Industrieanlagen: Elektrisches und magnetisches Feld normgerecht messen

Die Narda Industrial Field Meter NIM-511 und NIM-513 erfassen die Strahlungsbelastung durch Anlagen, die mit Industriefrequenzen arbeiten

(PresseBox) ( Pfullingen, )
Narda Safety Test Solutions präsentiert zwei neue Messgeräte für Anlagen, die mit Industriefrequenzen arbeiten. Die Geräte messen normgerecht die elektrische und die magnetische Feldstärke, um die Belastung durch elektromagnetische Strahlung zu bestimmen und die Einhaltung von Personenschutz-Vorschriften nachzuweisen.

Die Narda Industrial Field Meter NIM-511 und NIM-513 sind komplette Handmesssysteme, bestehend aus dem Grundgerät und einer Messsonde, die mit Sensoren für elektrische und für magnetische Felder ausgestattet ist. Sie bieten eine kostengünstige Lösung, um an Industrieanlagen die Einhaltung von Vorschriften und Grenzwerten für elektromagnetische Strahlung zu prüfen.

Die Sensoren des NIM-511 erfassen einen Frequenzbereich von 300 kHz bis 100 MHz und werden bei der Kalibrierung auf die ISMFrequenz 13,56 MHz justiert, die häufig z. B. bei der Halbleiterherstellung benutzt wird.

Die Sensoren des NIM-513 erfassen 10 MHz bis 42 MHz und werden bei der Kalibrierung auf die ISM-Frequenz 27,12 MHz justiert - die gängige Frequenz für Wärmeschweißgeräte und Induktionsöfen.

Der Anwendung entsprechend sind die NIM kompakt, ca. 600 Gramm leicht und einfach zu bedienen. Da die Sonden das elektrische und magnetische Feld zugleich messen, ist kein Sondenwechsel nötig, was die Messabläufe erheblich beschleunigt. Automatische Messbereichswahl, automatischer Nullabgleich, eindeutige Betriebsartanzeige und digitale Ergebnisanzeige führen zu zuverlässigen Ergebnissen und schließen Fehlmessungen nahezu aus.

Hintergrund

Die meisten Industrieanlagen, die mit hoher Leistung arbeiten, verwenden Frequenzen, die für industrielle, wissenschaftliche und medizinische Anwendungen (ISM) vorgesehen sind. Besonders verbreitet sind die ISM-Frequenzen 27,12 MHz und 13,56 MHz. Hochfrequente Strahlung kann im menschlichen Körper zu einer so starken Erwärmung führen, dass der Körper seine Temperatur nicht mehr ausgleichend regulieren kann. Deshalb hat die Internationale Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (ICNIRP) Grenzwerte für die Strahlungsexposition festgelegt, die in den meisten Ländern in lokale Normen und Vorschriften zum Arbeitsschutz übernommen wurden. Um deren Einhaltung nachzuweisen, ist bei Frequenzen unterhalb 300 MHz sowohl die elektrische als auch die magnetische Feldkomponente zu erfassen. Den Nachweis muss der Anlagebetreiber erbringen.
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