Wasserrohrsanierung im Nürnberger Stadtteil Falkenheim

Verkehrsbehinderungen möglich

Nürnberg, (PresseBox) - Um die hohe Trinkwasserqualität in Nürnberg aufrecht zu erhalten, führt die N-ERGIE Service GmbH, ein Unternehmen der N-ERGIE Aktiengesellschaft, von 13. März bis einschließlich November 2017 eine Zementmörtelsanierung der Wasserversorgungsleitungen im Nürnberger Stadtteil Falkenheim durch. Für die Maßnahme investiert das Unternehmen rund eine Million Euro.

Die Sanierungsarbeiten werden auf einer Länge von rund fünf Kilometern durchgeführt. Von der Baumaßnahme sind folgende Straßen betroffen:


Bliesstraße
Damaschkeweg
Friedrichsthaler Straße
Gersweilerstraße
Glanstraße
Hilbringer Straße
Landsweilerstraße
Riegelsberger Straße
Saarstraße
Schulze-Delitzsch-Weg
Wolfsteiner Straße


Für kürzere Zeiträume muss das Wasser ganz abgestellt werden. Während der Arbeiten werden die Kunden über eine Ersatzleitung mit Trinkwasser versorgt. Direkt betroffene Anwohner werden vorab schriftlich informiert.

Gegebenenfalls kann es während der Bauarbeiten vorübergehend zu Druckschwankungen und zu unschädlichen Trübungen kommen, die durch die Änderung der Fließrichtung entstehen können.

Die N-ERGIE Service GmbH wird die Einschränkungen der betroffenen Verkehrsflächen auf das Notwendigste minimieren.

Während der Maßnahmen kann es jedoch zu Verkehrsbehinderungen und Lärmbelästigung kommen. Die N-ERGIE Service GmbH bittet alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Sanierung von Wasserleitungen in Nürnberg

Bis in die 1960er-Jahre wurde als Rohrmaterial für Wasserleitungen Grauguss ohne Innenauskleidung eingesetzt. Dadurch kann es zu unschädlichen Ablagerungen im Rohr kommen. Diese verengen den Rohrquerschnitt und verringern somit die Durchflussmenge.

Seit den frühen 1980er-Jahren ist die N-ERGIE dabei, die Rohre in Nürnberg dauerhaft zu sanieren: Die Ablagerungen werden entfernt und die Rohre mit einer trinkwassergeeigneten Zementmörtelschicht ausgekleidet.

Um an den Innenraum der Rohre zu gelangen, die etwa eineinhalb bis zwei Meter unter der Oberfläche liegen, gräbt die N-ERGIE Service GmbH jeweils eine Start-und eine Zielgrube, die circa 100 Meter voneinander entfernt liegen. So wird das aufwändige Öffnen der gesamten Oberfläche entlang der Leitungen umgangen.

Die Arbeiten erfolgen in mehreren Schritten: Zuerst wird das Innere der Rohre gereinigt. Diese messen zehn oder 20 Zentimeter im Durchmesser. Im Anschluss daran führen die Arbeiter eine Rotationspumpe in das Rohrnetz ein, die den Zementmörtel an die Innenwand der Rohre schleudert. Ist das Material getrocknet, überprüft die N-ERGIE Service GmbH das durchfließende Wasser auf den Teilstücken, um die einwandfreie Qualität sicherzustellen.

Zementmörtel hat sich als idealer Beschichtungsstoff im Trinkwasserbereich erwiesen: Das Material ist mikrobiologisch unbedenklich, weist eine hohe Festigkeit auf und bietet einen hervorragenden Korrosionsschutz.

Das angewandte Verfahren der Zementmörtelsanierung bietet gegenüber einer Erneuerung der Rohre entscheidende Vorteile: Eine Sanierung ist – hinsichtlich des Arbeitsaufwands – etwa 50 Prozent günstiger als der herkömmliche Austausch der Leitungen. Außerdem schont sie die Ressourcen. So kann die N-ERGIE Ser-vice GmbH sowohl ökonomisch als auch ökologisch effizient arbeiten.

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