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Pressemitteilung BoxID: 328185 (Nabaltec AG)
  • Nabaltec AG
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  • 92421 Schwandorf
  • http://www.nabaltec.de
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Nabaltec AG: Vorläufige Finanzzahlen zum Geschäftsjahr 2009

(PresseBox) (Schwandorf, ) .
- Umsatz und Ergebnis mit deutlicher Stabilisierung im zweiten Halbjahr 2009
- Umsatz 2009 geht um 24,1 % auf 73,1 Mio. Euro zurück; EBITDA sinkt von 9,3 Mio. Euro auf 3,7 Mio. Euro
- US-Tochter Nashtec bestätigt Vorjahresumsatz und erzielt positives operatives Ergebnis
- Ausblick 2010: Umsatzzuwachs im niedrigen zweistelligen Prozentbereich

Die Nabaltec AG konnte ein extrem herausforderndes Jahr 2009 mit einer wesentlichen Verbesserung des Geschäftsverlaufs im 3. und 4. Quartal abschließen. Nach deutlichen Rückgängen im ersten und zweiten Quartal konnte der Umsatz im zweiten Halbjahr um 20,8 % gegenüber den ersten sechs Monaten 2009 gesteigert werden. Gemessen an der Gesamtleistung war das 4. Quartal das stärkste Quartal des Jahres und das erste Quartal, das den Umsatz des Vorjahresquartals wieder übertreffen konnte. Auch ertragsseitig wurde die Trendumkehr im Jahresverlauf unterstrichen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) war bereits ab dem 2. Quartal wieder positiv. Das 3. und 4. Quartal schlossen dann auch beim operativen Ergebnis (EBIT) - bereinigt um einmalige Sondereffekte - positiv ab, bei gleichzeitig ansteigender Tendenz.

Gerhard Witzany, Vorstand der Nabaltec AG: "Die Trendumkehr im Jahresverlauf stimmt uns zuversichtlich, dass wir wieder nachhaltig auf Wachstumskurs sind. Wenn das Marktumfeld sich in dieser Richtung weiterentwickelt, wird sehr schnell auch bei Umsatz und Ertrag sichtbar werden, dass unsere strategischen Entscheidungen, in den USA eine eigene Produktion aufzubauen, 2009 in den Markt der Additive für die Kunststoffproduktion einzutreten und mit eigenentwickelten Böhmit-Qualitäten für die Elektronikindustrie einen ganz neuen Zielmarkt zu eröffnen, richtig waren."

Im Gesamtjahr 2009 sank der Umsatz im Nabaltec-Konzern nach vorläufigen Zahlen von 96,3 Mio. Euro um 24,1 % auf 73,1 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag 2009 bei 3,7 Mio. Euro. Im Vorjahr waren es 9,3 Mio. Euro. Auch hier zeigte sich die deutliche Stabilisierung im Jahresverlauf, denn in den zweiten sechs Monaten lag das EBITDA um 136,4 % über dem Wert des ersten Halbjahres.

Auf operativer Ebene (EBIT) schloss der Nabaltec-Konzern mit einem Ergebnis von -2,7 Mio. Euro nach 4,1 Mio. Euro im Vorjahr. Auch hier zeigte sich im Jahresverlauf eine Verbesserung von Quartal zu Quar­tal auf vergleichbarer Basis, berücksichtigt man, dass das 4. Quartal von einmaligen Sondereffekten in Höhe von 1,3 Mio. Euro beeinflusst war, die vor allem aus Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen resultierten. Bereinigt um diese Sondereffekte verbesserte sich das EBIT im Jahresverlauf von -2,0 Mio. Euro im ersten Halbjahr auf 0,6 Mio. Euro im zweiten Halbjahr 2009. Das Konzernergebnis nach Minderheiten lag im abgelaufenen Jahr bei -5,0 Mio. Euro nach 1,1 Mio. Euro 2008.

