Die NanoEurope 2007 schliesst nach drei Tagen ihre Tore

St.Gallen, (PresseBox) - Nach drei Messe- und Konferenztagen hat die NanoEurope 2007 am Donnerstag, 13. September, ihre Tore geschlossen. Das Fachpublikum nutzte die einzigartige Plattform zur Förderung von nanotechnologischen Anwendungen in den Zukunftsbranchen Textilien, Kunststoffe, Verpackungen, Solar- und Medizintechnik. Insgesamt konnten rund 3'500 Besucherinnen und Besucher verzeichnet werden. Auf ein sehr gutes Echo ist die zum ersten Mal im Rahmen der NanoEurope durchgeführte Internationale Farbstoff-Solarzellen-Konferenz gestossen.

Mit über 1'000 Fachbesuchern aus über 40 Ländern vermochte die NanoEurope auch in diesem Jahr ein globales Fachpublikum anzuziehen. An der Messe und in den Fachkonferenzen wurden aktuelle Anwendungen, Trends und zukünftige Applikationen in den fünf Schlüsselbranchen Textilien, Medizintechnik, Farbstoff-Solarzellen sowie in der Verpackungs- und Kunststoffindustrie präsentiert. In all diesen Bereichen vermittelte die NanoEurope dem Fachpublikum nicht nur aktuelle Forschungsergebnisse, sondern dank der industrienahen Ausrichtung auch eine Fülle von Umsetzungserfahrungen. Um die Teilnehmer aus Industrie und Forschung noch besser miteinander zu vernetzen, wurde in diesem Jahr zum ersten Mal ein Innovations-Forum organisiert. Forschungsinstitute und Unternehmen nutzten diese Kontaktplattform, um ihre Kompetenzen vorzustellen und geeignete Kooperationspartner zu finden.

Am Puls der Zeit

Dass die Organisatoren der diesjährigen NanoEurope den Nerv der Zeit getroffen haben, bewies unter anderem die hohe Teilnehmerzahl an der Internationalen Konferenz zur Industrialisierung von Farbstoff-Solarzellen (DSC). Andreas Luzzi, Professor an der Fachhochschule Rapperswil und Vorsitzender der DSC-Konferenz, zeigte sich überzeugt davon, dass Farbstoff-Solarzellen kurz vor dem industriellen Durchbruch stehen. Der Entscheid, die DSC-Konferenz zum ersten Mal im Rahmen der NanoEurope durchzuführen, sei aus Sicht der Organisatoren ein voller Erfolg und habe zu einer eigentlichen Win-Win-Situation geführt. Auch mit der internationalen NanoRegulation Konfe-renz wurde an der diesjährigen NanoEurope ein aktuelles Thema aufgegriffen, beschäftigt doch der Einsatz der Nanotechnologie in Konsumprodukten die Konsumentinnen und Konsumenten in zunehmendem Mass.

Grosses Zukunftspotenzial

Trotzdem zieht Messeleiterin Nicole Friedli eine gemischte Bilanz von der diesjährigen NanoEurope. Bei den Fachkonferenzen sei man weiterhin auf Erfolgskurs, denn die Teilnehmerzahl hätte gegenüber dem Vorjahr weiter gesteigert werden können. Erfreulich ist auch der Umstand, dass gemäss Besucherumfrage 87% der Besucherinnen und Besucher die NanoEurope als gut oder sogar sehr gut beurteilen und die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer der Ansicht ist, dass ihre Interessen gut oder sehr gut abgedeckt worden sind. Bei den Messeausstellern hingegen zeigte sich, dass in vielen Unternehmen die Nanoprodukte noch nicht marktreif sind. Trotzdem gaben sich die Organisatoren überzeugt davon, dass die Aussicht auf kommende Produktentwicklungen intakt ist. Daten des europäischen Patentamtes würden zeigen, dass die Zahl der angemeldeten Patente im Bereich Nanotechnologie zurzeit stark ansteigt.

NanoPubli als Publikumsmagnet

Parallel zur Fachmesse fand in den Olma-Hallen auch in diesem Jahr die NanoPubli statt. Diese Sonderausstellung richtete sich nicht primär an das internationale Fachpublikum, sondern an die technisch interessierte Öffentlichkeit und konnte rund 2'500 Besucher verzeichnen. Die NanoPubli stand dieses Jahr unter dem Titel «Nanotechnologie für den Alltag». In verschiedenen Showeinlagen und Vorträgen von namhaften Referenten wurde gezeigt, in welchen Produkten die Nanotechnologie bereits zum Einsatz kommt. So wurde zum Beispiel vorgeführt, wie die Nanotechnologie schon bald zu Bekämpfung von Hirntumoren eingesetzt werden kann oder wie auf Nanotechnologie basierende Hologramme für mehr Fälschungssicherheit in Banknoten sorgen. In der Son-derausstellung wurden aber nicht nur die Chancen, sondern auch die Risiken thematisiert. Für die Sonderausstellung NanoPubli interessierte sich ein breites Publikum. Viele Lehrkräfte integrierten den Besuch der NanoPubli sogar in den Schulunterricht.

Die nächste NanoEurope wird vom 16. bis 18. September 2008 wieder in St.Gallen durchgeführt.

Nano-Cluster Bodensee

Nach der erfolgreichen Durchführung im vergangenen Jahr mit rund 3'500 Besuchern aus über 40 Ländern bietet die NanoEurope auch in diesem Jahr eine Begegnungsplattform für das interessierte Fachpublikum. Die Ausgabe 2008 bietet Unternehmern und Managern aus der Industrie und aus Forschungsinstitutionen ein Forum zu Kommerzialisierungsstrategien und Investitions-Know-how für Manager an. Die Teilnehmenden können sich zudem mit den folgenden Fokusthemen auseinandersetzen: Multifunktionale Textilien, Nanobasierte Elektronik und Sensor Systeme sowie Systeme mit funktionalisierten Oberflächen und Strukturen. Bereits zum vierten Mal schliesslich wird im Rahmen der NanoEurope 2008 die international renommierte "NanoRegulation Konferenz" durchgeführt.

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