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Pressemitteilung BoxID: 375721 (ENTEGA AG)
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Tag der Nachhaltigkeit: HSE mit Ausstellung zum Thema Elektromobilität

(PresseBox) (Darmstadt, ) Am Donnerstag (23.) stellte die HSE zum 1. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit ihr Engagement im Bereich der Elektromobilität vor. Zu sehen waren am HSE Stand auf dem Darmstädter Karolinenplatz u.a. der neue Mitsubishi i-MiEV (Mitsubishi innovative Electric Vehicle) und ein Prototyp des Opel Ampera. Wer wollte, konnte sich vor Ort für eine Probefahrt mit dem Mitsubishi i-MiEV vormerken lassen.

Die HSE und ihre Vertriebsgesellschaft Entega sind an verschiedenen Stellen im Bereich Elektromobilität aktiv: Im Februar 2010 hat die HSE eine strategische Partnerschaft mit Opel geschlossen. Ziel ist die Versorgung des 2011 auf den Markt kommenden Elektrofahrzeugs Opel Ampera mit Ökostrom. Darüber hinaus streben die Partner eine deutschlandweite Infrastruktur zur Stromversorgung von Ampera-Fahrzeugen an, die in enger Zusammenarbeit mit großen Opel-Händlern aufgebaut werden soll. Weitere Kerninhalte, die in einer Absichtserklärung festgehalten wurden, sind ein gemeinsames Marketingkonzept für Elektroautos und der Betrieb einer gemeinsamen Ampera-Flotte. Am Stand der HSE auf dem Karolinenplatz konnten die Besucher einen Prototyp des Opel Ampera anschauen.

Ebenfalls zu sehen war der neue Mitsubishi i-MiEV (Mitsubishi innovative Electric Vehicle). Noch vor Verkaufsstart des Elektrofahrzeuges Ende 2010 hat ENTEGA von Mitsubishi Motors Deutschland ein rechts gelenktes Elektro-Serienfahrzeug des Autobauers in Empfang genommen. Seitdem haben bereits zahlreiche Entega-Kunden das Elektrofahrzeug zur Probe gefahren.

Für Elektrofahrzeuge spricht zum einen der geringere Verbrauch zum anderen die Vermeidung von Abgasen im Betrieb. Entscheidend für die Ökobilanz von Elektrofahrzeugen ist jedoch die Herkunft des Ladestromes. Erst durch das Betanken mit Ökostrom verringern sich die Emissionen, insbesondere der CO2-Ausstoß, auf ein Minimum. Deshalb sind die Frage der Herkunft des Stromes und der Verfügbarkeit von Elektrotankstellen von zentraler Bedeutung. Bundesweit gibt es bislang rund 700 Elektrotankstellen (www.lemnet.org), 300 E-Fahrzeuge wurden in diesem Jahr in Deutschland neu zugelassen. Mit Unterstützung von HSE und ENTEGA sind in Darmstadt in der Landgraf-Georg-Straße und am Parkhaus am Hauptbahnhof bereits zwei Stromtankstellen in Betrieb. Eine weitere kam im September 2010 neu hinzu. Im Parkhaus des Einkaufszentrums LOOP5 in Weiterstadt können Kunden seitdem ihre Fahrzeuge kostenlos mit Ökostrom von ENTEGA betanken.

Die HSE ist zudem mit in der Projektleitung für das "Modellland für eine nachhaltige Nutzung von Elektroautos" der hessischen Landesregierung vertreten. Im Rahmen des Projektes sollen in repräsentativen Regionen Modellversuche stattfinden. Unter anderem haben Darmstadt, Frankfurt, Kassel und Offenbach ihre Teilnahme zugesagt. Neben der Erforschung von Mobilitätsverhalten geht es u.a. auch um die Schaffung der notwendigen Infrastruktur wie beispielsweise Ladestationen.

Der Elektromobilität kann aber noch eine weitere wichtige Rolle zukommen. Die Akkus der Elektrofahrzeuge könnten in einem intelligenten Stromnetz (smart grid) der Zukunft als Pufferspeicher fungieren. Regenerative Energien unterliegen naturgegebenen Schwankungen. Diese können durch Pufferspeicher ausgeglichen werden. Steht beispielsweise viel Wind- und Sonnenenergie zur Verfügung, können Elektrofahrzeuge geladen werden und so überschüssigen Strom speichern. Im Rahmen des EU-Forschungsprojektes "web2nergy" forschen zurzeit zehn Unternehmen und Institutionen unter der Konsortialführung der HSE an den intelligenten Netzen der Zukunft.