Einen wichtigen Anteil am im Branchenvergleich insgesamt relativ stabilen Geschäftsverlauf und an der Er­holung im zweiten Halbjahr hatte die Entwicklung der USamerikanischen Tochtergesellschaft Nashtec. In den USA konnte 2009 der Umsatz aus dem Jahr 2008 stabil gehalten werden. Als richtig erwies es sich, in den USA eine zweite Produktqualität einzuführen. Seither entwickeln sich Nachfrage und Umsätze noch­mals besser. Nashtec ist bereits seit der ersten Jahreshälfte cashpositiv und schaffte den Breakeven auf operativer Basis und beim Vorsteuer-Ergebnis. Mit einer steigenden Kapazitätsauslastung im zweiten Halbjahr erreichte Nashtec Werte, die angesichts des Branchenumfelds kaum für möglich gehalten wurden.

2010 erwartet Nabaltec über alle Bereiche hinweg, dass das Unternehmen wieder auf den langjährigen Wachstumspfad zurückkehren kann. Ziel ist ein Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich und ertragsseitig eine deutliche Verbesserung gegenüber 2009, mit der Perspektive eines ausgeglichenen Ergebnisses auf operativer Ebene. Die Marktbedingungen hierfür stimmen in allen Produktsegmenten von Nabaltec. Neue Marktstudien sagen beispielsweise für den halogenfreien Flammschutz - den umsatzstärksten Bereich der Nabaltec - ein Marktwachstum von jährlich 8,1 % bis 2014 voraus. Nabaltec will von diesem Wachstum bei Flammhemmern in mehrfacher Hinsicht profitieren: Durch Nutzung des prognostizierten Marktwachstums und durch die Substitution der nach wie vor verwendeten umweltbelastenden Flammhemmer mit halogenfreien und damit umweltfreundlichen Produkten sowie durch Gewinnung zusätzlicher Marktanteile durch die Verdrängung von Mitbewerbern dank Qualität und innovativer Produkte. Der Markt für technische Keramik und Feuerfesterzeugnisse wird wesentlich durch die weltweite Stahlproduktion beeinflusst. Nach dem teilweise dramatischen Rückgang 2009 ist 2010 mit einer deutlichen Stabilisierung zu rechnen.

Nabaltec AG

Die Nabaltec AG mit Sitz in Schwandorf ist ein mehrfach ausgezeichnetes, innovatives Unternehmen der chemischen Industrie. Auf der Basis von Aluminiumhydroxid (ATH) und Aluminiumoxid sowie anderen mineralischen Rohstoffen entwickelt, produziert und vertreibt Nabaltec hochspezialisierte Produkte in den Unternehmensbereichen "Funktionale Füllstoffe" und "Technische Keramik" im industriellen Maßstab. Die Produktpalette des Unternehmens umfasst unter anderem flammhemmende Füllstoffe für die Kunststoffindustrie, die z. B. bei Kabeln in Tunneln, Flughäfen, Hochhäusern und elektronischen Geräten eingesetzt werden, sowie Ausgangsstoffe zum Einsatz in der technischen Keramik, der Feuerfestindustrie und der Katalyse. Die Produkte des Unternehmensbereichs "Funktionale Füllstoffe" enthalten im Gegensatz zu halogenierten, flammhemmenden Füllstoffen keine gesundheitsgefährdenden Substanzen und müssen nicht gesondert entsorgt werden. Vielmehr vermindern die flammhemmenden Füllstoffe des Unternehmens im Brandfall sogar die Entwicklung von umwelt- und gesundheitsschädlichen Rauchgasen. Nabaltec ist mit Produktionsstandorten in Deutschland und den USA vertreten. Ziel ist es, durch Kapazitätsausbau, weitere Prozess- und Qualitätsoptimierung sowie gezielte Erweiterungen der Produktpalette die eigene Marktposition weiter auszubauen. Mit seinen Spezialprodukten strebt das Unternehmen über die Stellung als Branchenprimus im Bereich Qualität hinaus die führende Position im jeweiligen Marktsegment an.

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