WirelessHART

(PresseBox) ( Leverkusen, )
Im Januar 2009 hat die NAMUR die Empfehlung NE 124 "Anforderungen an Wireless Automation" veröffentlicht. Zweck dieser Empfehlung ist es, Minimalanforderungen an Standards und Technologien im Bereich der Funktechnologien zu formulieren, so dass Investitionssicherheit und ein nachhaltiger Einsatz in der Prozessindustrie gewährleistet wird. Einer der zentralen Forderungen der NE 124 ist, dass die Hersteller standardisierte Lösungen anbieten, um ein hohes Maß an herstellerunabhängiger Interoperabilität und Austauschbarkeit sicherzustellen.

Im Bereich der drahtlosen Sensor-Netzwerke gibt es zurzeit zwei konkurrierende Spezifikationen für funkbasierte Kommunikation. Im Mai 2009 hat die HART Foundation die Test-Spezifikation für WirelessHART? Feldgeräte veröffentlicht und die ersten Geräte, die dieser Spezifikation genügen, sind bereits erhältlich. Daneben wurde am 10. September 2009 die Spezifikation ISA-100.11a offiziell vom Standards & Practices Board der ISA genehmigt (ISA ist die International Society of Automation). Geräte nach dieser Spezifikation sind momentan noch nicht erhältlich.

Beide Spezifikationen zielen auf die gleichen Anwendungsfälle ab. Auch die technologische Infrastruktur ist gleich (Nutzung des 2,4 GHz ISM Bandes gemäß IEEE 802.15.4). NAMUR hält eine Konvergenz der beiden Spezifikationen in einen gemeinsamen internationalen Standard für möglich. Aus Sicht der NAMUR würde ein Wettbewerb zwischen den beiden Spezifikationen den Einsatz von drahtlosen Technologien im Bereich der Prozessautomation behindern und zu höheren Kosten bei Herstellern und Anwendern führen. Funktionalität, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit von Geräten sollten Kriterien im Wettbewerb sein. Ein "Wettbewerb der Standardisierung" macht weder für Hersteller noch für Anwender Sinn, da er den wertschöpfenden Wettbewerb bei den Lösungen behindert.

Die NAMUR fordert daher, die beiden Spezifikationen ISA-100.11a und WirelessHART? in einen gemeinsamen IEC Standard zu harmonisieren. Dabei sollten die Vorteile beider Spezifikationen zu einer "best in class" Lösung führen.
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