NSG „Hummelsbüttler Feldmark“

NABU begrüßt neues Naturschutzgebiet, kritisiert aber die Verschlechterung des staatlichen Naturschutzes durch den Senat

(PresseBox) ( Bonn, )
Der NABU Hamburg begrüßt die Ausweisung des neuen Naturschutzgebietes "Hummelsbüttler Feldmark" als neunundzwanzigstes Naturschutzgebiet in Hamburg. Damit ist die Stadt Hamburg ihrer Verantwortung der Ausweisung aller wertvollen Naturlandschaften in Hamburg wieder ein Stück näher gekommen.

"Das Verhältnis von Naturschutzfläche zu Landesfläche ist aber nur ein Baustein, um eine Spitzenposition im deutschlandweiten Naturschutzvergleich zu erhalten", erklärt Stephan Zirpel, Geschäftsführer des NABU Hamburg. "Die seit Jahren anhaltenden Kürzungen der finanziellen und personellen Mittel durch den Senat sorgen aber für eine stetige Verschlechterung des Naturschutzes in Hamburg." Infolge der in dieser Legislaturperiode in Hamburg durchgeführten Bezirksverwaltungsreform wurden darüber hinaus die Naturschutzreferate in den Bezirken abgeschafft. Außerdem fehlt es an Pflege- und Entwicklungspläne für die Naturschutzgebiete und es mangelt an Bestandserhebungen des Arteninventars. "Einen deutschlandweiten Spitzenplatz im Naturschutz rechtfertigt dies alles nicht", so Zirpel. Vor dem Hintergrund der im Mai in Bonn stattfindenden internationalen Konferenz zur Artenvielfalt in der Welt müsse Hamburg mehr finanzielle und personelle Mittel auf allen Ebenen zur Verfügung stellen, um den Artenschwund in unserer Stadt aufzuhalten. Zirpel: "Die Naturschutzgebiete sind die Kerngebiete der Artenvielfalt, die es zu erhalten und zu entwickeln gilt." Der NABU Hamburg fordert daher den Senat auf, für die Naturschätze Hamburgs eine größere Verantwortung zu übernehmen und endlich ein Naturschutzkonzept für die Hansestadt vorzulegen.

Weitere Informationen über den Naturschutz gibt es unter http://www.wurmdrin-hamburg.de/site/index.php/hintergruende/umweltbehoerde. Dort den Artikel "Ohne Moos nix los" anklicken.
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