Musterbeispiel für erfolgreiche Zusammenarbeit in der Region

(PresseBox) ( Mannheim, )
MVV und Stadtwerke Speyer haben vor zehn Jahren grenzüberschreitende Fernwärmeleitung von Mannheim nach Speyer in Betrieb genommen – Fernwärme leistet unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz

Genau zehn Jahre ist es nun her, dass die grenzüberschreitende Fernwärmeleitung von Mannheim nach Speyer in Betrieb genommen werden konnte: Für die rheinland-pfälzische Domstadt hat damit am 19. Oktober 2010 eine neue Zeitrechnung in der Wärmeversorgung begonnen. Gleichzeitig wurde das Fernwärmenetz des Mannheimer Energieunternehmens MVV, das neben Mannheim seit Ende der 1980er Jahre auch Heidelberg und Schwetzingen mit der klimaschonenden Wärme versorgt, mit der Anbindung Speyers weiter ausgebaut und erreichte damit erstmals auch die andere Rheinseite. Was damals als „Meilenstein für die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar“ gefeiert wurde, gilt heute zu Recht als „Musterbeispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Region“, wie es MVV-Technikvorstand Dr. Hansjörg Roll jetzt anlässlich des Jahrestages in einer gemeinsamen Pressemitteilung von MVV und Stadtwerken Speyer zusammenfasst.

Die knapp 21 Kilometer lange Leitung führt von Mannheim-Neckarau im Süden der Quadratestadt über Brühl und Ketsch, die ebenfalls an die Leitung angeschlossen sind, die Rheinbrücke der Autobahn A61 und den Speyerer Norden in die Domstadt. Die Gesamtinvestitionen beliefen sich auf rund 18 Millionen Euro und wurde in nur 16 Monaten Bauzeit umgesetzt.

Im ersten Jahrzehnt seit der Wärmelieferung aus Mannheim haben die Stadtwerke Speyer bereits 6,8 Millionen Euro in den weiteren Ausbau investiert, wie SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring betont. 10,7 Kilometer Leitungen seien in dieser Zeit verbaut worden: „2010 sind wir mit einer Anschlussleistung von 26 Megawatt gestartet. 2020 liegen wir bei 48 Megawatt,“ sagt Bühring. Die Liefermenge bei der Fernwärme habe sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt.

Auch Speyers Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler ist stolz auf die regionale Zusammenarbeit. „Damit tragen wir zu einer nachhaltigen Entwicklung in der Region bei“, macht sie deutlich und betont: „Bei der Wärmeerzeugung immer mehr auf erneuerbare Energien zu setzen, sehen wir als eine wichtige Aufgabe an, der wir uns intensiv widmen.“

Das unterstreicht auch MVV-Technikvorstand Dr. Roll: „Das regionale Fernwärmenetz ist ein unverzichtbarer Baustein für die künftige Versorgung mit erneuerbaren und klimaneutralen Energien.“ Schon jetzt liege der Anteil bei rund 30 Prozent. Dr. Roll: „Wir werden die erneuerbaren Energien auch im Bereich der Wärmeversorgung in den kommenden Jahren konsequent Schritt für Schritt ausbauen. „Mit unserer Grünen Wärme machen wir die Region zur Modellregion für eine klimafreundliche Wärmeversorgung“. Fernwärme verbinde dabei die drei zentralen Ziele einer zukunftsfähigen Energieversorgung: „Sie versorgt die Menschen zuverlässig, preisgünstig und ökologisch mit Wärme.“
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