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Pressemitteilung BoxID: 371478 (ENTEGA AG)
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Neuer Arbeitsdirektor bei HSE

Betriebsratsvorsitzender Niedermaier wird neues Vorstandsmitglied

(PresseBox) (Darmstadt, ) Die HSE AG erhält ab 1. Oktober dieses Jahres einen neuen Arbeitsdirektor. Der 45 Jahre alte Vorsitzende des Betriebsrates HSE Technik und des Konzernbetriebsrates, Andreas Niedermaier, wird Vorstandsmitglied für Personal, Soziales und die Organisation. Das bestätigte der HSE-Aufsichtsratsvorsitzende, Darmstadts Oberbürgermeister Walter Hoffmann, nach einer Sitzung des Gremiums.

Während Hoffmann von einer "ebenso kompetenten wie arbeitnehmerfreundlichen personalpolitischen Lösung" sprach, sieht der HSE-Vorstandsvorsitzende Albert Filbert in Niedermaier einen "Mann, der die Anliegen der Beschäftigten ebenso kennt wie die Notwendigkeit des Unternehmens, sich auf dem Markt zu behaupten".

Niedermaier, der dem Betriebsrat seit 2000 vorsteht, ist gelernter Heizungs- und Lüftungsbauer. Er qualifizierte sich als Handwerksmeister in seinem Beruf und ist seit zweieinhalb Jahrzehnten für das Unternehmen aktiv. Der neue Arbeitsdirektor, in Groß-Umstadt wohnhaft, verheiratet und Vater von zwei Kindern, gehört auch dem Ortsvorstand der IG Metall Darmstadt an. Außerdem ist er ehrenamtlich am Landesarbeitsgericht engagiert.

Die Bestellung eines neuen Arbeitsdirektors war nach der Neuorganisation des Unternehmens nötig geworden. Das Mitbestimmungsgesetz verpflichtet Aktiengesellschaften zur Berufung eines solchen Vorstandsmitgliedes. In der Übergangszeit von Dezember 2008 bis Mai 2010 hatte Holger Mayer, Vorstand Finanzen, Personal und Vertrieb, diese Aufgabe mit übernommen. Weiter verantwortet er die zwischenzeitlich 100 %igen Vertriebstöchter ENTEGA, citiworks und eben.

Aufsichtsrats-Chef Hoffmann sieht den Vorstand jetzt in einer "optimalen Verfassung für die Bewältigung seiner Zukunftsaufgaben". Der Kauf weiterer Anteile durch die Stadt sei auch im "Vertrauen auf die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und eine positive Erwartungshaltung gegenüber seiner Führung geschehen".

Mittelfristig werde - so Hoffmann - der Vorstand in der gleichen zahlenmäßigen Besetzung wie bisher agieren. Das Unternehmen werde die Möglichkeit natürlicher Abgänge in der Leitung dazu nutzen, um sich so schlank und effektiv wie bisher aufzustellen. Wörtlich sagte Hoffmann: "Ich bin gegen Ausweitungen der Führungsetage städtischer Unternehmen. Deswegen habe ich im Aufsichtsrat auf einen Perspektivbeschluss in diese Richtung gedrängt".