil, die in Bezug auf Alter, Geschlecht, Ausbildung, Einkommen und geografische Verteilung innerhalb der Altersgruppe von 10 und 65 Jahren repräsentativ für die Bevölkerung der einzelnen Länder (mit Internetzugang) ausgewählt wurden. Newzoo bietet nach Anmeldung online einen interaktiven Datenzugang. Zu den bisherigen Kunden der Studie gehören: EA, Gate2Shop, Blizzard, Incomm, PopCap, RTL Group, RealGames, PaySafeCard und WarnerBros. GlobalCollect ist Launch-Sponsor der Umfragen in den USA, Brasilien, Mexiko, Spanien und Russland wie auch einer kommenden Umfragereihe in den asiatischen Märkten (u.a. mit China und Korea). Mehr Infos: www.newzoo.com.

Weitere Daten und qualifizierte Webseminare

Aktuelle Daten werden über folgende Newzoo-Links geteilt: Todays Gamers LinkedIn group und www.newzoo.com. Von Launch-Sponsor GlobalCollect, der auch qualifizierte Webseminare zu den Themen anbieten wird, wurden eigens zwei neue Gruppen eingerichtet: Emerging Markets und Game Monetization.
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