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Pressemitteilung BoxID: 372199 (ENTEGA AG)
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HSE erweitert ihren Windpark im Spessart

Albert Filbert: "Wir forcieren Ausbau der Erneuerbaren Energien"

(PresseBox) (Darmstadt, ) Der Nachhaltigkeitskonzern HSE erweitert seinen Windpark im Spessart und steigert damit seine Eigenerzeugung aus regenerativen Quellen. "Wir wollen als Wegbereiter für eine nachhaltige Energieversorgung Ökostrom nicht nur verkaufen, sondern den Ausbau der Erneuerbaren Energien forcieren", sagt HSE-Vorstandsvorsitzender Albert Filbert. Der HSE-Aufsichtsrat hat dem Ausbau des Windparks jetzt zugestimmt.

Seit März dieses Jahres sind bei Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) drei Windräder mit einer Leistung von insgesamt sechs Megawatt (MW) in Betrieb. In den Windpark werden jetzt zwei Anlagen vom gleichen Typ mit einer Leistung von insgesamt vier MW integriert. Die fünf Windräder haben eine Nabenhöhe von 125 Meter und werden jährlich 20.000 Megawattstunden (MWh) Ökostrom erzeugen. Damit können rechnerisch 6.600 Haushalte versorgt werden. Im Vergleich mit dem derzeitigen Strommix in Deutschland werden so jedes Jahr fast 12.000 Tonnen Kohlendioxid vermieden.

Die neuen Anlagen sollen im Februar 2011 in Betrieb gehen. Der HSE-Windpark steht auf einem Landrücken, der sich von Westen nach Osten erstreckt und den Vogelsberg mit der Rhön verbindet. Der Standort ist eine ausgewiesene Vorrangfläche für Windenergienutzung.

Die HSE, die zu den führenden regionalen Energieunternehmen in Deutschland zählt, wird bis 2015 über eine Milliarde Euro in den Ausbau von erneuerbaren Energien investieren. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen 20 Prozent der Strommenge, die die HSE-Vertriebsgesellschaft ENTEGA verkauft, aus eigenen regenerativen Kraftwerken ins Netz eingespeist werden. "Unsere Investitionen in Erneuerbare Energien unterscheiden uns von anderen Ökostromanbietern", betont Albert Filbert. Einer der Schwerpunkte der HSE-Investitionen ist die Windkraft.

Die HSE hat sich Anfang 2009 am Bau des Offshore-Windparks Global Tech 1 in der Nordsee beteiligt, der 2013 in Betrieb gehen soll. Der HSE-Anteil an der Gesamtleistung beträgt 100 Megawatt (MW). Die HSE wird sich zudem mit 12,5 Prozent am mit 163 MW größten, deutschen Onshore-Windpark Havelland bei Brandenburg beteiligen (HSE Anteil: 20 MW). Als erstes internationales Projekt plant die HSE mit Partnern einen Windpark in Polen (HSE-Anteil: 16 MW), der Mitte 2010 fertig gestellt werden soll. Die HSE will zudem im Rahmen des Projektes "Initiative Hessenwind" an geeigneten Standorten in enger Abstimmung mit den Kommunen weitere Windenergieanlagen realisieren.