Energie aus ungenutzten Reststoffen der Region

STROM PURNATUR Kunden fördern innovatives Projekt

(PresseBox) ( Nürnberg, )
Im bundesweiten Vergleich liegt Bayern bei der Biogasnutzung seit Jahren an der Spitze und die Bedeutung von Biogas wird weiter steigen.
Wurden im Bezirk Mittelfranken 2007 180 Biogasanlagen gezählt, so waren es 2009 bereits 309 Anlagen - eine Steigerung um rund 70 Prozent.

Vermehrt wird deshalb die Verdrängung des Anbaus von Nahrungsmitteln durch Energiepflanzen diskutiert. Hier setzt das innovative Projekt der Mittelfränkischen Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien und nachwachsender Rohstoffe e.V. (MER) in Triesdorf an. Es untersucht das Potenzial von bislang in der Region ungenutzten Reststoffen für den Biogaseinsatz und die thermische Verwertung.

Finanziert wird dieses innovative Projekt von Kunden des N-ERGIE Ökostromprodukts STROM PURNATUR, die einen Cent pro Kilowattstunde in zukunftsweisende Umweltprojekte in der Region investieren. Im vergangenen Jahr haben 2663 STROM PURNATUR Kunden insgesamt 5.873.640 Kilowattstunden Naturstrom aus Wasserkraft verbraucht. Dies ergibt eine Fördersumme von annähernd 59.000 Euro. Jeder STROM PURNATUR Kunde erhält einen Bericht über die Verwendung der Mittel.

Das Potenzial von Bioreststoffen

Straßen- und Autobahnbegleitgrün, Gehölze an Lärmschutzwällen und Bahntrassen, städtische Begrünungen, Getreideabputz oder Laub sind lediglich Beispiele für ungenutzte Bioreststoffe.
Das Projekt untersucht das Potenzial der Reststoffe für die Biogasnutzung in der Region unter ökologischen sowie wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Hierzu ermittelt das Team von Norbert Bleisteiner, Geschäftsführer von MER, zunächst im Versuchslabor den Energiegehalt ausgewählter Reststoffe. In einem so genannten Bombenkalorimeter wird der Energiegehalt der Stoffe bei einer thermischen Verwertung bestimmt und anschließend die Gasausbeute und die Gasqualität in Batch-Versuchen gestestet.

Die energetisch interessantesten Reststoffe werden dann auf ihre Praxistauglichkeit hin untersucht. Dabei geht das Team der Frage nach, in welchen Mengen die Stoffe in der Region zur Verfügung stehen und wie wirtschaftlich ihre Nutzung ist.

Schließlich werden die energieeffizientesten Bioreststoffe mit dem wirtschaftlich größten Potenzial einem aufwändigen Praxistest in zwei Mini-Fermentern unterzogen. Da die beiden Fermenter mit je einem Kubikmeter Volumen dem Aufbau von Biogasanlagen exakt entsprechen, erlaubt der gut 100 Tage dauerende Simulationsprozess Rückschlüsse auf den tatsächlichen Einsatz des Materials in Biogasanlagen.

Erste Zwischenergebnisse des Projekts sollen im Oktober vorgestellt werden.

Bei seinen Untersuchungen bindet MER Studenten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf mit ein. "Die Verbindung von Forschung und Lehre ist aus Sicht der N-ERGIE ein wichtiges Element dieses Projekts, das Nachhaltigkeit schafft", betonte Reinhard Gotzig, Produktmanager von STROM PURNATUR.

Erfolgreiches STROM PURNATUR Projekt Stromrichter

Im vergangenen Jahr konnte der Prototyp eines Stromrichters vorgestellt werden, der die Effizienz von Kleinstwasserkraftwerken um 12 Prozent steigert. Auch dieses vom Institut ELSYS an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule entwickelte Projekt wurde von STROM PURNATUR Kunden finanziert. Inzwischen wird der Prototyp von einem fränkischen Hersteller zur Serienreife gebracht.

STROM PURNATUR - von der Region für die Region

STROM PURNATUR stammt ausschließlich aus Wasserkraft, der überwiegend in der Region erzeugt wird: im N-ERGIE eigenen Kraftwerk in Hammer an der Pegnitz sowie in den Kraftwerken am Rothsee, am Brombachsee und ergänzend in Melk an der Donau. Das Gütesiegel der Landesgewerbeanstalt "Öko- Strom regenerativ" garantiert den STROM PURNATUR Kunden, Energie aus 100 Prozent regenerativer Erzeugung zu beziehen.
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