Kräftemessen in der Führungsetage: Netbiscuits Studie zeigt den Frontverlauf zwischen CIOs und CMOs in Sachen Mobile Web

(PresseBox) ( Kaiserslautern, )
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- Mehr als die Hälfte der CMOs (51%) sind der Meinung, dass sie mehr Verantwortung für die mobile Web-Strategie ihres Unternehmens erhalten sollten als der CIO
- Proportional sagen fast 20% mehr CMOs (53%) als CIOs (35%), dass es entscheidende Bedeutung hat, Kunden eine größere Anzahl an Interaktions-Kanälen zu bieten
- CIOs und CMOs haben unterschiedliche Beweggründe, verfolgen aber das gemeinsame Ziel, für Kunden universelle Web-Erfahrung zu gestalten

Netbiscuits, weltweit führender Anbieter von Software-Lösungen für adaptive, mobile Web-Anwendungen, veröffentlicht heute die Ergebnisse einer Studie, für die 300 Chief Information Officer (CIO), Chief Marketing Officer (CMO) und andere geschäftsleitende Führungskräfte zur mobilen Web-Strategie innerhalb ihrer Unternehmen befragt wurden. Die in den USA und in Großbritannien durchgeführte Befragung deckt interne Spannungen zwischen CIOs und CMOs auf. Diese sind vor allem den verschiedenen Beweggründen hinsichtlich der Entwicklung für das mobile Web geschuldet sowie den unterschiedlichen Überzeugungen darüber, in welchen Kompetenzbereich die Verantwortung dafür fällt.

Die Untersuchung von Netbiscuits zeigt, dass der "Kampf" zwischen dem CMO und dem CIO durch unterschiedliche Beweggründe motiviert ist, die auf den gesamten Geschäftsbetrieb wirken. Während sich der CMO auf die Verbesserung der Kundenerfahrung konzentriert, ist der CIO sich stärker über die technischen Herausforderungen bewusst, die einige der Anforderungen des CMO mit sich bringen. Zum Beispiel geben 53% der befragten CMOs "biete dem Kunden mehr Kanäle zur Interaktion" als einen entscheidenden Faktor an, im Vergleich dazu nur 35% aufseiten der CIOs. 44% der CMOs sagen, die "Verbesserung des Kunden-Online-Engagements" ist entscheidend. Lediglich 29% der CIOs sehen das genauso. Währenddessen sind 86% der befragten CIOs eher mit der Steigerung harter Umsatzzahlen durch die Verbesserung des Verkaufs mithilfe von mobilen Plattformen befasst.

Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:

Führt den ersten Schlag: Der CMO ist der Angreifer in der C-Level-Riege

Die Entschlossenheit der CMOs die treibende Kraft bei der Festlegung der mobilen Web-Strategie zu sein, macht sie zum Angreifer im C-Level Kampf mit dem CIO. Über die Hälfte (51%) der CMOs sind der Meinung, dass sie mehr Entscheidungsgewalt in Bezug auf die mobile Strategie bekommen sollten. Zugleich denken auch 18% der CIOs, dass die Mobile Web-Strategie von der Marketing-Organisation bestimmt werden sollte, während von den CMOs nur 9% - also um die Hälfte weniger - glauben, dass die CIOs hier mehr zu sagen haben sollten.

CIOs an den Seilen: Die C-Level-Riege ist bei der gemeinsamen Zuständigkeit für mobile Strategie gespalten

Die Umfrage zeigt außerdem, dass CIOs einer gemeinsamen Verantwortung der mobilen Web-Strategie eher wohlwollend gegenüberstehen (23%) - wie auch andere C-Level Executives (30%). CMOs hingegen stimmen diesem Punkt überhaupt nicht zu: Nur 9% geben an, dass eine gemeinsame Verantwortung erstrebenswert wäre. Sie wissen, dass sie am meisten gewinnen können, wenn sie mit dem CIO um die Verantwortung kämpfen. Denn sie haben die Aussicht auf mehr Kontrolle über einige Leistungskennzahlen, die direkt durch die Kundenerfahrung auf mobilen Plattformen bestimmt werden.

Trotzdem ist der CMO nur in einem von fünf Unternehmen (21%) alleine für die mobile Strategie zuständig. In 27% der Unternehmen sind der CMO und der CIO gemeinsam für die mobile Web-Strategie verantwortlich und in weniger als einem von zehn Unternehmen (8%) gibt es eine bestimmte Abteilung, die vom CMO, CIO oder von einer anderen C-Level Funktion unabhängig ist, beispielsweise in Form eines 'Mobile Center of Excellence'.

Ein gutes Team? CIO/CMO-Zusammenarbeit und komplementäre Fähigkeiten

Die Untersuchung von Netbiscuits hat eine Reihe von Bereichen identifiziert, in denen beide Funktionsbereiche - der des CIOs und der des CMOs - sowohl eindeutige Vor- als auch Nachteile für die Entwicklung einer mobilen Strategie haben. Ein Zusammenschluss könnte daher die optimale Herangehensweise darstellen. Zum Beispiel geben nur 50% der CMOs an, dass das Testen entscheidend oder sehr wichtig ist, um die Kundenerfahrung zu verbessern. Im Gegensatz dazu sagen 74% der CIOs, dass das Testen entscheidend oder sehr wichtig ist. Die Fokussierung des CIOs auf die technologische Ebene und die Prozessstandardisierung, verbunden mit der Ausrichtung des CMOs auf die Kundenerfahrung wäre ein perfektes Zusammenspiel. Das macht es so notwendig, dass beide Funktionen zusammenarbeiten und sich eng abstimmen.

"Die mobile Web-Strategie muss auf klaren, gemeinsamen Geschäftszielen basieren, die sich in den jeweiligen Leistungszielen beider Arbeitsbereiche widerspiegeln", kommentiert Daniel Weisbeck, CMO & COO bei Netbiscuits. "Der eigentliche Kampf findet daher nicht zwischen CIO und CMO statt. Vielmehr geht es darum, ob der Ansatz der Kooperation zwischen CMO und CIO oder der Ansatz der Gründung eigenständiger Abteilungen der bessere ist, um die Ziele im Bereich Kundenerfahrung mit den technischen Herausforderungen, die dafür zu meistern sind, in Einklang zu bringen. Eine erfolgreiche Kombination beider Ansätze und Motivationen bietet eine effektive Basis für eine extrem starke mobile Strategie."

Die ausführliche Studie "CMOs vs. CIOs: The Fight for Mobile Web Strategy" sowie eine Infografik können Sie sich hier herunterladen: www.netbiscuits.com/cmo-vs-cio

Methodik

Für die von Vanson Bourne durchgeführte Studie wurden insgesamt 300 CIOs, CMOs und weitere C-Level-Führungskräfte nach ihren Meinungen zur mobilen Web-Strategie ihres Unternehmens befragt. Alle teilnehmenden Unternehmen dieser Studie haben mehr als 100 Mitarbeiter, 25% haben mehr als 5.000 Angestellte. Die zusammengestellten Ergebnisse basieren auf Interviews mit 200 Teilnehmern aus den USA sowie 100 aus UK. Alle Unternehmen der Studie haben kundenorientierte Internetseiten.

Über Vanson Bourne

Vanson Bourne ist ein unabhängiger Marktforschungsspezialist im Technologiesektor. Der Ruf für aussagekräftige und glaubwürdige Analysen begründet sich auf strikten Forschungsprinzipien und dem Vermögen, die Meinungen hochrangiger Entscheidungsträger in technischen und wirtschaftlichen Funktionen aller Branchen und Hauptmärkte zu erfragen.

www.vansonbourne.com
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