Wim van Beers ist neuer Geschäftsführer von Airfoil Services Sdn. Bhd.

(PresseBox) (Kuala Lumpur, Malaysia, ) Wechsel an der Spitze von Airfoil Services Sdn. Bhd. (ASSB): Wim van Beers ist seit 1. April Geschäftsführer des in Malaysia ansässigen Joint Ventures, das zu gleichen Teilen von der MTU Aero Engines AG und der Lufthansa Technik AG betrieben wird. Van Beers kommt von der MTU Maintenance, wo er in den vergangenen dreieinhalb Jahren als Leiter Marketing & Sales Asia tätig war. Er tritt die Nachfolge von Derrick Siebert an, der nach vier Jahren bei ASSB zu Lufthansa Technik zurückkehrt.

Van Beers ist Betriebswirtschaftler und absolvierte seine Ausbildung an der University of Applied Sciences im niederländischen Eindhoven. 2009 kam er zur MTU Maintenance. Zuvor war er bei Chromalloy in verschiedenen leitenden Positionen tätig; unter anderem als General Manager der Niederlassung San Francisco.

„Wir freuen uns, mit Wim van Beers einen erfahrenen Manager, der das MRO-Geschäft seit über 20 Jahren aus erster Hand kennt, für die Position des Geschäftsführers von ASSB gewonnen zu haben“, erklärte Holger Sindemann, Mitglied des Board of Directors von ASSB und Leiter MRO Operations bei der MTU Aero Engines. „Gemeinsam mit Lufthansa Technik sind wir dem Ruf von ASSB als Kompetenzzentrum innerhalb unseres Netzes verpflichtet und werden auch weiterhin kräftig in die Erweiterung des Portfolios, des Know-hows und der technologischen Leistungsfähigkeit des Unternehmens investieren.“

Philip Mende, Vice President Engine Parts & Mobile Services bei Lufthansa Technik, fügte hinzu: „Wir bedanken uns bei Derrick Siebert für seinen Beitrag zur Weiterentwicklung von ASSB. Wir sind überzeugt, dass Wim van Beers den Erfolg dieses Joint Ventures in den nächsten Jahren noch weiter ausbauen kann. ASSB steht beispielhaft für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen LHT und MTU, die auf hervorragendem technischen Know-how basiert, um damit unseren Kunden führende Dienstleistungen im Triebwerks-MRO-Markt anbieten zu können.“

ASSB betreut mehr als 80 Kunden weltweit und bietet ein breites Spektrum an Reparaturen für Triebwerksschaufeln an. Im Fokus sind Schaufeln des Hochdruckverdichters und der Niederdruckturbine von Antrieben für Lang-, Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge, wie etwa dem CF6-80C, dem GP7000 oder Triebwerken der CFM56- und V2500-Baureihen. Mit seinen über 450 Beschäftigten setzt das Unternehmen etwa 450.000 Bauteile pro Jahr instand. Der Umsatz hat sich seit 2003 mehr als verneunfacht. Im vierten Quartal 2016 konnte ASSB sein 25. Jubiläum feiern.

Ziel der Zusammenarbeit zwischen MTU und LHT war es von Anfang an, Synergien zwischen den beiden Unternehmen zu nutzen um ihren Kunden das beste Instandsetzung-Portfolio für Triebwerksschaufeln am Markt anzubieten. Neben eigenentwickelten Reparaturverfahren und einer guten Grundauslastung des Betriebs, steuern beiden Partner ebenso ihr Know-how bei, kümmern sich um die Ausbildung und sorgen für ein höheres Qualitätsniveau am Standort.

Über Lufthansa Technik

Der Lufthansa Technik Konzern ist mit rund 35 Tochter- und Beteiligungsunternehmen einer der weltweit führenden Anbieter flugzeugtechnischer Dienstleistungen. Mehr als 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für den international zertifizierten Instandhaltungs-, Herstellungs- und Entwicklungsbetrieb tätig. Das Angebot von Lufthansa Technik umfasst das gesamte Service-Spektrum für Verkehrs- und VIP-/Special Mission-Flugzeuge, Triebwerke, Komponenten und Fahrwerke in den Bereichen digitale Flottenbetreuung, Wartung, Reparatur, Überholung, Modifikation, Ausstattung und Umrüstung sowie die Herstellung von innovativen Kabinenprodukten.

MTU Aero Engines AG

Die MTU Aero Engines AG ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller. Die Kernkompetenzen der MTU liegen bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwischengehäusen sowie Herstell- und Reparaturverfahren. Im zivilen Neugeschäft spielt das Unternehmen eine Schlüsselrolle mit der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Hightech-Komponenten im Rahmen internationaler Part-nerschaften. MTU-Bauteile kommen bei einem Drittel der weltweiten Verkehrsflugzeuge zum Einsatz. Im Bereich der zivilen Instandhaltung zählt das Unternehmen zu den Top 5 der weltweiten Dienstleister für Luftfahrtantriebe und Industriegasturbinen. Die Aktivitäten sind unter dem Dach der MTU Mainte-nance zusammengefasst. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. Die MTU unterhält Standorte weltweit; Unternehmenssitz ist München. Im Geschäftsjahr 2016 haben rund 9.000 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von rund 4,7 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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