Testen im Netz der Zukunft

UMTS/GSM-Live-Netzwerk von Nash Technologies ermöglicht umfassende Tests für TK-Hersteller und Netzbetreiber

(PresseBox) ( Nürnberg, )
Kann der UMTS-Nachfolger Long Term Evolution (LTE) beim Schließen der Breitband-Lücken in Deutschland helfen? Diese Frage treibt derzeit die Experten um. Dessen ungeachtet bereiten viele Unternehmen sich auf den neuen Standard vor. Beispielsweise betreibt die Nürnberger Nash Technologies GmbH Netzwerke von der zweiten (2G) bis zur letzten Mobilfunk-Generation HSPA+ (3G). Die Frequenzen für das LTE "Over the Air" Testing wurden bereits von der Bundesnetzagentur für Nash Technologies reserviert. Das Unternehmen ging vor gut einem Jahr als Spin-Off aus dem Forschungs- und Entwicklungsbetrieb von Alcatel-Lucent hervor und hat sich nach Unternehmensangaben nicht nur etabliert, sondern wird im Markt immer stärker wahrgenommen. Damals wechselten gut 170 Beschäftigte in die neue Gesellschaft, in der Folge wurden neue Stellen geschaffen und zusätzliche Aufträge verbucht.

Die Testanlagen, die Nash Technologies von Alcatel-Lucent übernommen hat, zählen weltweit zu den größten. Das 25 Quadratkilometer abdeckende UMTS/GSM-Live-Netzwerk von Nash Technologies ist bereits für LTE vorbereitet und ermöglicht den Herstellern von mobilen Engeräten, TK-Equipment und Netzwerkkomponenten sowie Netzbetreibern, Content-Providern und Chipherstellern, ihre Lösungen und Produkte auf Stabilität und Performance, quasi auf Herz und Nieren zu testen, und zwar schon heute für den Einsatz in den Mobilfunknetzen von morgen. Dabei lassen sich unterschiedliche Bandbreiten und Funkbedingungen einstellen, um die Stabilität der Applikationen zu prüfen, was Wegekosten beim Test einspart. Mit anderen Worten: Man kann sich praktisch sein Mobilfunknetz maßschneidern.

Das Live-Netzwerk arbeitet mit 15 Funkzellen, fünf NodeB's (Basisstationen eines UMTS-Mobilfunknetzes), drei Radio Network Controller (RNC) sowie einem kompletten Core Netzwerk, deckt eine Fläche von 25 Quadratkilometern ab und erlaubt den Zugriff auf Anwendungen wie SMS Center, MMS-Dienste, Streaming, Voice Mail, SIP und VoIP-Funktionen, A-GPS oder IMSbasierte Dienste.

Neben den klassichen Mobiltelefon- bzw. Smartphone-Produzenten wenden sich derzeit auch immer mehr Hersteller von m2m-Lösungen (Maschine zu Maschine) an Nash Technologies, um ihre Geräte zu testen, von Medizintechnik mit mobiler Patientenüberwachung bis hin zur Maschinensteuerung. «Geschäftskritische und teure Features müssen schließlich reibungslos funktionieren, kritische Punkte beseitigt werden, um akzeptiert zu werden und den Return of Investment zu bringen. Da nützt es nichts, wenn Probleme erst im Betrieb beim Kunden entdeckt werden. Wie oft fragen sich Hersteller bei Fehlern, die beim Testen im öffentlichen Netz auftreten: Ist das ein Fehler unseres Produktes oder ein Fehler im Netz? Dafür haben wir jetzt eine Lösung. Beim Testen sieht man nicht nur, wie sich ein Produkt verhält, sondern auch wie das Netz reagiert. Fehler können so viel einfacher gefunden werden», erläutert Dirk Zetzsche, Director bei Nash Technologies. Mit diesem privaten Mobilfunknetz könne man Qualität, Stabilität und Zuverlässigkeit in unterschiedlichen Umgebungen und unter verschiedenen Funkbelastungsprofilen wie beispielsweise im Stadtzentrum oder im Straßennetz überprüfen. «Unternehmen können hier spezifische Netzwerkeinstellungen und konfigurationen optimieren und Geräte, die noch nicht auf dem Markt sind, in einer reellen Mobilfunkumgebung testen, die Leistung von Einzelgeräten sowie die Sprachqualität überprüfen», so Zetzsche. Außerdem sei es möglich, die Geräte unter verschiedenen Funkbelastungsprofilen einem Härtetest zu unterziehen. Auch kleinere Netzprovider, die keine eigene Testumgebung unterhalten, haben die Möglichkeit, das Nash Technologies Netz mit modernster Übertragungstechnik wie HSPA+ für Testzwecke zu nutzen. Ebenso können ausländische Hersteller kostengünstig ihre Applikationen für die Einführung auf den EU-Märkten testen.
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