Komplexe Veränderungsprozesse erfolgreich meistern

(PresseBox) ( Eltville-Erbach, )
Unternehmen stehen heute vor größeren Herausforderungen als jemals zuvor: Ob Globalisierung, demografische Entwicklung oder der Druck durch immer kürzere Produkt- und Innovationszyklen. Die Veränderungsdynamik und -komplexität steigt stetig und unausweichlich - nur diejenigen Unternehmen, die solche Herausforderungen als Chance begreifen, Veränderungen aktiv anstoßen und erfolgreich bewältigen, können sich langfristig auf den hart umkämpften Märkten behaupten. Claudia Schmidt, Geschäftsführerin der Mutaree GmbH und Expertin für Veränderungsmanagement, gibt Unternehmen anhand eines dreistufigen Modells für Veränderungsprozesse folgende Handlungsempfehlungen:

Veränderungen erkennen und verstehen

Die Basis des Veränderungsprozesses bildet eine umfassende Statusanalyse, aus der sich die Notwendigkeit der Veränderungen ableiten lässt. Die Schlüsselpersonen müssen die Dringlichkeit und Notwendigkeit zur Veränderung verinnerlicht haben und darauf basierend klar, situations- sowie zielgruppengerecht kommunizieren. Dies ist insbesondere im Hinblick auf den Nutzen, die Chancen aber auch die Gefahren, die diese Veränderung mit sich bringt, notwendig. Während klare und messbare Ziele allen Beteiligten den notwendigen Weg aufzeigen, ist eine gute Projektplanung, die ausreichend Zeit für den Verständnisprozess vorsieht, ein zusätzlicher Erfolgsfaktor, denn: Veränderungen brauchen Zeit und es ist wichtig, dass die beteiligten Personen die Brisanz der Lage verinnerlichen und von dem Handlungsdruck überzeugt sind.

Veränderungen akzeptieren und wollen

In der zweiten Stufe des Veränderungsprozesses ist es wichtig, dass möglichst alle beteiligten Personen die Veränderungen und deren Auswirkungen akzeptieren. Die Initiatoren der Veränderung müssen eine Koalition der Erneuerung entwickeln und ausbauen. Dabei helfen kurzfristige Erfolge, Akzeptanz zu schaffen. Erfolge sind es, die die Neutralen, die Zweifler und im Idealfall auch die Verweigerer motivieren, mitzuziehen. In dieser Entwicklungsstufe spielt die richtige Ansprache mit der richtigen Tonalität in der richtigen Situation die entscheidende Rolle. Professionelle Change-Kommunkation ist gerade in dieser Stufe der entscheidende Hebel.

Veränderungen umsetzen und kultivieren

Der Fokus der ersten beiden Stufen liegt auf der Entwicklung der Veränderungsbereitschaft. In der dritten Stufe geht es um die Entwicklung der Fähigkeit, das Veränderungsvorhaben konsequent zu verwirklichen. Die Umsetzungsfortschritte können anhand von spezifischen Messkriterien überprüft werden. Es ist dabei besonders wichtig, die vorhandenen Systeme, Prozesse und Strukturen auf die Veränderung auszurichten und einen Kontext zu schaffen, der einen hohen und nachhaltigen Wirkungsgrad ermöglicht. So kann eine Veränderungskultur entstehen, die von Dauer ist. Ein Beispiel hierfür könnte die Einführung eines Monitoring- und Steuerungssystems sein, um Rückschläge zu identifizieren und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.
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